Getrieben von Gier und Gewinnmaximierung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Faires Salär, gute Sozialleistungen, weitere Angebote und Rabattierung für die Angestellten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Firma ist in den Fängen eines Investors, der sie wie ein Zitrone auspresst. Vom Topmanagement bis in die unteren Führungschargen gibt es nur Kopfnicker. Was an Problemen verursacht wird, müssen die "normalen" Angestellten ausbaden. Sie beissen buchstäblich Tag für Tag in den sauren Apfel.
Verbesserungsvorschläge
Langfristiges Denken sollte wieder vermehrt berücksichtigt und der Kunde in den Mittelpunkt gestellt werden. Altmodische Tugenden sind meist besser als die Mentalität aus Übersee, die Einzug gehalten hat.
Arbeitsatmosphäre
Mittlerweile miserabel. Viele Aufgaben wurden von Deutschland und Österreich nach Rumänien verlagert. Als Folge davon funktioniert vieles nur noch mässig. Lob ist eine Seltenheit.
Kommunikation
Bescheiden. Über einen möglichen Börsengang erfährt man zuerst aus den Medien. Wie der Geschäftsgang läuft, wird zwar kommuniziert, aber man beugt es so hin, wie man will.
Kollegenzusammenhalt
Funktioniert noch einigermassen, weil viele Leute im selben Boot sitzen.
Work-Life-Balance
Viele Freiheiten bei der Arbeitszeitgestaltung.
Vorgesetztenverhalten
Viele Top-Down-Entscheidungen. Die Chefs bekleckern sich überhaupt nicht mit Ruhm.
Interessante Aufgaben
Spannend ist es schon. Meistens geht es aber nur darum, möglichst viele Savings zu erzielen.
Gleichberechtigung
Das ist gegeben.
Umgang mit älteren Kollegen
Jung, dynamisch, erfolgreich - alles andere zählt nichts.
Arbeitsbedingungen
Das EHS-Thema wird hochgehalten, die Infrastruktur ist in Ordnung. Dafür ist sonst vieles, etwa der IT-Bereich, marode.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird zweifelsohne gemacht.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Unternehmen zahlt solide Gehälter. Lohnerhöhungen gibt es zum Jahresende aber seit einiger Zeit kaum mehr, wobei auf verschiedene Aspekt verwiesen wird.
Image
Wunsch und Realität passen überhaupt nicht zueinander. Einst war man stolz, für diese Firma zu arbeiten. Aber das gehört der Vergangenheit an. Heute zehrt sie von der grossen Historie und ist ein Schatten vergangener Tage.
Karriere/Weiterbildung
Vorhanden, muss jedoch proaktiv angegangen werden.