Grosse Worte, kleine Taten – Kein Ort für langfristige Zufriedenheit
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist schlecht. Der Lärmpegel im Büro ist generell sehr hoch. Es gibt keine oder nur unzureichende Schallisolierung, und manche Kollegen haben kein Gespür dafür, ihre Lautstärke beim Telefonieren anzupassen. Rückzugsorte für ruhige Gespräche oder konzentriertes Arbeiten sind kaum vorhanden.
Kommunikation
Die Kommunikation ist mangelhaft. Die obere Führungsebene informierte sporadisch und oft über für Angestellte irrelevante Themen. Wenn kommuniziert wird, geschieht dies häufig unbedacht und voreilig – manchmal wäre es besser, gar nichts zu sagen.
Kollegenzusammenhalt
In meinem Umfeld i.O. Jedoch auch anderes gesehen.
Work-Life-Balance
Ist gut. Ferien können dann bezogen werden, wann gewünscht. Arbeitszeiten Branchenüblich.
Vorgesetztenverhalten
In meinem Fall in Ordnung, jedoch hat der Vorgesetzte keinen wirklichen Einfluss auf wichtige Themen wie Lohn. Wertschätzung wurde zwar in Gesprächen geäussert, spiegelte sich aber in keiner Weise in der Bezahlung oder sonstigen Anreizen wider.
Die HR-Abteilung war völlig unzureichend. Selbst nach mehreren Jahren kannte die HR-Chefin meinen Namen nicht, was das allgemeine Desinteresse an den Mitarbeitenden widerspiegelt. Geforderte Dokumente werden nur mit erheblichem Verzug bearbeitet, und sprachliche Barrieren erschwerten die Kommunikation zusätzlich.
Interessante Aufgaben
Durchschnittlich
Gleichberechtigung
Die Firma gibt sich nach aussen hin sehr fortschrittlich und betont ihren hohen Frauenanteil – teilweise mit penetranter Selbstbeweihräucherung.
Umgang mit älteren Kollegen
Kein besonderer Eindruck – weder positiv noch negativ.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren schlecht. Dringende Änderungen werden nur schleppend umgesetzt. Der hohe Lärmpegel und das Fehlen von ruhigen Arbeitsplätzen erschwerten konzentriertes Arbeiten. Eine Klimaanlage für angenehmere Temperaturen im Sommer wurde nie umgesetzt, da die obere Führung, das selten im Büro war, daran offenbar kein Interesse hatte.
Ein Desk-Sharing-Prinzip in einem halb leeren Büro spricht für sich selbst.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma präsentiert sich gerne als umweltfreundlich und betont dies nach aussen hin stark. Wie viel davon tatsächlich umgesetzt wird, ist eine andere Frage.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Löhne sind schlecht und liegen meines Erachten nach unter dem Marktdurchschnitt für Angestellte. Das jährliche Mitarbeitergespräch ist in Bezug auf den Lohn eine reine Zumutung: Man kann als Angestellter nicht mit dem direkten Vorgesetzten verhandeln, da dieser keinen direkten Einfluss darauf hat. Den neue Lohn erfährt der Mitarbeiter dann mit der Januar-Lohnabrechnung ohne jegliche Möglichkeit der Mitsprache. Verantwortung werden zwar gerne übertragen, aber nicht entsprechend vergütet.
Image
Viele Mitarbeitende sprechen schlecht über die Firma, und es herrscht eine allgemeine Unzufriedenheit. Die Entscheidungen der oberen Führungsetage tragen nicht zur Verbesserung des Images bei.
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten zur Weiterbildung bestehen.