Agenturnetzwerk mit Potenzial.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Austausch innerhalb der Teams, Internationalität
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Abwertendes Verhalten MitarbeiterInnen gegenüber, kein Austausch innerhalb der Teams oder den einzelnen Agentur in der Gruppe.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre toll, wenn sich Mindshare bzw. auch das Konglomerat unter der GroupM dafür entscheidet, mit der Zeit zu gehen und seine MitarbeiterInnen wertschätzen lernt. Eine fixe Kernzeit von 8h am Tag gepaart mit der Mindest-Kollektiv-Bezahlung ist nicht mehr angebracht und führt dazu, dass überbezahlte Juniors Managerpositionen besetzen.
Kommunikation
Informationen werden spät geteilt, der Flurfunkt ist meistens schneller. Wenn Informationen fristgerecht geteilt werden, fehlt meistens die Hälfte oder es kennt sich niemand zu 100 % aus.
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams ist der Zusammenhalt sehr gut, abteilungsübergreifend wird kaum gearbeitet bzw. auch keine zwischenmenschliche Beziehung gefördert/gewünscht.
Work-Life-Balance
Eine Kernarbeitszeit, die den "normalen" 8h Tag entspricht, unterstützt leider keine gesunde Work-Life-Balance. Auch das fehlende Angebot von Gleitzeit und/oder das offene Verständnis dafür, sich außerhalb der Kernzeit zu bewegen, wirken sich negativ aus.
Vorgesetztenverhalten
Viele Vorgesetzte, die leider keine wirklichen Führungsqualitäten haben und trotzdem in Lead-Positionen gepusht werden.
Arbeitsbedingungen
Standard-Ausstattung, aber gerade bei der Qualität von Laptops und/oder Arbeitshandys wird deutlich gespart. Auch Aufenthaltsräumlichkeiten in der Agentur (bspw. zum Mittagessen) sind kaum oder in zu geringer Anzahl vorhanden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird stärker nach außen getragen als nach innen gelebt.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehaltsniveau ist leider wirklich krass an der Minimumgrenze. Man verdient Kollektiv, Gehaltsverhandlungen werden unter dem Deckmantel der "globalen Entscheidungen" zurück gehalten und nicht ausgegeben. Das Gefälle zwischen KollegInnen ist groß und die Gehaltsverteilung nicht fair und gerechtfertigt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsbudgets etc. werden nicht ausgegeben oder müssen vom Mitarbeiter sehr aktiv eingefordert werden. Beförderungen gibt es kaum und wenn, dann ohne Gehaltsanpassung (siehe oben). Die Einstufung nach Können erfolgt oft willkürlich und nicht nachvollziehbar von außen.