Schlemmer - eine gute mittelständische Firma auf Abwegen, wird wohl nichts mehr mit Top-Arbeitgeber
Gut am Arbeitgeber finde ich
so wie sich Schlemmer in den letzten zwei, drei Jahren entwickelt hat, kann ich leider nichts gutes finden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
wie Schlemmer mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen umgeht und umspringt, das geht gar nicht.
Verbesserungsvorschläge
man muss den Kunden mehr in den Vordergrund stellen und an der Kundenzufriedenheit arbeiten; die Zusammenarbeit zwischen den Werken und den einzelnen Abteilungen muss dringend verbessert werden,
Arbeitsatmosphäre
es gab Zeiten, in der die Arbeitsatmosphäre super und der Teamgeist hervorragend war, was jedoch seit Ende 2018 stark abfallend war.
Es gab Zeiten bei Schlemmer, wo wir alle an einem Strang gezogen haben und das war toll. Es wurde zusammen gehalten, in guten Zeiten und in schlechten Zeiten (Kurzarbeit!). Aber seit Investoren das "Sagen" haben, hat sich vieles zum Nachteil verändert. Die Umstrukturierung war einfach unüberlegt und "Hals über Kopf" ohne groß nach zu denken. Es geht nur noch um Macht und Geld
Kommunikation
Kommunikation sehr schlecht, sowohl zwischen den einzelnen Abteilungen als auch zum Kunden hin. KD haben sich oft über fehlende Informationen beschwert, aber das wurde oft nicht ernst genommen. Ebenso ist die Kommunikation zwischen den einzelnen Werken und Abteilungen nicht optimal.
Kollegenzusammenhalt
es gab Zeiten, wo der Zusammenhalt groß geschrieben wurde, die ich Gott sei Dank mit erleben durfte. Der Zusammenhalt wurde in den letzten Jahren immer weniger,
weil einfach das Miteinander gefehlt hat und man hatte den Eindruck, dass das auch gar nicht gewünscht wurde, dass die Kollegen zusammenhalten.
Work-Life-Balance
es wurde nicht viel angeboten, außer einmal im Jahr eine Gesundheitswoche,
das war es dann auch schon.
Vorgesetztenverhalten
viele der neuen Führungskräfte die ab 2015 ins Unternehmen gekommen sind, meinten, dass sie alles besser machen und haben gemeint, sie könnten "das Rad neu erfinden". Einige davon sind inzwischen nicht mehr im Unternehmen und das ist gut so.
Interessante Aufgaben
es gab und gibt mit Sicherheit eine Menge interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, die jedoch nur mit einem guten Miteinander und Teamgeist bearbeitet und gelöst werden können, aber das war in der letzten Zeit einfach nicht mehr zu finden bei Schlemmer.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung ist für diese Firma ein Fremdwort, obwohl der ein oder andere "gleichberechtigter" behandelt wurde.
Umgang mit älteren Kollegen
ganz übel - da fehlen einem die Worte -
Während viele Firmen auf die Erfahrung von langjährigen Mitarbeitern zählen und
auf ein "ausgewogenes" Verhältnis zwischen "jung" und "alt" schauen, hat Schlemmer langjährigen Mitarbeitern gekündigt. Mitarbeitern, die Fachwissen hatten und ein gutes Verhältnis zu den Geschäftspartnern (Kunden und Lieferanten) pflegten aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit.
Arbeitsbedingungen
nicht optimal, durchaus verbesserungswürdig
Gehalt/Sozialleistungen
Beim Gehalt und den Sozialleistungen ist immer noch Luft nach oben bzw.
könnte einiges gemacht werden. Schlemmer hat sich mal auf die Fahne geschrieben,
ein TOP-Arbeitgeber zu werden, aber so wie es aussieht, ist man weit davon entfernt
Image
das Image würde ich als "schlecht" einstufen, sowohl in Aschheim, als auch in Haßfurt.
Bei den Kunden scheint Schlemmer auch nicht mehr den besten Ruf zu haben.
Daran sollte man unbedingt arbeiten!
Karriere/Weiterbildung
Schulungen wurden in den Mitarbeitergesprächen immer wieder angesprochen bzw. erwähnt, aber eine Umsetzung folgte selten.