Fairer Arbeitgeber - wenn da nicht der Betriebsrat wäre
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens und des Konzerns. Als Teil der VGRD hat man einen riesigen Blumenstrauß an Entwicklungsmöglichkeiten. Man kann dort als junger Spund anfangen und bis zum Renteneintritt sich hocharbeiten und entwicklen. Finde ich richtig gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Betriebsrat: Nachdem ich selber einige Zeit dort mitwirken durfte, ist mir klar geworden, was das Ziel der Akteure dort ist. Es gilt der Tenor: Solange wir die Interessen der BR-Mitglieder berücksichtigen ist alles in Ordnung. Die Interessen der übrigen Belegschaft kommen erst danach. Es geht häufig nur um verletzte Ehrgefühle, die dann richtungsweisende und positive Veränderungen für die Belegschaft blockieren (z.B. Arbeitszeitkonto mit Stempelung). Da wir den direkten Vergleich mit dem BR einer anderen Gesellschaft haben, sieht man den Kontrast um so mehr. Einfach nur schade.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeit mit den Kollegen und der Austausch mit den Kunden macht sehr viel Spaß. Es herrscht in vielen Bereichen eine familiäre Atmosphäre.
Kommunikation
Wie bei vielen Unternehmen nicht perfekt, aber auch nicht unterirdisch. Die Geschäftsführung bemüht sich alle ins Boot zu holen.
Kollegenzusammenhalt
Ist in meinem Bereich außerordentlich groß.
Work-Life-Balance
Es kommt sicherlich auf die Position an und die Abstimmung mit der Führungskraft. Besser wäre es, wenn es ein Zeitkonto, wie bei den anderen Töchtern gäbe. Aber das will der Betriebsrat nicht.
Vorgesetztenverhalten
Meine Vorgesetzten sind gelegentlich etwas "altertümlich" unterwegs, aber durch das Nachrücken der jungen Führungskräfte, sieht man auch da eine deutliche Entwicklung.