Wo geht der Weg hin? Weiß es jemand?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeit, keine Stress wenn man sich den nicht selbst macht.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Perspektive auf Weiterkommen - sei es fachlich, wie monitär.
Verbesserungsvorschläge
Fähigkeiten und Potentiale der eigenen Mitarbeiter fördern. Besser die Bewerbungen auf die offenen Positionen abstimmen und nicht nehmen, was kommt und versuchen den Menschen anzupassen.
Arbeitsatmosphäre
Gruppenbildung und überhebliches Getue einiger der vom Managament geförderten Mitarbeiter.
Kommunikation
Viele Meetings, viel Gerede, keine Umsetzungen in letzter Konsequenz.
Kollegenzusammenhalt
Auch wenn die Gruppenbildung vieles schwieriger macht, am Ende ist der Zusammenhalt da, wenn es in den Projekten darauf ankommt. Nur muss oft einer die Zähne zusammenbeißen, damit es weiterläuft - sowohl in den Projekten, wie auch bei der Spülmaschine.
Work-Life-Balance
Es liegt an jedem selbst, wie sehr er/sie sich engagiert. Prinzipiell gibt es eigentlich keine Überstunden. Es gilt eine Gleitzeit (mit Kernzeit), die sich auch gut umsetzen lässt - an dieser Stelle läuft es top!
Vorgesetztenverhalten
Das Wort "Vorgesetzte" trifft hier voll und ganz zu. Denn "Führungskräfte" gibt es keine in diesem Unternehmen, die einem der beiden Wortbestandteile genüge tun würden. Fachlich sind alle in ihrem jeweiligen Gebiet anerkannte Kapazitäten, jedoch mangelt es extrem an echten Führungsqualitäten.
Die 3 K's des Managements sind hier unbekannt (Klarheit, Kompetenz und Konsequenz). Einige der Vorgesetzten kann man auch als "Eindrucksmanager" bezeichnen.
Interessante Aufgaben
Kann man in seinen Tätigkeitsgebieten suchen und auch finden. Man ist dann allerdings zu 100% auf sich gestellt sich die Fähigkeiten für diese Aufgaben selbst anzueignen. Fortbildungen gibt es nicht und werden auch nicht bewilligt.
Gleichberechtigung
Da habe ich weder was das Geschlecht noch das Alter angeht etwas negatives erfahren. Dan dieser Stelle gibt es nichts auszusetzen. Auch ältere Bewerber haben eine gute Chance.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Beschwerden.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind zu voll besetzt. Konzentriertes Arbeiten ist meist nur mit Kopfhörer möglich, da es keine Disziplin gibt, dass man ungestört arbeiten kann. PCs sind ok, Bildschirme auch - wobei eine Höhenverstellung wünschenswert wäre, aber dafür gibt es Workarounds.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier fällt nicht viel an. Der eine druckt etwas mehr, der andere etwas weniger. Das ist so ok.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt liegt am ganz unteren Ende der Fahnenstange. Entwicklungen sind nicht wirklich möglich - außer man übernimmt neue/zusätzliche Aufgaben. Aber selbst dann ist es quasi unmöglich. Nur in einer Abteilung tritt dieses Problem weniger auf. Glück hat, wer eben in dieser angesiedelt ist.
Image
Mir ist das Image nicht wirklich präsent. Aber genau das scheint auch Absicht zu sein. Leider kommen dadurch nicht immer die geeignesten Bewerber in das Unternehmen. Kunden haben die fachlichen Nieschen zu schätzen gelernt und nutzen diese auch entsprechend.
Karriere/Weiterbildung
Ein ganz dunkles Thema. Beides ist faktisch nicht vorhanden.