16 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
11 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 4 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
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Tolle Arbeitsatmosphäre und Kollegialität
4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man wird vom ersten Tag an herzlich aufgenommen und integriert, für seine Arbeit erhält man Wertschätzung von den Vorgesetzten. Die Kollegen sind aufgeschlossen und hilfsbereit und machen einem den Einstieg sowie die tägliche Arbeit zur Freude.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt sogar ein Gesundheitsprogramm, aktuell Sport im Büro, außerdem Kita-Zuschuss, betriebliche Altersvorsorge und extra Kindkrank-Tage, Wasser, Kaffee und Essensgeldzuschuss für die beiden Cafeterien in der direkten Nähe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aktuell nichts...
Verbesserungsvorschläge
Weiterhin so bleiben
Arbeitsatmosphäre
Entspannte Atmosphäre und das Gefühl von Gleichgewicht
Image
Leider noch zu unbekannt obwohl weltweit agierend
Work-Life-Balance
Es gibt ein Leben nach der Arbeit, dieser Arbeitgeber weiß das
Karriere/Weiterbildung
Jederzeit Seminare möglich und Aufstiegschancen gibt es natürlich auch
Stabil & global, facettenreich & mit vielen positiven und einigen negativen Herausforderungen
4,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
International, familiär und in vielen Punkten modern. Man hat einen sicheren Job
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt einige Themen, die zu sehr vom Mutterkonzern abhängig machen. Dabei bleiben Flexibilität oder auch Schnelligkeit auf der Strecke.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse und Regularien hier vor Ort legen und mehr Eigenpräsenz zeigen.
Arbeitsatmosphäre
Trotz der globalen Struktur ist die Atmosphäre grundsätzlich am Standort familiär. Die Kollegen verstehen sich untereinander. Das Büro hat einen neuen Anstrich bekommen und wird noch weiter modernisiert.
Image
In den letzten Jahren hat sich bei Entegris viel getan und sicherlich gibt es weiteren Verbesserungsbedarf. Global ist das Unternehmen bei vielen Kunden nicht wegzudenken und Entegris ist in sehr vielen Prozessketten- und Branchen beteiligt. Die Außenwirkung muss hier noch gestärkt werden.
Work-Life-Balance
Durch flexible Arbeitszeiten, Home Office Möglichkeit oder Mobiles Arbeiten, lassen sich Beruf und Freizeit in den meisten Abteilungen sehr gut miteinander vereinbaren. Arzttermine oder familiäre Angelenheiten lassen sich nach Absprache meist einrichten.
Karriere/Weiterbildung
Hier am Standort ist die Hierarchie sehr flach, weshalb die direkten Aufstiegschancen eher im internationalen Feld zu sehen sind. (Entsendung, Umzug in die USA, etc.). Neue Projekte können ebenso Anreize schaffen. Über Weiterbildungen kann individuell gesprochen werden. LinkedIn Learning gibt jedem die Möglichkeit, sich selbst zu schulen.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt pünktlich und gut! Es gibt Bonusprogramme und einige klassische Benefits, z.B. betriebliche Altervorsorge, Kinderbetreuungszuschuss, Sonderkonditionen über die Silicon Saxony Partnerschaft oder eine Essenzulage
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sich bemüht, so viel wie möglich digital über die Bühne zu bekommen.
Kollegenzusammenhalt
Einige Abteilungen haben mehr miteinander, die anderen weniger miteinander zu tun. Grundsätzlich wird sich geholfen, wo man kann. Hier besteht sicherlich noch Steigerungspotenzial
Umgang mit älteren Kollegen
Am Standort Dresden ist das Team recht jung, jedoch gibt es hier keine Abgrenzung. Grundsätzlich muss die Chemie der Team stimmen. Es gibt einige Mitarbeiter, die bereits viele Jahre bei Entegris sind und sich durch Trainings weiterbilden können. Zudem gibt es LinkedIn Learning, um sich persönlich weiterzubilden.
Vorgesetztenverhalten
Loyal, Vertrauens- und Verständnisvoll bei Aufgaben oder Anliegen
Arbeitsbedingungen
Fester Arbeitsplatz, der sich mit dem Arbeitslaptop verbinden lässt - dies ermöglicht mobiles Arbeiten. Konferenzräume sind mit neustes Technik ausgestattet. Es gibt zudem mobile Bildschirme. Das Projekt Office 2.0. läuft noch. In den großeren Büros kann es schon zu erhöhter Lautstärke kommen. Im Sommer wird es je nach Büroseite etwas wärmer.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige, vierteljährliche Updates vom Mutterkonzern. Zudem gibt es Roundtables, 1:1's mit dem Vorgesetzten, Teammeetings, bei denen immer wieder Informationen ausgetauscht werden. Während der Coronakrise hat man sehr souverän agiert und es gab wöchentliche Updates zu aktuellen Lage.
Gleichberechtigung
Mitarbeiteranzahl Frau/Mann ist nahezu ausgeglichen. Teamleiter- oder Führungspositionen sind teils bis unter die internationale Geschäftsleitung durch Männer & Frauen verteten. Mitarbeiter nach Krankheit oder Schwangerschaft erhalten ein ordentliches Re-Onboarding.
Interessante Aufgaben
Wechselnde Bedingungen oder auch bestehende kulturelle Anforderungen stellen einen immer wieder vor neue Anforderungen. Es macht Spaß, die Dinge mit Verbesserungspotenzial anzugehen und global zu diskutieren.
Vielen Dank für die ausführliche Bewertung. Sollte es weitere Themen geben, die du mit uns besprechen möchtest, sind wir als HR Team gern für dich da!
Man lernt viel und bekommt Verantwortung übertragen. Leider sieht man nicht alle Bereiche, wegen der Organisation.
2,2
Nicht empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Auszubildende:r im Bereich Logistik / Materialwirtschaft absolviert.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Für Azubis wird die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel bezahlt. Auch der Essensgeldzuschuss in Höhe von 2,50 € täglich ist wirklich gut. Gut angebunden ist das Büro auch. Man braucht halt nur etwas länger, wenn man durch die ganze Stadt bis nach Klotzsche/Weixdorf raus fahren muss.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Küchendienst liegt komplett im Verantwortungsbereich der Azubis und man bekommt regelmäßig schlechte Laune ab, wenn man nicht schnell genug die Spühlmaschine ausräumt oder die Kaffeemaschine nicht funktioniert. Lagerbesuche sollten viel weiter im Vorraus geplant werden!
Kommunikation ist hier ein Fremdwort!
Verbesserungsvorschläge
Stundenzahl für Azubis um 2 Stunden veringern. Ausbildungsvergütung ein bisschen anheben...!!!
Karrierechancen
Wenn man sich in der Freizeit weiterbilden möchte, wird das sehr gefördert. Wenn man aufsteigen will, geht das zumeist aber nur mit dem Missmut der anderen einher. dies kommt vor allem durch die bescheidenen Managemententscheidungen bezüglich der "Rangfolge".
Arbeitszeiten
Vertrauensarbeitszeit ist schon ganz angenehm. Vollzeit ist aber auf dauer doch hart für einen frischen Schulabgänger. Müsste man mal fragen, ob man die Stundenzahl um 2 veringern könnte. Wenn man ausgelernt ist, dann sind auch Teilzeitstellen möglich.
Ausbildungsvergütung
Als Azubi müsste man sich eigentlich beschweren. In meiner Klasse verdiene ich mit Abstand am Wenigsten. Wenn man Studium vorweisen kann, verdient man ganz ordentlich.
Die Ausbilder
Ich musste viel selber ansprechen um bestimmte Bereiche zu sehen. Eigeninitiative ist in der Ausbildung hier also besonders wichtig. Ansonsten sind sie meistens nett und loben bei guten Leistungen wirklich herzlich.
Spaßfaktor
Für einen Spaß sind die aller meisten zu haben. Auch wenn der Spaß nicht primär durch die verrichtete Arbeit kommt, kann man hier gut lachen.
Aufgaben/Tätigkeiten
Viel Verantwortung in der Logistik und auch Aufgaben in Eigeninitiative, bekommt man hier. Man lernt also einiges aber es ist nicht zu viel auf einmal.
Variation
Man durchläuft viele verschiedene Abteilungen, aber die Aufgaben ändern sich in den jeweiligen Bereichen kaum... tägliche oder wiederkehrende Fleißarbeiten sind die Regel.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen zahlt relativ gut, wenn man sich zu verkaufen weis, bietet gute Büros mit moderner Einrichtung, die Arbeit ist nicht zu anstrengend (wobei das auch wieder negativ sein kann, wenn es dröge wird). Familien, bzw. Angestellte mit Kindern erhalten Unterstützung und viel Verständnis. Es wird konsequent ausgebildet, wobei es eben schwierig ist in einem reinen Verwaltungsstandort alles abzudecken.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einem komplett unselbstständigen Anhängsel der US Mutter entwickelt. Starre Strukturen wurden implementiert und die Führung ist extrem passiv, entscheidungsunfreudig, in Personalfragen flegmatisch gegenüber der Mentalität der Amerikaner (Hire and Fire), Datenschutz, nun alles liegt in den USA. Prozesse sind stark reglementiert und schränken die Möglichkeit zu eigener kreativer Arbeit und Entfaltung im Berufsalltag enorm ein. Vieles ist rasch Routine und Abarbeiten von immer gleichen Checks. Die Arbeitsbelastung ist manchmal sehr ungleich verteilt, gegenseitige Hilfe aber kaum erwünscht, oder aus internen Prozessgründen nur begrenzt möglich. Auszubildende werden leider nicht übernommen.
Arbeitsatmosphäre
Gemischt, weil die Strukturen kaum eigene, verantwortungsvolle Arbeit zulassen, sondern das abarbeiten von genau definierten Checklisten und unflexiblen Prozessen.
Image
In der Branche als Lieferant für Halbleiterproduzenten sehr angesehen und seit vielen Jahrzehnten gut im Geschäft. Eng an Intel und die Big Player gekoppelt.
Work-Life-Balance
Es kommt etwas auf die Abteilung an, aber man arbeitet sich nicht tod. Urlaub ist zusammanhängend und flexibel möglich. Homeoffice nur für ausgewählte möglich, kommt sehr auf die Abteilung und Vorgesetzten an.
Karriere/Weiterbildung
Die engen Strukturen lassen keine sonderlichen Aufstiegsmöglichkeiten zu, Weiterbildung ist kaum nötig, da die Prozesse eher simpel amerikanisiert sind (man bedenke, der normale Amerikaner hat keine gründliche Ausbildung, da reichen ein paar Wochen Einweisung). Drängt man selber danach, werden aber gewisse Bildungsmöglichkeiten via IHK und Co. durchaus unterstützt. Gebraucht? Nein.
Gehalt/Sozialleistungen
Es gibt keinen Tarif, keine einheitlichen Löhne. Jeder muss sich selber präsentieren und bei der Einstellung nur gut verkaufen können, um knallhart für sich das Beste rauszuholen. Führt natürlich zu einem gewissen Ungleichgewicht, aber ist eben so. Der Boni ist nicht nachvollziehbar, es gibt aber einen, gekoppelt an sehr abstrakte Unternehmensziele, zu deren Erfüllung die GmbH praktisch kaum etwas beitragen kann, da sie von anderen Erdteilen abhängen. Altersvorsorge wird vom Betrieb unterstützt. Essenszuschuss gibt es, ebenso für MAs mit Kindern gewisse Unterstützung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt ist eben relativ in der Halbleiterbranche, deren Ressourcen giftig sind, um den Globus geflogen, verschifft und CO2 und andere Gifte en masse ausstoßen. Sozial, na ja, hire and fire ist die Devise der US Mutter und wird auf alle Tochterfirmen mit aller Gewalt angewendet. Es wird ausgebildet, leider aber die Auszubildenden nicht übernommen.
Kollegenzusammenhalt
Alles in allem, geteiltes Leid ist eben halbes Leid. In den Abteilungen ist es auf den unteren Ebenen oft mit gewissem Humor gut auszukommen, man hilft sich, wo es eben die Struktur zulässt.
Umgang mit älteren Kollegen
Nicht schlechter als andere.
Vorgesetztenverhalten
Jasager, ohne eigenen Willen, welche Untergebenen keinen Halt geben sind hier auf Positionen gebracht worden, wo sie keine Gefahr für die Entscheider aus den USA darstellen und willenlos alles umsetzen oder sich wegducken, wenn es etwas zu entscheiden gäbe.
Arbeitsbedingungen
Büros sind gut ausgestattet, Außendienstler haben diverse Ausstattung, Dienstwagen nach Wahl, im Innendienst wird auf Gesundheit geachtet und so weit es geht, ergonomische Arbeitsplätze eingerichtet.
Kommunikation
Von Änderungen in der Struktur, welche Kündigungen mitbringen, erfährt man aus Newsmails durch VP Sekretärinnen aus Übersee, welche ein Orgchart veröffentlichen, wo dann bestimmte Namen fehlen, braucht es da noch ein Beispiel für gelungene Kommunikation und Menschlichkeit? Quartalsweise gibt es Mitarbeiterinfoveranstaltungen, welche die Ergebnisse präsentieren. Jedoch alles typisch amerikanisch Positiv, negative Aspekte spielen keine Rolle, generell das größte Problem bei starren Hierarchien mit vielen Zwischenfiltern, es wird von vielen Führungskräften bewusst Negatives der nächsten Ebene verschwiegen oder geschönt dargeboten.
Gleichberechtigung
Im Innendienst herrscht sogar Frauenüberschuss und das bis in die Führungspositionen. Inwieweit das gleichberechtigt ist, kann jeder selber entscheiden.
Interessante Aufgaben
Mehr Schein als Sein, arbeitet man die Prozesse ab, wartet auf die Dinge die da kommen. Neue Aufgaben gibt es kaum, man macht sich aber auch nicht tot. Vieles hat man rasch durchschaut und ist eigentlich Kontrolle der Kontrolle oder Überwachung anderer Prozessteilnehmer, mit dem Wissen, dass irgendwer einen auch selber kontrolliert und überwacht. Entscheidungsfreiheit wird nicht gewährt, ist nicht gewollt. Sich kreativ einzubringen unerwünscht.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Zwar gibt es niedergeschriebene Unternehmenswerte die den Menschen und die Teamarbeit in den Mittelpunkt stellen, an der Umsetzung dieser Werte wurde bisher noch nicht nachhaltig gearbeitet. Ein zum Teil respektloser Umgang wird vom Management vorgelebt, von dem sich auch die Mitarbeiter teilweise haben anstecken lassen.
Work-Life-Balance
Urlaub kann meist jederzeit genommen werden. Auch die Anzahl der jährlichen Urlaubstage bewegt sich im Rahmen der heutigen Erwartungen. Es besteht außerdem die Möglichkeit nicht genutzten Urlaub auf einem Urlaubskonto anzusparen.
Karriere/Weiterbildung
Die Entwicklungs- und Aufstiegschancen sind am Standort sehr begrenzt. Für die Weiterbildung der Mitarbeiter gibt es eine eigene Abteilung. Diese ist jedoch weit von der betrieblichen Realität entfernt und eher auf die reine Anzahl der angebotenen Trainingsstunden fokussiert, als auf die Sinnhaftigkeit der Trainings. Aus diesem Grund kann jeder Mitarbeiter zwar an unzähligen Schulungen teilnehmen, diese sind aber nur in Ausnahmefällen wirklich zielführend.
Gehalt/Sozialleistungen
Vergleicht man die Zahlen mit Gehaltsstatistiken für die Region, mag das Gehalt auf den ersten Blick durchaus als gut erscheinen. Wird der Vergleich jedoch mit Unternehmen der Branche bzw. anderen Konzernen (Entegris positioniert sich auf Grund der Mitarbeiteranzahl am Standort Dresden nur als mittelständiges Unternehmen) herangezogen, ist Entegris nicht konkurrenzfähig. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und einen Essensgeldzuschuss.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Unterstützung sozialer Projekte wurde trotz positiver Geschäftsentwicklung gestrichen.
Kollegenzusammenhalt
Eine gute Zusammenarbeit ist durch die oben beschriebene Fokussierung auf den eigenen Verantwortungsbereich nur noch in Ausnahmefällen gegeben. Außerdem wird bei Neueinstellungen die Frage, passen diese Bewerber in das bestehende Umfeld völlig außen vorgelassen, sodass mittlerweile in weiten Bereichen eine Einzelkämpferkultur Einzug gehalten hat.
Vorgesetztenverhalten
Aufgrund der strukturellen Gegebenheiten werden Entscheidungen, wenn überhaupt welche getroffen werden, meist nur im Interesse des eigenen Verantwortungsbereichs und nicht mit Blick auf das Gesamtunternehmen getroffen. Eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit ist in den vergangenen Jahren immer mehr verloren gegangen. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass dem Management, bedingt durch eine rasant zunehmende Komplexität, der Überblick über die, z.T. auch künstlich aufgeblähten, Prozesse verlorengegangen ist. In Konfliktfällen hält sich das Management dezent zurück und zeigt deutlich, dass die niedergeschriebenen Regeln und Unternehmenswerte nicht gelebt werden. Wertschätzung der Arbeit ist für große Teile des Managements zudem ein Fremdwort.
Arbeitsbedingungen
Hier gibt es keinen Grund zur Klage.
Kommunikation
Es gibt quartalsmäßige Berichte über die Ergebnisse, laufende und bevorstehende Projekte etc. Hier werden jedoch tendenziell negative Informationen konsequent ausgeblendet.
Interessante Aufgaben
Bei der Arbeitsbelastung gibt es nur eine Vorgabe, immer mehr, mit immer weniger und billigeren Mitarbeitern. Durch permanente Akquisitionen anderer Firmen, die nicht in jedem Fall zwingend zu Entegris passen, werden Aufgaben stetig komplexer und die Mitarbeiter sind auch in Bezug auf ihre Qualifikationen diesen neuen Anforderungen nicht immer gewachsen. Als positiv kann angemerkt werden, dass jeder Einzelne ein extrem breites Arbeitsspektrum zu bewältigen hat, was im Prinzip täglich mit Änderungen, neuen Prozessen und Abläufen, neuen Tools etc. aufwartet. Der Nachteil dieses Umfelds ist, dass oft Unsicherheiten bestehen, da keine Zeit zur Verfügung steht, sich mit den Änderungen zu befassen und jegliche Kontinuität verloren gegangen ist.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man keine allzu großen Ansprüche hat, ist Entegris ein guter und solider Arbeitgeber. Das Klima ist gut, die Arbeitsbelastung ausgeglichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Firma ist nichts für Vordenker und Kreative. Das Motto heißt Business as usual.
Image
Entegris hat in der Branche einen Namen und genießt Vertrauen. Mit vielen führenden Produkten, weltweit rund 3.500 Mitarbeitern und einer Milliarde Dollar Jahresumsatz, stellt es eine Instanz dar. Nur an starker gemeinsamer Firmenkultur herrscht Mangel.
Work-Life-Balance
Normaler Urlaubsanspruch, der zusammenhängend genommen werden kann. Zusätzliches Sparkonto für nicht verbrauchte Urlaubstage. Auch sehr kurzfristig ist Urlaub möglich; die Arbeitszeiten sind relativ flexibel.
Karriere/Weiterbildung
Bleibt man hartnäckig oder ist es absolut notwendig, wird Weiterbildung gefördert. Darüber hinaus passiert jedoch wenig. Karriere-Perspektiven sind aufgrund der lokal überschaubaren Strukturen begrenzt: man verbleibt auf der jeweiligen Position; Ausnahmen könnten sich ergeben, wenn man international ambitioniert ist und an andere Standorte wechseln möchte.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist für die Region angemessen, kann einem Vergleich zur Branche bzw. zu anderen Großunternehmen allerdings leider nicht standhalten. Die Firma fördert betriebliche Altersvorsorge.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma bildet auch aus sozialer Verantwortung konsequent und in guter Qualität junge Menschen aus.
Kollegenzusammenhalt
Die Belegschaft ist gemischten Alters, im Innendienst mehrheitlich weiblich. Der Zusammenhalt ist gut und man unterstützt einander. Bisweilen isolieren sich die Teams aber untereinander zu sehr. Auch das Zusammenwirken von Innen- und Außendienst ist mitunter belastet. Der Austausch mit Kollegen weltweit gehört zum Alltag und funktioniert meistens gut. Englischkenntnisse sind absolute Pflicht.
Vorgesetztenverhalten
Das Management ist freundlich und zeigt sich träge bemüht, ist alles in allem eher zurückhaltend und abwartend (bisweilen durch Konzernstrukturen dahingehend gehemmt). Die Organisation ist daher statisch, Schwierigkeiten blendet man lieber aus. Es mangelt oft an Konsequenz.
Basierend auf 18 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird Entegris durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 100% der Bewertenden würden Entegris als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 18 Bewertungen gefallen die Faktoren Arbeitsbedingungen, Work-Life-Balance und Gleichberechtigung den Mitarbeitenden am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeitende auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 18 Bewertungen sind Mitarbeitende der Meinung, dass sich Entegris als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.