Einbahnstraße für administrative Kräfte
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die technische Ausstattung. Man erhält gleich zu Beginn hochwertige und eigene Arbeitsmaterialien (Firmenlaptop und -handy). Der interne IT Support ist super, es wird sofort bei Problemen reagiert und ausgeholfen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Management ist leider nur auf das Kerngeschäft konzentriert und verpasst dabei die Abgründe die sich in der Verwaltung auftun. Hier herrscht keine suggerierte Start-Up-Kultur. Es fehlt ein qualifiziertes Bindeglied welches interne Prozesse besser steuert.
Verbesserungsvorschläge
Die meisten Bewertungen hier stammen von Werkstudenten. Als Eintagsfliege kann man das Unternehmen nicht voll durchblicken.
Arbeitsatmosphäre
Hier wird 100% gegeben, aber für ein Flurgespräch bleibt noch Zeit. Dafür ist man beim Mittagessen oder auf Firmenfeiern umso ausgelassener.
Kommunikation
Regelmäßige Team-Meetings an denen man auch online teilnehmen kann, wenn man nicht vor Ort sein kann. Unternehmensziele werden sehr transparent kommuniziert und offen gelegt. Leider harpert es oft Abteilungsübergreifend am Informationsfluss.
Kollegenzusammenhalt
Generell würde ich sagen, wirklich gut. In bestimmten Fällen allerdings unterirdisch, deshalb leider der Punkteabzug.
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten. Home Office ist nach Absprache möglich. Problemlose Urlaubsplanung. Top!
Vorgesetztenverhalten
Das Personalrad dreht sich schnell und erbarmungslos - wer nicht "passt" der fliegt, ohne Vorwahrnung oder zweite Chance.
Interessante Aufgaben
Überarbeitungsbedürftig...
Gleichberechtigung
Mitarbeiter die das Kerngeschäft betreiben, können mehr Einfluß in die Unternehmensgestaltung nehmen, als die kleinen Rädchen der Administration. Keine Verwaltungskraft arbeitet mehr als 25 Std. die Woche. Leider bekommt man dann viele Abläufe und Informationen nicht mit und steht schnell außen vor.
Umgang mit älteren Kollegen
Absolut! Die, die quasi seit Unternehmensgründung dabei sind, haben extrem gute Konditionen... man hat allerdings kaum Chancen in den "harten Kern" als Neuankömmling vorzudringen. Das ist die Schattenseiten eines Start-ups.
Arbeitsbedingungen
Teilweise höhenverstellbare Bürotische - flexible Arbeitsplätze - Getränke Flat-Rate. Manchmal leider sehr laut und durch die Umbaumaßnahmen eine ewige Baustelle. Das Büro erstreckt sich über mehrere Etagen und die Toiletten befinden sich im Treppenhaus, was ich persönlich nicht so schön finde.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Leider kein großes Umweltbewusstsein und oft hohe Ressourcen Verschwendung, aber definitiv ein Punkt den man in den Griff bekommen möchte. Gute Ansätze was soziale Themen betrifft (dient auch dem Team-building), leider keine konkrete Weiterverfolgung da neben dem Business kaum Zeit dafür übrig bleibt. Hier könnten die Administrativen Kräfte besser eingebunden werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Sehr faire Konditionen! Hier ist das Unternehmen ein absoluter Vorreiter.
Image
Generell ein sehr gutes Image, welches durch extrem junge Mitarbeiter geprägt ist. Der Altersdurchschnitt liegt bei ca. 25 Jahre.
Karriere/Weiterbildung
Man hat ein Weiterbildungsbudget, welches allerdings in der Verwaltung nicht genutzt wird. Hier ist learning-by-doing angesagt, was auch vollkommen okay ist "wenn" man zuverlässiges Feedback erhält. Angeblich wird auf selbstständiges arbeiten großen Wert gelegt, allerdings wird einem als Neuankömmling dafür nicht der entsprechende Rahmen gegeben.