Wenn man keine eigenen Ambitionen hat und den Entscheidungen der Lokalpolitik folgen möchte, ist man genau richtig dort!
Gut am Arbeitgeber finde ich
In vielen Positionen flexible Zeiteinteilung und Home Office.
Verbesserungsvorschläge
Fähige Führungsebene die sich auch wirklich für Menschen und den Bildungsauftrag einer Hochschule interessiert und was davon versteht einsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen eigentlich ganz gut mit der Führungsebene katastrophal!
Kommunikation
Innerhalb der eigenen Abteilungen meistens gut aber gesamt Gesehen und Top down Katastrophe. Man erfährt Neuigkeiten zur Entwicklung des Campus meist zuerst von externen Personen, aus den Medien etc.
Work-Life-Balance
Das ist stark von der jeweiligen Abteilung abhängig und wie gut diese besetzt ist. Es ist Üblich das Stellen oft aus budgetären Gründen oder weil man sie als unerheblich betrachtet nicht nachbesetzt werden. Kündigt ein Mitarbeiter dauert es meist Monate bis hin zu einem Jahr bis eine Nachbesetzung erfolgt (sofern eine vorgesehen ist). Es wird als selbstverständlich erachtet, dass die verbleibenden Mitarbeiter den Mehraufwand Monate lang in Kauf nehmen. Dafür gibt’s dann nicht mal ein Dankeschön.
Vorgesetztenverhalten
Größteil der Führungsebene mag zwar am Papier Führungserfahrung mit Menschen haben, aber das war’s dann auch schon. Persönliche Weiterentwicklung und karrieretechnische Förderung hängt davon ab, wie gut man sich mit der Führungsebene versteht und nicht davon wer die meiste Kompetenz hat und am meisten Effort zeigt.
Interessante Aufgaben
Ja, definitiv. Das ist wohl der einzige Grund dort zu arbeiten.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung in Bezug auf Gender, Herkunft etc. definitiv ja.
Arbeitsbedingungen
Büroausstattung sowie IT und Infrastruktur modern.
Gehalt/Sozialleistungen
Mitarbeiter Benefits gibt es grundsätzlich keine, aber guten Kaffee in der Küche. Gehalt variiert sehr stark auch bei gleichwertigen Positionen, ist Verhandlungssache je nach Connections nach oben. Grundsätzlich weiß man als bestehender Mitarbeiter auch nicht mit wem man sein Gehalt überhaupt verhandeln soll. Das Thema wird zwischen Führungsebene und HR hin und her geschoben. Mit dem direkten Vorgesetzten braucht man grundsätzlich gar nichts verhandeln, der kann dazu selber nichts beitragen und hat das gleiche Problem wie seine Mitarbeiter.
Karriere/Weiterbildung
Kein transparentes Karrieremodell. Weiterbildungen werden aber manchmal sogar übernommen.