Völlig intransparent in Kommunikation und Gehalt, geht nicht auf den Personalmangel ein, nur scheinbare Jobsicherheit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ermöglicht mir, meinen Beruf auszuüben. Habe sonst kaum Alternativen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bezahlung, mangelnde Wertschätzung, völliges Ignorieren von Überlastungsanzeigen, viel zu hoher Verwaltungsaufwand, teilweise hirnrissige Auflagen, kein Spielraum zum Gehalt-Verhandeln ...
Verbesserungsvorschläge
Wertschätzung der Mitarbeitenden, Zuhören, wenn mehr Personal gefordert wird und Überlastungsanzeigen geschrieben werden. Attraktivität steigern (mehr Gehalt, Parken erleichtern, weniger Verwaltungsaufwand)
Arbeitsatmosphäre
Wenns im Team passt, ist auch die Atmosphäre gut. Braucht man was "von oben", merkt man schnell, wie wenig man zu melden hat und wie wenig Wert gelegt wird auf die Mitarbeitenden
Kommunikation
Ständig neue Auflagen, die teilweise null Sinn machen, keiner fragt in den Abteilungen nach, Mehr-Stunden/Überstunden werden einfach angeordnet, kommuniziert wird kaum.
Abteilungsleiter*innen/Stationsleitungen stehen zwischen den Fronten, können es niemandem Recht machen, es wird ihnen nicht zugehört, wenn sie von Burn-out-Gefahr im Team sprechen.
Kollegenzusammenhalt
Wird auch schlechter. Logisch, wenn man sowieso schon Überstunden macht und unterbesetzt ist und dann kommt der X-te Krankenstand in einem Monat. Da wird dann oft auch gegeneinander geschossen, obwohl man sonst immer gut zusammengehalten hat.
Work-Life-Balance
Haha. Wie, wenn man ständig einspringen muss weil auf einer kleinen Station 3 Vollzeitstellen fehlen?!
Vorgesetztenverhalten
Sind eh alle nett. Wird dann die Beschwerde/Überlastungsanzeige weiter getragen nach oben? Keine Ahnung. Ändern tut sich zumindest nix.
Interessante Aufgaben
Ja, absolut! Aber halt auch völlig überfordernd, weil man hundert Sachen gleichzeitig machen muss. Macht interessante Aufgaben zu massiv stressigen. (Fehleranfälligkeit?!)
Gleichberechtigung
Angeblich gleiche Bezahlung bei gleicher Qualifikation und Vordienstzeiten (ist ja ein öffentlicher Arbeitgeber). Stimmt nur leider nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich kaum beurteilen - bekomme nur mit, dass die Altersteilzeit recht willkürlich genehmigt wird...
Arbeitsbedingungen
Es entscheidet sich eh jeder hier FÜR die schlechten Arbeitsbedingungen, für 12 oder 24 Stunden Dienste. Aber regelmäßige Pausen wären wichtig, ausreichend Zeit für die Aufgaben, ...
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Berge von Müll, aufgrund Hygienevorschriften. Also Nein. Sozialbewusstsein find ich persönlich auch nicht gut, es wird oft ein Unterschied gemacht, ob bspw. Patient*innen Alkoholprobleme haben.
Gehalt/Sozialleistungen
In der Klinik gehts um was! Das ist eine riesige Verantwortung, man muss empathisch und fachlich kompetent agieren und das natürlich bei Stress, Unterbesetzung etc. - da erwarte ich mir eine monetär bessere Wertschätzung der Mitarbeitenden, vor allem Pflege, MTDs, Hebammen Ärzte (also die, die die schlechten Arbeitsbedingungen ausbaden müssen)
Image
Das ist gut! Bewerber*innen wird auch immer noch erzählt, wie gut dieser Arbeitgeber ist und dass es so viele Sozialleistungen gäbe...
Karriere/Weiterbildung
Das ist ein Punkt, wo ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Fortbildungen werden gezahlt, werden von der Arbeitszeit abgezogen, ... Super!