Wertvolle Zwischenstation mit gewissem "Flair"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kommt pünktlich an. Kollegenzusammenhalt und Unterstützung seit Anfang ist super. Freundliche Umgänge mit verschiedensten Kulturen. Jahrelange gute Kontakte mit Kunden verschönen die Tage.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vetternwirtschaften, Kein Betriebsrat, regelmäßiges Know-How Verlust. Keine Flexibilität und Einheit im Sinne der Mitarbeiterregelungen.
Verbesserungsvorschläge
Offen zu Mitarbeitern sein, keine leeren Versprechungen/Debatten hinter geschlossenen Türen führen. Mitarbeitergespräche sollen mithilfe der HR durchgeführt werden. Vielen FK fehlt das Sozialbewusstsein.
Einzelne Führungskräfte durch junge und agile Mitarbeiter austauschen und nicht aus Mitleid weiter in anderen Positionen setzen.
Arbeitsatmosphäre
Inkompetente Aussagen und sinnlose Home Office Regelungen verbittern den Alltag deutlich. Wenn man Initiative zeigt, wird man durch sinnlose Aufgaben überschüttet.
Kommunikation
An Kommunikation und Image wird stark gearbeitet und in Corona Zeiten wurde intensiv verbessert. Leider nicht in jeder Abteilung...
Kollegenzusammenhalt
Man wird leider zu oft untreu mißhandelt. Es gibt aber viele Ausnahmen, die aber mit Vorbild-Funktion überfordert sind. Eines Tages ist man für tollen Einsatz gelobt an anderen Tagen für dasselbe kritisiert....
Work-Life-Balance
Kein Balance hauptsächlich während der Monats- und Jahresabschlüssen. Das ist sehr kritisch betrachtet. Am besten man nimmt keinen Urlaub im Ausmaß von 5 Tagen vor Monatsende, 3 Tage danach und manchmal auch nicht dazwischen, weil die andere bereits im Urlaub sind. Man bekommt Anrufe und Aufgaben auch out of office, obwohl stark kommuniziert wird, dass es nicht gestattet ist. Wenn man sich nicht unterstellt, wird es als unkollegial präsentiert
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten von manchen Führungskräften ist inakzeptabel. Die langen Strukturen vernichten gute Ideen und Durchsetzungsvermögen von einzelnen Mitarbeitern. Wenn man ein klares Feedback erhalten will, muss sich öfters an das C-Level Management wenden. Es gibt wenige gute Kollegen, die lange bei der Firma sind und glücklich mit der Situation sind.
Gleichberechtigung
Internationale Vertretung von Kulturen ist sehr spürbar und vielfältig. Man wird gefördert sein Image in Firma auszubreiten. Natürlich wenn man es preisgibt..
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen sind geschätzt und leider oft als die letzte 'Safe Option' ausgenutzt, aber wie lange noch? Neue Praktikanten bringen immer viel Energie und gleichen oft die miserablen Entscheidungen gut aus.
Arbeitsbedingungen
Keine Ersatzausstattung für Mitarbeiter sogar im Top-Management ist eine Schande. Unfreundliches Auftreten und Handeln des internen IT Verantwortlichen ist spürbar. Gegenüber der freundlich und kompetent besetzten HR ist die interne IT eher ein Kindergarten.
Einige Kollegen erhalten Firmenfahrzeuge auch wenn sie kein Mehrwert an sich bringen und die anderen versuchen sich das Minimum durchzusetzen. Individuelle Gespräche über Mitarbeiterentwicklungen sowie eine sinnvolle Vertretungsregelungen sind Tabu.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Marketing macht ihren Job erstklassig!
Aber: Das Motto "....ist unser Bier" musste eher eine Schnapsidee sein.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Konzern ist hier in Sozialleistungen gut vertreten. Das Gehalt muss man sich logisch am Anfang erkämpfen, sonst hat man in späteren Jahren nur die Möglichkeit den Arbeitgeber zu wechseln. Die Firma verliert dadurch massiv an Know-How und dann beklagt intern, dass es wenige Leute gibt und man auf der Suche ist.
Image
Durch jahrelange gute Kontakte nach Außen gut. Leider durch Ausfälle in Datacentern immer weniger. Die Beziehungen mit Kunden sehr fair. Kunden die agil nach vorne blicken wechseln oft den nicht agilen Dienstleister. Wenn die guten älteren Kollegen in Pension gehen werden, wird die Firma noch mehr den Untergang spüren.
Karriere/Weiterbildung
Bis auf manche Ausnahmen gibt es gute Ideen, leider fehlt die korrekte Umsetzung aus langer Sicht.