Abwechslungsreicher Job mit flexiblen Arbeitszeiten und Vertretungsregelung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Speziell in meiner Position schätze ich die abwechslungsreiche Arbeit, das kollegiale Miteinander und die Möglichkeit sich einzubringen...es ist nichts in Stein gemeiselt, Veränderungen müssen aber zum Geschäftsbetrieb und der Ausrichtung passen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe schon Etliches bei früheren Arbeitgebern erlebt...zu optimieren gibt es freilich immer was, und wenn's die Arbeitseinstellung manches Mitarbeitenden ist, aber schlecht finde ich hier nicht wirklich was.
Verbesserungsvorschläge
Hier und da ist mehr Initiative der GL zur Erläuterung der Geschäftslage oder einzelner Entscheidungen in großer Runde wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Meist lockere Arbeitsatmosphäre und kollegiales Miteinander, dass durch flache Hierarchien begleitet wird.
Kommunikation
Wer eine offene, konstruktive Kommunikation mag, findet diese hier und kann sie leben, muss sie aber manchmal vom Gegenüber einfordern. Grundsätzlich hat jede Führungskraft, selbst in angespannten Situationen, ein offenes Ohr und ist gesprächsbereit. Wer Entscheidungen und manch eine Veränderung hinterfragen will, kann dies - im Team, wie auch gegenüber Vorgesetzten.
Kollegenzusammenhalt
Hilfsbereitschaft und der berühmte Blick übern Tellerrand wird vor allem im Verwaltungsbereich, wo es eine gut etablierte Vertretungsregelung gibt, groß geschrieben. Hier wird sich gegenseitig geholfen - sei es beim täglichen Arbeitspensum, im Rahmen von Krankheits- oder Urlaubsvertretung oder bei der Umsetzung von Neuerungen durch externe Vorgaben etc.. Diese Vielseitigkeit an Themen muss man aber auch wollen.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice gibt es in bestimmtem Rahmen, selbst bei einem noch nicht komplett digitalen Büro. Klar, in manchen Abteilungen wie der Produktion geht Homeoffice gar nicht. Die Urlaubsplanung erfolgt in erster Linie durch Abstimmung im Team. In manchen Abteilungen sind sogar mehr als 3 Wochen am Stück Urlaub möglich.
Vorgesetztenverhalten
Korrekt, offen, sachlich und mitarbeiterorientiert. Die Kommunikation ist, vor allem zeitbedingt, hier und da ausbaufähig. Aber wer Gesprächsbedarf hat und dies signalisiert, bekommt auch ein Zeitfenster. Vorgesetzte sind präsent und ansprechbar.
Interessante Aufgaben
In der allgemeinen Verwaltung fängt man klein mit Vertriebsabwicklung an. Je sattelfester man wird um so mehr Themenbereiche des Tagesgeschäfts und umliegender Bereiche kommen hinzu. Das schärft den Blick für Zusammenhänge, erweitert den fachlichen Horizont und stärkt das Miteinander. Langweilig wird es hier nicht!
Umgang mit älteren Kollegen
Wir haben etliche ältere Mitarbeitende im Hause, die z.T. seit mehr als 20 Jahren hier arbeiten. Eine wichtige Säule des Unternehmens. Da muss man sich schon fast Gedanken mach, wie das ab Renteneintrittshalter gemeistert werden kann.
Arbeitsbedingungen
Es ist halt ein Industriebetrieb - Entwicklung und Fertigung unter einem Dach...chic ist was anderes, aber so ist es eben. Funktional ist die Ausstattung auf alle Fälle. Und wenn was benötigt wird oder funktioneller gestaltet werden kann, kann man das angehen...so sind wir kürzlich zu höhenverstellbaren Eckschreibtischen gekommen...die geb ich nicht mehr her.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wo es geht, wird der Umweltgedanke groß geschrieben. Beispielsweise wird, wenn möglich mit regionalen Dienstleistern und Partnern zusammen gearbeitet.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Stundenlohn im Verwaltungsbereich ist definitiv konkurrenzfähig und fair. Es gibt betriebliche Altersvorsorge, Essenszuschüsse (wer TK-Menüs mag), 14-tägig einen Obstkorb, Parkplätze vor der Tür und in näherer Umgebung, Weihnachts- und Urlaubsgeld und bis dato auch die in aller Munde befindlichen Zuschüsse (Coronapauschale und Inflationsausgleichsprämie). Aber klar...wer auf E-Bike-Leasing, Fitnesszuschüsse oder dergleichen hofft, ist hier fehl am Platz.
Image
Die vielen langjährigen Mitarbeitenden sprechen für sich. Aber in der Branche bzw. bei potentiellen Neukunden sind wir recht unsichtbar. Das Geschäftsmodell ist auf langjährige Kunden ausgerichtet, für die entwickelt und produziert wird. Und solange der Mangel an Fachkräften an der Tagesordnung steht und Kunden auf jeden Cent schauen müssen, wird daran sicher nicht viel gerüttelt. Lieber der Spatz in der Hand...
Karriere/Weiterbildung
Man muss sich dessen bewusst sein, dass die Firma mit derzeit 40 Mitarbeitern eher klein ist und nicht für jede Karriereambition eine passende Stelle hat. Dafür sind die Leistungsanforderungen, was z.B. den Zeitplan von Projekten anbelangt, gut handelbar. Man ist hier nicht nur ne Nummer, die zu funktionieren hat. Wer z.B. im Fachbereich oder als Führungskraft gerne eine Weiterbildung hätte, kann sich etwas passendes suchen - Eigeninitiative ist immer besser als Unmut bei Stillstand oder Überforderung durch mangelndes Wissen.