Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2024. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2025
Das Arbeitsmarktservice wird in den Bewertungen überwiegend positiv dargestellt, wobei besonders die Gehälter, Sozialleistungen und die Work-Life-Balance hervorgehoben werden. Mitarbeiter:innen schätzen die 37,5-Stunden-Woche mit flexiblen Arbeitszeiten und die faire Bezahlung. Auch in den Bereichen Karriere und Weiterbildung wird ein breites Angebot wahrgenommen, wobei jedoch kritisiert wird, dass diese Möglichkeiten nicht allen gleichermaßen zugänglich sind. Die Arbeitsatmosphäre wird als überwiegend kollegial beschrieben, allerdings gibt es auch Hinweise auf problematisches Vorgesetztenverhalten und Kommunikationsschwierigkeiten. Im Bereich Gleichberechtigung wird die Förderung von Gender und Diversity positiv wahrgenommen, wobei manche Mitarbeiter:innen kritisieren, dass persönliche Beziehungen und politische ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre beim Arbeitsmarktservice wird insgesamt positiv bewertet. Einige Mitarbeiter:innen beschreiben die Atmosphäre als angenehm, wobei besonders die gegenseitige Hilfsbereitschaft unter Kolleg:innen und der meist freundliche Umgang mit Kund:innen hervorgehoben werden. Auch wird erwähnt, dass es kompetente Vorgesetzte gibt, die zu einem guten Arbeitsklima beitragen.
Dennoch gibt es auch kritische Stimmen: Einige Beschäftigte berichten von unfreundlichen Vorgesetzten und einer Verschlechterung der Atmosphäre seit einer Organisationsumstellung. In wenigen Fällen wird sogar von einem konfrontativen Klima gesprochen, bei dem beispielsweise Führungskräfte Mitarbeiter:innen lautstark kritisieren. Zudem wird angemerkt, dass ideologische Einflüsse den Arbeitsalltag prägen können. Trotz dieser Kritikpunkte überwiegt in der Gesamtbetrachtung der positive Eindruck der Arbeitsatmosphäre.
Bei der Arbeitsmarktservice werden Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten insgesamt positiv bewertet. Mitarbeiter:innen berichten, dass viele Angebote zur Verfügung stehen und Weiterbildung grundsätzlich möglich ist. Allerdings gibt es auch einige differenzierte Meinungen: Während jüngere Kolleg:innen offenbar bessere Entwicklungschancen haben, scheinen ältere Mitarbeiter:innen weniger Möglichkeiten zu erhalten. Einige Nutzer:innen kritisieren, dass Weiterbildungen zwar theoretisch für alle zugänglich sind, in der Praxis aber selektiv vergeben werden. Auch wird bemängelt, dass Führungskräfte manchmal hinderlich wirken können und gewisse Standorte (wie Linz) bevorzugt werden. Die erworbenen Zertifikate werden als Vorteil bei der Arbeitssuche gesehen, gelten jedoch nicht als zwingend erforderlich.
Im Bereich Kommunikation zeigt sich beim Arbeitsmarktservice ein insgesamt positives Bild, obwohl die schriftlichen Bewertungen eher ausgewogen ausfallen. Einerseits wird die Kommunikation von einigen Nutzer:innen als "gut" oder sogar "großartig" beschrieben. Andererseits bemängeln andere, dass die Kommunikation häufig einseitig verläuft und Mitarbeiter:innen nicht ausreichend in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Einige Kritikpunkte betreffen auch, dass Innovationen nicht immer mit Kolleg:innen aus den praktischen Bereichen abgestimmt werden und die Kommunikationsstrukturen von starren Hierarchien geprägt sind. Vereinzelt wird die Kommunikation als unglaubwürdig, verspätet oder übermäßig redundant beschrieben.
Beim Arbeitsmarktservice wird Gleichberechtigung grundsätzlich positiv bewertet. Gender- und Diversity-Themen werden priorisiert, wobei benachteiligte Personen besondere Unterstützung erhalten. Gleichstellung wird aktiv gelebt, wobei einige Nutzer:innen anmerken, dass es für Männer möglicherweise schwieriger sein könnte, in Führungspositionen zu gelangen. Es gibt jedoch auch Stimmen, die eine eher strategische als authentische Nutzung von Diversity-Konzepten wahrnehmen. Zudem wird von wenigen Personen kritisiert, dass Beziehungen und politische Orientierung bei der Förderung eine Rolle spielen könnten, wodurch Mitarbeiter:innen mit weniger Verbindungen möglicherweise geringere Unterstützung erfahren.
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