Nach dem Führungswechsel ist alles anders und das alles andere als positiv, war früher cool
Gut am Arbeitgeber finde ich
meinen Job, mein Aufgabengebiet, Parkplatz, Autobahnnähe, großteils Kollegen, Obst, Kaffee, (Getränke wären auch toll, gab es früher mal)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
es wird zwar immer von Teamregeln, Feedback, Kommunikation, etc. gesprochen, aber ehrlich gesagt, sind das nur die typischen Management-Floskeln, die man in diversen Ausbildungen vermutlich gelernt hat. Es kommt weder ehrlich rüber, noch wird das blabla gelebt oder umgesetzt, für mich nur eine reine Augenauswischerei, hört sich ja in der Theorie ganz gut an und wenn man verkaufen kann, kann man auch das verkaufen, zumindest für eine gewisse Zeit, bis einer nach dem anderen draufkommt
Verbesserungsvorschläge
aufhören, Unterschiede zu machen, zuhören, älter eingesessene Mitarbeiter ernst nehmen, Wertschätzung, Respekt, aufhören, Ex-Tech-Mitarbeiter einzustellen und denen das 3-fache zahlen, für uns muss die gesetzliche Erhöhung reichen, aber wir haben alle schon was geleistet, die neuen nicht, wir hören immer nur von ihren tollen Qualitäten, kennengelernt haben wir noch keine davon
Arbeitsatmosphäre
chaotisch, unruhig, unsicher, unfair
Kommunikation
im Team soweit ok, Führungskräfte besprechen meist nur mit jedem einzelnen und nicht im Team, es wird dem einen dies erzählt, dem anderen was anderes. Auf den Wunsch nach Besprechung mit allen Beteiligten ist man bislang nicht eingegangen, wie auf so viele andere Vorschläge auch nicht. Es wird alles anders gemacht als bislang und dann nach Wochen doch wieder rückgängig gemacht.
Kollegenzusammenhalt
funktioniert noch am besten, allerdings auch nicht mehr optimal, da Unsicherheit, Ungerechtigkeit und Unfairness von oben geschürt wird. Zu Beginn gab es sogar die Aussage, dass es Ziel sein soll, absichtlich Unruhe zu schaffen - WOZU??? Die Situation ist auch so schon schwer genug, zumindest für langjährige ARPler, die neuen Ex-Techs bekommen eh alles (höhere Gehälter, Autos, Notebooks,...) und können sich erlauben, was sie wollen (Gleitzeit, Homeoffice, überzogene Pausenzeiten,...)... ARPler haben teilweise Angst um ihren Job, denn bislang mussten ein paar gehen, damit Platz ist für die Ex-Techs
Work-Life-Balance
Schulungen in der Mittagspause, Meetings nach Dienstschluss, Urlaub soll jetzt schon für das ganze Jahr geplant werden,... alles wird selbstverständlich vorausgesetzt
Vorgesetztenverhalten
jede neg. Bewertung bezieht sich hauptsächlich auf die neuen Vorgesetzten
Gleichberechtigung
"Wir sind alle gleich, aber manche sind gleicher" Beispiele hierzu würden den Rahmen sprengen
Umgang mit älteren Kollegen
Langgediente Kollegen werden absolut nicht geschätzt, es wird kein Feedback angenommen bzw. ändert sich nichts, niemanden interessiert, wie wir bislang funktioniert haben, bei den Zahlen im Vorjahr können wir es ja nicht so falsch machen, wir hatten ein tolles Jahr und dann muss man sich sagen lassen, dass wir vom Vertrieb keine Ahnung haben. Wir haben das ganze Jahr gekämpft.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
das weiß ich nicht
Gehalt/Sozialleistungen
nicht so schlecht, doch manche verdienen angeblich unter Kollektiv, vor dem Führungswechsel versprochene Erhöhungen sind natürlich hinfällig, bei Wünschen nach Erhöhungen hätten wir uns im Herbst schon melden sollen, was aber keiner wusste.
Image
ganz ehrlich? Was soll man hierzu sagen? Ich formuliere es so: wir sollten Mitarbeiter werben und dafür eine fette Prämie kassieren. Mir fällt aber niemand ein, den ich so wenig schätze, dass ich ihm/ihr diesen Zustand zumuten würde. Man kann nur hoffen, dass unsere große Muttergesellschaft bald mitbekommt, was bei uns abgeht und reagiert
Karriere/Weiterbildung
Schulungen gibt es, Aufstiegschancen aber nicht