Der Pflegeberuf ist schwer genug aber in dieser Firma hätte ich meinen Beruf fast zu hassen begonnen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das dort noch Pflegepersonal arbeitet das sehr bemüht ist und versucht dagegen anzukämpfen und für die Bewohner da zu sein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kantine ist kostenpflichtig über 10 Euro am Tag... Essen ist unterirdisch dies liegt auch an den Sparmaßnahmen
Verbesserungsvorschläge
Reist das Haus ab, tauscht die Heimleitung aus an ihrer Sparpolitik scheitert so viel.
Macht einen Kurs was eure rechtlichen Pflichten sind und kommt diesen nach. - Fehl erhafte Abrechnungen, Überstunden die verschwinden usw. Sehr unprofessionell
Arbeitsatmosphäre
Ellbogen-Gesellschaft jeder gegen jeden
Kommunikation
Keine Kommunikation und keine Transparenz von der Chefetage
Kollegenzusammenhalt
Solange man sich nicht beschwert und immer brav einspringt halten die Kollegen zusammen. Aber es gibt viele Gerüchte und es wird hinter dem Rücken schlecht geredet.
Work-Life-Balance
Interessiert hier niemanden man muss 4 Tage am stück arbeiten einen Tag frei wieder 3-4 Dienste und an den freien Tagen wird einspringen erwartet.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten nehmen den Gehalt für die Position fühlen sich für nichts verantwortlich. Die Stationsleitung sendet einen gleich an die PDL oder HL weiter obwohl es ihr Zuständigkeitsbereich ist.
Interessante Aufgaben
Der Aufgabenbereich ist in der Pflege immer interessant. Hier lernt man ohne Arbeitsmaterial zu pflegen. Man muss arbeiten von allen Bereichen übernehmen, da die Putzfrau zb keine Körperflüssigkeiten aufwischt darf dies die Pflegeperson übernehmen. Da die Heimhilfen die Pflege übernehmen, hat man als Pflegeperson genug Zeit die Küche zu putzen und den Geschirrspüler zu machen. Und wenn man keine Lust mehr hat am Abend kann man dem Nachtdienst die Arbeit lassen. Auch lernt man hier Pflege der Vorzeit kennen, da Bewohner mitten in der Nacht gewaschen werden ( 03:00)
Gleichberechtigung
Neue Mitarbeiter werden bevorzugt Dienstplan nach dem Wünsch dir was Prinzip die älteren Mitarbeitern müssen die Lücken stopfen.
Umgang mit älteren Kollegen
Die wenigen älteren Kollegen die da sind brauchen keine Fortbildungen machen und dürfen mit ihrem veralteten Pflegemethoden weiterarbeiten. Sie machen den neuen Kollegen das Leben zur Hölle und die Chefetage fühlt sich nicht angesprochen dort etwas zu unternehmen. Nein die älteren Kollegen bekommen Blumen für ihre guten Leistungen.
Arbeitsbedingungen
Veraltete Materialen und Hebe-Geräte. 2 Aufstehhilfen und ein Lift für damals 4 heute 3 Stockwerke voller pflegebedürftigen Menschen. Das Haus ist baufällig. Bei Gewitter überschwemmt der Keller, Glocken funktionieren nicht und läuten ununterbrochen, bei Balkonen fehlen die halben Steine, usw....
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dies wird gut umgesetzt im Winter werden die Brandschutztüren geschlossen dass die Wärme im Stock bleibt. Es werden dadurch mind. 8 Zimmer nicht beheizt und haben Minusgrade. Aber es geht um die Umwelt und die Bewohner sind Dement und bekommen es nicht mit bzw. Können sich dazu nicht äußern. Voll gekotete Waschlappen die aus Hygienegründen in den Müll von der Pflegeperson geworden wurden, werden wieder herausgefischt und gewaschen und verteilt.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Gehalt ist das einzige was in diesem Haus, gut ist. Weihnachtsgutscheine werden vom Trinkgeld der Mitarbeiter bezahlt und dann an sie verschenkt.
Image
In den Dörfern ist das Haus negativ behaftet. Was schade ist denn es gibt auch bemühte Mitarbeiter dort und diese werden ausgebrannt, ausgenutzt oder ihre guten Absichten werden im Kein erstickt
Karriere/Weiterbildung
Es werden mittlerweile 1-2 Weiterbildungen im Jahr im Haus gemacht. Wenn man eigene Besuchen möchte dann am besten schriftlich bestätigen lassen von jeder Chefität, ansonsten wurde es nie genehmigt.