Wasser predigen und Wein trinken
Arbeitsatmosphäre
Unterirdisch seit langer Zeit mit dem Höhepunkt von vergangener Woche. 80 vor allem langjährige und somit vermeintlich teure Mitarbeiter wurden entlassen. Ich war dabei.
Kommunikation
Die Kündigung kam aus heiterem Himmel. Es gab keinerlei Vorbereitung darauf oder irgendwas darauf von Seiten des Unternehmens. Nur unter der Hand wurde geredet.
Vorgesetztenverhalten
Das ärgert mich am meisten. Der neue Geschäftsführer schaut nur auf seine Pfründe. Die anderen, die was taugten, hat er alle beseitigt, damit es nur noch ihn gibt. Schlimm. Alle sollen sparen oder verlieren ihren Job. Doch der Krisenmanager fährt sein großes Auto, hat sein großes Gehalt
und lässt die unangenehmen Nachrichten dann durch andere überbringen. Und die wenigste Zeit ist er im Büro ansprechbar. Das ist nur noch schäbig, und die Familie ist noch schlimmer. Schließlich sind die es, die uns in diese Situation geführt haben. Wir anderen mussten brav folgen. Ein Trost ist nur, dass diese nun entmachtet sind.
Interessante Aufgaben
Als Totengräber gäbe es genug.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nur nach außen zur Show. Gerecht wäre es nur, wenn die ganzen Sauereien, die mit Hallen und auf dem Betriebsgelände über Jahrzehnte gemacht wurden, nun ans Tageslicht kämen. Aber was ist Gerechtigkeit in Politik und Kommunalpolitik wert?