Für ein Minimum an Wertschätzung und Gehalt wird ein Maximum an Engagement und Motivation von den Mitarbeitern verlangt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünklicher Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Wenig bis keine Wertschätzung und manchmal aus Respektlosigkeit ggü den Mitarbeitern.
- Stunden-Hinterlegung auf 6 Tage/Woche aufgeteilt. (Wenn man als Teilzeit im Krankenstand ist, macht man immer minus Stunden.
-Bezahlung nur nach Kollektivvertrag bzw. minimal darüber.
- Leider ist nicht einmal der Betriebsrat fähig, zu vermitteln bzw. zu unterstützen.
Verbesserungsvorschläge
1) WERTSCHÄTZUNG
- Ein einfaches "Bitte" und "Danke"
oder nach dem Motto „nichts gesagt, ist gelobt genug"
-wirklich zuhören und klare Entscheidungen treffen
-zeitgerechte Dienstplan Ausgabe (ja, auch das ist Wertschätzung)
2) EIGENVERANTWORTUNG
- Den Mitarbeitern mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit zutrauen.
3) GEHALT
- Wenn man nur bereit ist, den Kollektivvertrag zu bezahlen, bzw. minimal darüber, darf man sich nicht wundern, wenn man nur wenig motivierte, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter bekommt.
4) MITARBEITER-RABATTE BZW. AKTIONEN
- Kunden bekommen manchmal Aktionsbedingt denselben Rabatt wie Mitarbeiter, bzw. kauft man sogar bei der Konkurrenz als Kunde günstiger als im eigenen Geschäft als Mitarbeiter.
Arbeitsatmosphäre
Zum Glück findet man „noch“ in fast jeder Abteilung
den ein oder anderen netten Kollegen bzw. die ein oder andere nette Kollegin.
Kommunikation
Sehr schlecht, es scheitert leider schon an einem klaren Ja oder Nein.
Egal ob es um Umbauten in der Abteilung, Urlaub, oder andere Entscheidungen geht. Man wird immer bis zum Schluss „hingehalten“
Wenn man gekündigt hat, darf man dies auch nicht „verkünden“ um keine Unruhe zu verbreiten.
Kollegenzusammenhalt
Nur bedingt vorhanden (unter anderem auch aufgrund von Provision)
Man hat ebenso das Gefühl, es wird von oben so gewünscht.
Es gibt natürlich auch viele Mitarbeiter, die weder aufräumen noch neue Ware verräumen, da diese aber einen guten Umsatz haben, passiert da auch nichts.
Work-Life-Balance
Aufgrund des akuten Mitarbeitermangels muss man dauern einspringen.
Der Dienstplan wird auch nur 1–2 Wochen im Vorhinein aufgehängt.
Interessante Aufgaben
Wenig bis keine, da alles vorgegeben ist.
Das Motto heißt verkaufen, verkaufen und noch einmal verkaufen.
Gleichberechtigung
Wenig bis keine.
Jeder bekommt dieselbe Provision, egal ob man in einer Abteilung mit günstigen Artikeln ist, oder in einer mit hochpreisigen Artikeln. Natürlich darf man sich die Abteilung nicht aussuchen, in der man arbeitet.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden geduldet, auch wenn Sie andere Kollegen tyrannisieren oder respektlos behandeln.
Arbeitsbedingungen
Das Geschäft ist schön, geschmackvoll und modern eingerichtet.
Die Ware bzw. das Sortiment ist gut.
Gehalt/Sozialleistungen
Egal ob man ein Quereinsteiger ist, oder eine einschlägige Ausbildung mit Berufserfahrung hat, jeder bekommt annähernd denselben schlechten Gehalt. (Kollektivvertrag)
Genauso unfair ist die Stunden Hinterlegung auf 6 Tage / Woche, wenn man als Teilzeitkraft im Krankenstand ist, macht mann immer minus Stunden.
Image
War schon einmal besser.
Man hat das Gefühl diese Firma ist immer noch der Meinung, man müsse froh sein wenn man einen Job hat.
Das sich dies aber geändert hat scheinen Sie noch nicht mitbekommen oder verstanden zu haben.
Karriere/Weiterbildung
Hin und wieder finden Produktschulungen statt.