371 Bewertungen von Bewerbern
371 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
371 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Alle Bewertungen durchlaufen den gleichen Prüfprozess - egal, ob sie positiv oder negativ sind. Im Zweifel werden Bewertende gebeten, einen Nachweis über ihr Arbeitsverhältnis zu erbringen.
In den beiden Bewerbungsgesprächen fühlte ich mich ernst genommen und respektiert. Die Flexibilität, mit der auf meine Ideen und Vorstellungen eingegangen wurde begeisterte mich. Die Versprechungen (auch pekuniärer Art), die mir gemacht wurden überzeugten mich zusätzlich. Leider war ich naiv genug, zu glauben, dass diese teilweise individuellen Versprechen (auch in einem grossen Konzern) tatsächlich eingelöst werden können und verpasste die Chance, die Einzelheiten als Zusatz zum Arbeitsvertrag schriftlich festzuhalten. Nun habe ich nichts in der Hand, die Einlösung der Abmachungen einzufordern.
Daher hier mein Tipp: haltet alle Absprachen schriftlich fest und lasst euch nicht mit Sätzen wie "Das ist ein Standard-Arbeitsvertrag, da sind Anpassungen nicht üblich", oder "Die entsprechenden Möglichkeiten werden sich dann schon ergeben" abspeisen. Begeht nicht den gleichen naiven Fehler wie ich. Professionelle HR-Kollegen werden das entsprechend einzuschätzen wissen.
Auf die Online-Bewerbung folgte bald die automatisierte Benachrichtigung, dass die Bewerbung eingegangen ist. Wenig später verschwand das Inserat von der Jobbörse auf der SBB-Seite. Leider bekam ich kurze Zeit später ein weiteres, einzeiliges Schreiben per e-Mail, dass ich im Bewerbungsverfahren nicht weiter berücksichtigt werde, da andere Bewerber besser auf die Stelle passen würden. Etwas verwundert habe ich kurz darauf allerdings das gleiche Stelleninserat wieder online aufgeschaltet gesehen. Der Absagegrund war demnach aus der Luft gegriffen. Als ich mit dann telefonisch über die Gründe informieren wollte, landete ich im HR-Center. Dort wurde mir nach kurzem Rückruf mitgeteilt, dass der entsprechende Abteilungsleiter in den Ferien sei und er nach seiner Rückkehr zurückrufen wird. Hörte seither nichts mehr und der erste Eindruck der SBB hat bei mir arg schieflage erlitten.
Ich bin Österreich, und hatte mich bei der SBB vor einigen Wochen als Frequenzerfasser in Teilzeit beworben (50%. Was mich bereits wiederholt in der Schweiz als Bewerber stört, ist die Tatsache das nicht alle Anforderungen an der Stelle im Stelleninserat vermerkt sind.
Hier die Anforderungen lt. Stelleninserat:
Ihre Aufgaben.Sie fragen unsere Gäste nach deren Reisestrecke, um das Fahrverhalten unserer Kunden zu ermitteln.
Die entsprechenden Daten erfassen Sie mit einem «Handcomputer».
In dieser Funktion repräsentieren Sie die SBB gegenüber unseren Kunden.
Sie bringen mit.##Sie haben ein Flair für Zahlen und verfügen über ein rasches Auffassungsvermögen. Zudem arbeiten Sie rasch und genau.
Mit Ihrem freundlichen und gepflegten Auftreten leben Sie eine hervorragende Kundenorientierung.
##Sie beherrschen die gängigsten PC-Grundanwenderkenntnisse.
##Sie besitzen sehr gute Deutschkenntnisse. Zudem sprechen Sie im Idealfall eine Fremdsprache (Französisch, Italienisch oder Englisch) oder sind bereit, diese innerhalb eines Jahres zu erlernen.
Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen und Ausbildungen bin ich für diesen Job eigentlich absolut qualifiziert.
Ich habe 17 Jahre bei einer Krankenkasse im Kundenverkehr gearbeitet, mit Personen verschiedener Nationalitäten, mit Personen aus anderen Kulturen. In dieser Zeit habe ich zu 80% im Front Office in der Beratung gearbeitet und habe nebenher Datenbanken betreut und mit Zahlenmaterial und Statistiken gearbeitet.
Aufgrund der Absage, habe ich eine sehr lang Email mit Einwendungen geschrieben, daraufhin hat mich ein HR Berater zurückgerufen und mir erklärt warum ich eine Absage erhalten habe.
Der Grund war: Es haben sich Bewerber gemeldet, die den Anforderungen noch besser entsprechen (eigentlich eine Copy und Paste Absage die Standard ist im HR).
Am Telefon meinte der HR Berater, das Stewardessen und Leute im Gastronomieservice besser geeignet sind für die Stelle als jemand der 17 Jahre in der Kundenberatung und mit Datenbanken und Erfassungen zu tun gehabt.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen diese Aussage.
Dann meinte er ja das es auch Nachtdienste und Wochen-End Dienste gibt.
Daraufhin antwortete ich das ich dies ja im Bewerbungsschreiben erwähnt habe und ich damit Erfahrungen habe und sehr gerne in der Nacht und am Wochenende arbeiten.
Dann ruderte er zurück und meinte, ja es haben sich halt über 200 Bewerbungen für die Stelle beworben (Gesucht wurden in Zürich, insgesamt 3 Personen).
Für mich war deutlich das sich der HR Berater meine Bewerbung nicht wirklich ordentlich durchgelesen hat, sonst müsste er wissen, das ich dies alles erwähnt habe.
Alles in Allem wieder eine bereits 150 Bewerbungen in der Schweiz, wo ich nur Absagen unter fadenscheinigen Begründungen bekomme.
Es ist schlichtweg absolut möglich eine Stelle als Ausländer zu bekommen, wenn man nicht in der Schweiz wohnt. Die Frage ist halt nur, wer hat das Geld als Österreicher sich auf gut Glück und nur wegen Bewerbungen in der Schweiz befristet eine Wohnung zu mieten?
Die SBB sortiert aus, und bewerte Bewerber aus dem Ausland anders, als Bewerber aus dem Inland, zumindest ist das mein subjektives Empfinden nach mittlerweile 2 Jahren der Stellensuche in der Schweiz.
Und das ich mir dann noch sagen lassen muss, das ich für diese Stelle unterqualifiziert bin, ist eine abolute Frechheit.
Also eine Steward ist besser ausgebildet für Tätigkeit im Bereich Statistiken und Datenbanken, als jemand der 17 Jahre mit Zahlenmaterial gearbeitet hat.
Der gesamte Prozess wirkte vorwiegend professionell. Der Aufwand seitens der SBB ist enorm.
Professionell ist anders. Nun warum:
Die Telefonate
1. Wenn man noch in einem Job ist, sollte der Gegenüber am Telefon vielleicht mal fragen, ob es gerade günstig ist.
2. Lösungsvorschläge bringen, wie man Termine koordinieren kann. Aber auch dort: selbst ist der Kandidat.
Das Gespräch:
3. Leider kannte die Person vom HR nicht mal meinen Namen bei der Abholung vom Empfang (3. Versuche und ich habe nachgeholfen).
4. Die Fragen sollten sicher Standard sein, aber nach jahrelanger Erfahrung sollte auch die SBB merken, dass nicht alle Fragen auf alle Personen passen.
5. Zwischen 2 Terminen macht sich ein Bewerbungsgespräch nicht gut, es war mehr wie eine Abfertigung.
6. Wenn die Personen gegenüber Informationen aus dem CV nicht glauben/kennen, sollte zuerst recherchiert werden, bevor man ins Gespräch geht.
7. Auf Rückfragen keine allgemeinen Antworten geben sondern Inhalte wiedergeben, das sollte von beiden Seiten erwartete werden können.
Mein Fazit: wenn man einen guten Job hat und sich überlegt sein Know How an eine andere Firma weiter zu geben, ist es schade wenn man aus den oben genannten Gründen als Kandidat nur absagen kann.
Es wäre auch gut, wenn das HR / die Personalabteilung den Fachpersonen im Gespräch mehr Raum gibt, denn schliesslich muss man mit diesen zusammen arbeiten und möchte sich von diesen ein Bild machen.
Dennoch vielen Dank für die Erfahrung und den kleinen Einblick.
Bewerbung per E-Mail.Standart Bestätigung meiner Bewerbung. Nach 6 Wochen E-Mail erhalten,dass das Auswahlverfahren länger dauert.Seitem sind zwei Monate vergangen.Keine Antwort, nichts!
Es ist immer bei jeder Bewerbung ein interner im Spiel, der dann schlussendlich die Zusage erhält. 0% Chancen für externe.
Ich habe mich für die Ausbildung zum Zugverkehrsleiter beworben. Nach unzähligen (unvergüteten) Termine für diverses Intelligenz- und Diagnosetests, psychologische Gespräche und Bewerbungsgespräche, welche in Olten, Bern und Zürich stattgefunden haben, habe ich sogleich die Zusage erhalten, diese Ausbildung beginnen zu dürfen. Dies war Ende Mai 2012. Das einzige was fehlte war das medizinische OK. Anfang August 2012(nach ca. 8.5 Wochen !) nach unzähligem Nachhaken bei der SBB konnte man ohne Begründung eine Absage erteilen.
Ich finde es eine Unverschämtheit seitens der SBB ein solches Verhalten an den Tisch zu legen. Von den Bewerbern erwartet man sich die Zeit zu nehmen (total ca. 3 Arbeitstage alles in Allem für alle Tests und Gespräche) in der halben Schweiz herum zu fahren (wurde nichts vergütet) und immer pünktlich am jeweiligen Ort zu erscheinen. Ich verstehe vollkommen, wenn es medizinische KO-Kriterien für diesen Beruf gibt. Das (Nicht-)Kommunizieren (Begründung) und v.a. das sehr lange Warten stösst mir jedoch selbst über ein Jahr später immer noch sauer auf. Seitens der SBB wird immer und überall über einen Mangel an qualifizierten Bewerbern geklagt. Mit so einer Art wird sich dieser Umstand jedoch auch nicht ändern.
Dies alles habe ich der zuständigen Bearbeiterin mitgeteilt, jedoch (wie zu erwarten) ohne Reaktion.
- Gesprächspartner war nicht vorbereitet (hat CV nicht gelesen)
- Fragen gestellt als, ob man von der Hilfsschule kommt
- Hat Fragen und Präsentation stupide vorgelesen
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