Typisch Öffentlicher Dienst
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kostenpflichtige Parkplätze, Vorgesetzte mit wenig Fachwissen, eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeit, wenig Innovativdenken
Arbeitsatmosphäre
Subjektiver persönlicher Eindruck:
Durch die politische Abhängigkeit werden einige (Personal-)Entscheidungen getroffen, welche nicht zwingend die Qualifikation der Bewerber berücksichtigt. Ebenso gewinnt man den persönlichen Eindruck, dass Verwandtschaftsverhältnisse oder eine bestimmte Religionszugehörigkeit (Bsp. Freikirchlich) für die Einstellung sehr förderlich sein kann.
Kommunikation
Die Versorgung mit Informationen, kann man als befriedigend betrachten.
Vorgesetztenverhalten
Hier hängt es sehr vom jeweiligen Sachgebiet ab. Bei einigen Sachgebietsleitern, empfinde ich die Art der Menschenführung und das Fachwissen mangelhaft, welches sich auch in den Entscheidungen widerspiegelt. Auch werden eingefahrene Wege, trotz einer nachweislichen und problemlosen Verbesserungsmöglichkeit, oftmals nicht verlassen, was MA zunehmend frustrieren kann.
Interessante Aufgaben
Leider wird das Potential der Mitarbeiter und damit die Aufgaben durch Vorgesetzte unnötig eingebremst. Selbst bei nicht ausgelasteter Beschäftigung, ist man neuen Ansätzen nur wenig aufgeschlossen. Verbesserungsvorschläge werden weitgehend ignoriert.
Gleichberechtigung
Der Frauenanteil dürfte bereits jenseits der 50 Prozentpunkte liegen. Trotzdem kann man sich dem Eindruck nicht erwehren, dass Frauen bei internen und externen Stellenausschreibungen bevorteilt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Neueinstellungen 45+ sind weniger wahrscheinlich. Eine gezielte Förderung findet man jedoch auch in keiner anderen Altersgruppe. Der Umgang mit behinderten Mitarbeiter ist jedoch sehr positiv hervorzuheben.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt im ÖD besonders im mittleren Dienst, auch gemessen an der Wochenarbeitszeit, empfinde ich als sehr schlecht. Dem steht nur das geringere Risiko der Arbeitslosigkeit gegenüber.
Image
Öffentliche Verwaltungen haben ein schlechtes Image und teilweise auch zurecht und wird auch durch Gespräche der Kollegen untereinander bestätigt.