Verwaltung in der medizinischen Fakultät nicht zu empfehlen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Schöne Lage im Prater sowie schöne Büroräumlichkeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass die Gewinnmaximierung leider über der Ausbildungsqualität steht.
Verbesserungsvorschläge
Das Feedback der Mitarbeiter sollte ernst genommen werden. Auch wäre es gut, wenn es Mitarbeitergespräche nicht erst dann gäbe, wenn jemand gekündigt hat, sondern auch mit allen aktiven Mitarbeiter*innen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre kann durchaus lustig sein. Am Ende des Tages badest du jedoch sämtliche Probleme der Fakultät selbst aus.
Kommunikation
funktioniert schlecht bist gar nicht. Wieviel davon auf Unfähigkeit zurückzuführen ist und wieviel Informationen absichtlich nicht oder nur an ausgewählte Personen weitergegeben wird, kann ich nicht sagen. Häufig habe ich Informationen, die meine Arbeit betrafen, nur zufällig und zeitversetzt erfahren.
Kollegenzusammenhalt
ist vorhanden, nimmt allerdings leider durch zunehmende Probleme und personelle Unterbesetzung in der Fakultät stetig ab. Aufgaben werden zwischen Büros herumgeschoben, die Leitung möchte diesbezüglich nichts entscheiden, wodurch es zunehmend zu Streitigkeiten zwischen verschiedenen Büros kam.
Work-Life-Balance
Das Gleitzeitmodell ist angenehm. Leider ist Home Office nur in Ausnahmen erlaubt, was die Work-Life-Balance einschränkt. Bittet man um eine Home Office-Ausnahme, muss der Leitung versichert werden, dass man dann auch arbeitet (wobei die Leitung selbst häufig im Home Office ist). Bei leichter Krankheit ist Home Office kein Problem, wenn man bereit ist, den privaten PC dafür zu nutzen. Andernfalls muss ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest erbracht werden.
Vorgesetztenverhalten
ist in Ordnung, solange man brav seinen Job macht und Ruhe gibt. Wichtig ist jedoch, dass man seine Rechte als Arbeitnehmer*in kennt und aktiv durchsetzt, ansonsten wird man schamlos ausgenutzt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig und interessant, aber leider häufig unlösbar, da im gesamten Unternehmen wichtige Strukturen und Richtlinien fehlen. Zudem sind verantwortliche Personen, insbesondere die Studiengangsleiter der Humanmedizin, kaum erreichbar und wälzen die eigenen Aufgaben an die Administration ab.
Gleichberechtigung
Wer besonders frech ist, bekommt bessere Arbeitsbedingungen, unabhängig von der Qualifikation. Wer gut arbeitet, wird ausgenommen.
Umgang mit älteren Kollegen
In der MED-Fakultät gab es wenig ältere Kollegen, aber mein Eindruck war, dass diese genauso behandelt wurden wie alle anderen.
Arbeitsbedingungen
Schöne Büroräumlichkeiten, die technische Ausstattung könnte besser sein: häufige Server-Probleme, Internet- und Drucker-Ausfälle erschweren den Arbeitsalltag
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung wurde an der MED vor ca. einem Jahr eingeführt - das war erfreulich. Verpflegung war stets wenig und möglichst günstig gehalten - auf Umwelt und Tierschutz wurde kein Wert gelegt.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist in Hinblick auf die Verantwortung und Komplexität der Arbeit sehr gering. Für Gehaltserhöhungen muss man bei der SFU-Leitung betteln, die einen ignoriert und im Kreis schickt bis man mit Kündigung droht.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es leider nicht.