Vom chaotischen Start-Up zum Profi mit klarer Vision
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das offene Ohr für Kritik und der Wille zur Veränderung – immer und immer wieder!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
80/20-Prinzip wird aktuell noch zu oft als 60/40-Prinzip umgesetzt – das geht besser und das muss es auch!
Verbesserungsvorschläge
Werte müssen gelebt werden und in konkrete Maßnahmen fließen, immer und immer wieder. Employer Branding bringt Wachstum und Identität und geht nicht nur über die Geschäftsmodelle. New Work sollte ebenso mehr Raum gegeben werden – nach Homeoffice und Remote Work, sollte nicht wieder mit Präsenzpflicht angefangen werden, als hätte man nichts positives aus Corona gezogen. Wenn hier rückschrittig gehandelt wird, ist das ein fetter Minuspunkt im Arbeitgebervergleich.
Arbeitsatmosphäre
Trotz Corona-bedingtem Homeoffice, für den Großteil aller mit Bürotätigkeit, sind alle Kolleg:innen hilfsbereit, freundlich und versuchen auch digital ein lebendiges Miteinander zu schaffen. Es war rückblickend nicht immer einfach für die nötige Kommunikation und Transparenz im HO zu sorgen, damit die ein oder andere Führungskraft nicht zum Kontrolletti mutierte. Wertschätzung ist vorhanden und mehr und mehr spürbar, hier ist die Entwicklung nie abgeschlossen mMn.
Kommunikation
Hier ist der Wille zu Verbesserung spürbar, Kritik wird gehört und angenommen, Maßnahmen folgen zeitnah. Seit Ende 2021 gibt es einen Unternehmensnewsletter, der einen monatlich rundum informiert und von einem guten Querschnitt der Mitarbeitenden erstellt wird. Ich finde gut, dass so ein Medium nicht zu einer Top-Down Geschichte aus Selbstbeweihräucherung wird.
Kollegenzusammenhalt
Bisher sehr positiv, alle begegnen sich auf Augenhöhe, man ist per Du. Man kritisiert sich, man lobt sich – mit dem/r einen mal mehr als mit anderen. Belegschaft ist aktuell noch sehr männlich dominiert, da könnte für die Zukunft noch besser nachjustiert werden.
Work-Life-Balance
Urlaub oder freie Tage zu nehmen, wann ich es brauche, war bisher nie ein Problem. Es gibt klare Regelungen bzgl. Überstunden und selbige sind auch gedeckelt. Bei den Führungskräften macht die Work-Life-Balance keinen so ausbalancierten Eindruck, wovon man sich allerdings nicht beirren lassen sollte – da muss schon jeder auf sich achten, die Rahmenbedingungen machen es möglich.
Vorgesetztenverhalten
Sexistisches, diskriminierendes und/oder rassistisches Verhalten wird nicht geduldet und kann ohne Angst angesprochen werden. Auch mit den Vorgesetzten darf gestritten oder diskutiert werden, für das beste Ergebnis wird das Ego zu Hause gelassen. Was strukturierte Planung, klare und realistische Ziele sowie eine unmissverständliche Kommunikation angeht, ist noch Luft nach oben, hier ist aktuell sehr viel in Bewegung und der Wille zu einer positiven Veränderung ist präsent.
Interessante Aufgaben
Ich habe sehr viel Freiheit in meinem Aufgabengebiet und mir wird sehr viel Vertrauen entgegengebracht den Bereich zu managen und auszubauen. Ich konnte mich bei batterium in vielen weiteren Bereichen weiterentwickeln, da über den Tellerrand schauen nicht nur erwünscht, sondern auch gebraucht wird. Ob die Arbeitsverteilung unter den Kolleg:innen gerecht ist, kann ich nur schwer beurteilen, da ich mich mehr auf meine Aufgaben, als auf andere fokussiere. Klar, wo Arbeit getan wird, geht Arbeit auch hin.
Gleichberechtigung
Bisher nur positives beobachtet, wie gesagt, die Belegschaft insgesamt könnte diverser sein (Geschlecht, Herkunft etc.), auch im Management.
Umgang mit älteren Kollegen
Bisher nur positives beobachtet.
Arbeitsbedingungen
In den Büroräumen ist alles soweit ordentlich, bei manchen Kolleg:innen stehen viele Kartons und Kisten rum, vllt könnte man hier noch einen besseren Sinn für gemeinschaftliche Ordnung kultivieren. Schreibtische sind höhenverstellbar und die Stühle ergonomisch, zudem gibt es überall Sofas und Sessel. Es gibt Großraumbüros und kleinere Büros. Küchen und Toiletten sind sauber.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Müll wird getrennt, Licht wird nicht unnötig brennen gelassen, Ausdrucke sind überschaubar.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt liegt aus meiner Sicht eher unter dem Durchschnitt. Man kann diverse Gehaltsumwandlungen verhandeln. Zum Geburtstag und zu Weihnachten wird an einen gedacht, das ist ne gute Sache und sollte nie selbstverständlich sein.
Image
Hier muss man natürlich zwischen den Image der darunterliegenden Shops/Brands und batterium als Arbeitgeber unterscheiden. Kein Catfish-Alarm aus meiner Sicht, allerdings sollte hier mehr investiert werden, da gute Mitarbeiter nicht auf Bäumen wachsen.
Karriere/Weiterbildung
Sehr gut, wenn man sich selbst drum kümmert. Hier gilt es eigenverantwortlich für sich einzustehen und Weiterbildungen einzufordern, wo es sinnvoll ist, dann bekommt man sie idR auch.