Außen hui, innen ...
Gut am Arbeitgeber finde ich
dass der Unternehmenszweck quasi gemeinnützig ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
wie die Mitarbeiter ausgebeutet werden.
Verbesserungsvorschläge
Lasst die Chefs mal durch die Mitarbeiter bewerten und zieht Konsequenzen daraus - wer sich nicht wie eine Führungskraft benimmt, sollte auch keine Mitarbeiter führen dürfen.
Wenn ganze Abteilungen das Unternehmen verlassen, wird es wohl nicht am Gehalt liegen!
Arbeitsatmosphäre
Früher gab es eine tolle Unternehmenskultur. Seit die Vorstände komplett ausgetauscht wurden, herrscht ein Klima der Angst. Viele Kollegen haben innerlich gekündigt.
Kommunikation
In den Teams gut, sonst fast nicht mehr vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen sind super - solange sie von den Chefs nicht als Erfüllungsgehilfen für das Rausekeln missbraucht werden.
Work-Life-Balance
35 Stunden sind die Norm, Überstunden werden aber faktisch erwartet. Die Chefs haben auch keine Hemmungen die Mitarbeiter im Feierabend, an Wochenenden und sogar an Feiertagen dienstlich zu kontaktieren.
Vorgesetztenverhalten
Die vier Vorstände üben massiven Druck auf die Mitarbeiter aus. Wer auffällt, kommt auf die Rationalisierungsliste.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit ist super abwechselungsreich und man kann sich, wenn man einen der besseren Chefs hat, kreativ einbringen.
Gleichberechtigung
Es gibt mehr Frauen als Männer in der Firma.
Arbeitsbedingungen
Die Gebäude sind schön, die Verkehrsanbindung ist super, Kantine ist vorhanden, die Arbeitsmittel sind topmodern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Soziales Engagement wird groß auf die Fahnen geschrieben, intern sieht das anders aus. Solange es der eigenen politischen Karriere dient, wird alles möglich gemacht.
Gehalt/Sozialleistungen
Der Betriebsrat hat sich in den letzten Jahren gut für die Mitarbeiter eingesetzt. Jetzt werden Eingruppierungen nicht mehr willkürlich sondern nach der Tätigkeit gemacht.
Image
Der Ruf ist allgemein gut... solange man keine internen Dinge kennt!
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung soll jeder Mitarbeiter mache, die Finanzmittel dafür sind aber zu gering bemessen um sinnvolle Maßnahmen durchführen zu können. Karriere hängt vom Nasenfaktor ab. Oder vom Parteibuch und der Vorliebe für bestimmte Sportvereine.