Internship Notfalleinheit Kleintierklinik, Vetsuisse Zürich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Führung grossenteils ohne jede Wertschätzung obwohl der Job absolut fordernd ist
Verbesserungsvorschläge
- Transparenz und konstruktive Führung anstatt Einschüchterung wäre wünschenswert
Arbeitsatmosphäre
- pflichtbewusste Mitarbeiter werden zum Prof. zitiert und gerügt wenn sie Ihre Überstunden wahrheitsgemäss aufschreiben
- man/ frau kann das eigene Arbeitsklima verbessern durch: männlich sein, italienisch reden, mit dem Vorgesetzten laufen gehen
Kommunikation
- keine Transparenz, Mitarbeiter auf gleicher Stufe werden jeweils einzeln und teilweise widersprüchlich zu gleichen Sachverhalten informiert
- wer kritische Fragen stellt, erlebt Repression bis hin zur Entlassung
Kollegenzusammenhalt
- da Mitarbeiter entsprechend ihrer Nähe zum Vorgesetzten sehr unterschiedlich behandelt werden, nicht immer gewährleistet
Work-Life-Balance
- 50 h Woche
- Schichtdienst, vornehmlich am Wochenende und spät/ nachts
- wer einen freien Tag möchte, muss die ganze Woche frei nehmen und das am besten ein Jahr im Voraus, gilt selbst für Hochzeiten/ Krankheitsfälle im nächsten familiären Umfeld
- je nach Arbeitsaufkommen auch mal 14 bis 15 h ohne Pause, Pausenzeiten werden grundsätzlich kaum eingehalten, Vorgesetzer achten gar nicht auf die Einhaltung der Pausen
Vorgesetztenverhalten
- wer sich beschwert wird eingeschüchtert und macht sicher keine Karriere
- mit Bitten wird man/ frau teilweise wochenlang ignoriert, Nachfragen kann dann schonmal einen Wutausbruch bis hin zu persönlichen Beleidigungen zur Folge haben
- mündliche Versprechen werden sehr regelmässig vergessen, verbindliche schriftliche Aussagen sind kaum zu bekommen
- direkter Vorgesetzter teilweise recht impulsiv
Interessante Aufgaben
- eigentlich faszinierende Arbeit... leider wochenlang ohne Supervision gearbeitet obwohl offiziell Ausbildung
Gleichberechtigung
- es gibt keine generelle Gleichbehandlung der Mitarbeiter im Intership, wer sich anbiedert wird bevorteilt
- kritischen Mitarbeitern werden sogar Ausbildungsmodule verweigert
Umgang mit älteren Kollegen
- fast nur junge Kollegen
- Mitarbeiter mit Familiären Verpflichtungen, welche Wünsche äussern werden daraufhingewiesen, dass sie vielleicht "zu Hause besser aufgehoben wären"
Arbeitsbedingungen
- vollgestopfte Umkleiden, kaum Verschlussmöglichkeiten für private Sachen
- regelmässig sind Geräte kaputt, welche zur Arbeit verwendet werden sollten und es gibt Probleme mit den Computerprogrammen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
- kaum Mülltrennung
- ganze viel Papiermüll, da wenige Arbeitsschritte digitalisiert
Gehalt/Sozialleistungen
- man/ frau darf arbeiten bis kurz vor Umfallen aber Zuschläge werden regelmässig gekürzt
Image
- viele unzufriedenen Mitarbeiter aber fast niemand traut sich offen reden
- schlechte Ergebnisse bei der Mitarbeiterbefragung einfach ignoriert und nicht im Team besprochen
- keine Vertrauenskultur
Karriere/Weiterbildung
- fähige Mitarbeiter werden entlassen wenn sie kritisch sind während anbiederndes Verhalten zu Karriere führt