Als kurze Station zum lernen ok, sonst flop
Gut am Arbeitgeber finde ich
Man lernt einiges. Falls man dieses Ziel verfolgt, ist man für ein paar Monate hier richtig. Danach - such dir was besseres. Einem Freund würde ich aber nie zu Hays raten, u.a bleibt mir ein Satz in Gedanken „Weinen tut hier jeder mal. Das ist normal…“.
Verbesserungsvorschläge
Hört auf einen auf „wolf of Wallstreet“ zu machen, es ist einfach nur peinlich.
Arbeitsatmosphäre
Im Grunde ruft man seine 100 Bewerber oder Kunden im Monat an und versucht diese zu vermitteln oder Dienstleistungen zu verkaufen. Wenn jemand 3min für eine mail braucht, wird schon gefragt warum das so lange dauert und man nicht telefoniert. Sehr eintönig. Als neuer hat man sowieso wenig Aufstiegschancen…. Es gibt die Seniors und die paar unter ihnen, alle anderen rotieren. Es gibt einen Grund, warum die Mitarbeiterzahl seit Jahren nicht höher wird.
Ein Plus ist, wenn man für die Firma diversity punkte auf LinkedIn sammeln kann. LinkedIn und co ist sowieso ein Witz, wenn der GF per mails alle zum „teilen und kommentieren“ seiner posts auffordert… liken allein reicht ja nicht. (Euch hat nicht anzugehen was ich auf Social media poste oder eben nicht). Allgemein läuft einiges schief, aber hey, so lange jemand noch in die AG investiert, muss man den Schein bewahren.
Kommunikation
In der höheren Ebene sehr schlecht.
Kollegenzusammenhalt
Ziemlich gut, aber das hat nichts mit Hays zu tun, sondern dem Glück bei wem man landet.
Work-Life-Balance
Am Anfang heißt es Homeoffice, freie Zeiteinteilung etc. schnell genug wird man aber gefragt warum man nicht öfter im Office ist. 1-2 HO muss ja reichen - dann schreib es in der Stellenausschreibung
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte gut, die höheren sehen nur zahlen und deren Bonus.
Interessante Aufgaben
Wenn man stumpfes telefonieren und zahlen erfüllen interessant findet
Gehalt/Sozialleistungen
Für den Dauerstress, die Konstante Kritik und Überwachung zu wenig
Image
Kunden und Bewerber müssen im Durchschnitt alle 6 Monate (da Mitarbeiter ja entweder kündigen oder gekündigt werden) mit neuen Mitarbeitern von Hays sprechen und die gleichen Fragen beantwortet. Keiner hat bock auf ständig neue Ansprechpartner