66 Bewertungen von Bewerbern
66 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Der Kontakt kam über einen Xing Kontakt zustande. Alle Gespräche wurden sehr professionell, aber auch angenehm geführt. Feedback gab es immer entweder direkt im Anschluß an die Gespräche oder binnen 24 Stunden. Auch die Vertragsverhandlungen liefen vorbildlich ab.
Den vereinbarten Termin zu einem ersten Telefoninterview verschwitzte die zuständige Person. Als ich meinerseits anrief, machte sie einen leicht verwirrten Eindruck und musste erst die Unterlagen suchen. Zum Ende des Interviews (auf Englisch; die üblichen Standardfragen), sagte sie drei Mal, sie würde die Unterlagen jetzt nach München weiterleiten. Ab diesem Zeitpunkt bekam ich keine Rückmeldungen mehr.
Auf meine E-Mail nach München, mit der Frage ob die Unterlagen dort angekommen seien, bekam ich keine Antwort. Daraufhin habe ich mehrmals in England angerufen. Als ich endlich durchgestellt wurde, wollte sie das ´erste´ Interview erneut mit mir führen. Und das obwohl sie sich vorher Zeit erbeten hatte die Unterlagen herauszusuchen und diese damit ja vor sich hatte. Anscheinend hatte sie sich nicht einmal eine Notiz gemacht, dass sie das Interview schon geführt hatte. Der versprochene Rückruf kam nicht und am nächsten Tag war sie, nach Aussage ihrer Kollegin, nicht im Büro. Daraufhin habe ich in München angerufen, wo mir zugesagt wurde der Sache nachzugehen. Nachdem ich wieder eine Woche nichts gehört hatte, rief ich erneut in München an. Ca. eine Stunde später bekam ich endlich eine E-Mail der zuständigen Person in England, sie würde verstehen, dass ich ihre Anrufe nicht erhalten habe, deswegen per E-Mail jetzt die Absage. Ich brauche wohl nicht zu sagen, dass komischer Weise kein einziger Anrufversuch auf dem Handy angezeigt wurde. Unter einem proaktiven Rekrutierungsansatz, der von Transparent und Ehrlichkeit geprägt ist, verstehe ich etwas anderes.
Austin Fraser sucht SAP-Consultants, hält es aber auch nach mehr als einem Monat nicht für nötig auf deren Bewerbungen per Mail überhaupt zu antworten. Jeder, der daran interessiert ist, sich dort zu bewerben, kann für sich selber festlegen, was er von einem solchen Verhalten hält und ob er eine Bewerbung da noch für sinnvoll erachtet.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf der Gespräche. Sie bestanden aus einem Telefoninterview und zwei Vorstellungsgesprächen vor Ort. Alle Gesprächspartner haben stets versucht eine angenehme Gesprächsatmosphäre auf zu bauen. Allerdings hilft das bei mir nicht immer, weil ich mir generell immer in die Hose mache wenn ich bei derartigen Gesprächen anwesend bin. Von großem Interesse war selbstverständlich meine Persönlichkeit. Diese spielt bei einem Vertriebler immer eine große Rolle. So wie jedes Unternehmen möchte AF natürlich auch sicher gehen, dass man sowohl von der menschlichen als auch von der fachlichen Seite zusammen passt. Das Ergebnis steht noch aus. Ich würde mich natürlich sehr über eine Zusage freuen, da ich die Kollegen sehr nett finde und mir auch die Unternehmesphilosophie sehr zusagt. Es ist noch zu erwähnen, dass die Reaktionszeiten bei AF sehr kurz sind. Dafür ein großes Lob.
In der ersten Kontaktaufnahme und in den beiden Telefoninterviews, beide auf Englisch und eines davon mit einem der Gründer, hatte ich zusammen mit den Infos auf deren Homepage den Eindruck: Die sind so wie sie sich beschreiben. Strukturiert, schnell auf´m Punkt, ehrlich.
Auch wenn ich abgelehnt wurden... wenn eine neue, besser passende Gelegenheit bei denen auftauchen würde, würde ich mich wieder bewerben.
Man merkt Austin Fraser an, dass es sich um eine professionelle Headhunting-Firma handelt. Der Bewerbungsprozess war bis zum Einzel-AC recht professionell. Aufgrund des eingereichten CVs wurde ein Telefoninterview vereinbart, aus welchem dann das Einzel-AC vor Ort in München resultierte. Ich bekam fünf in einer Präsentation zu beantwortende Fragen zugeschickt. Am Tag vor dem Einzel-AC rief mich die Personalerin noch einmal an, um mir quasi die perfekten Antworten auf diese Fragen mitzuteilen - und ab diesem Moment fühlte sich der Bewerbungsprozess eigenartig an.
Das Einzel-AC fand dann in einem sehr repräsentativem, angemieteten Büroraum auf der Ludwigstraße in München statt. Dort befindet sich derzeit auch noch das angemietete Büro/CallCenter. Beim Einzel-AC waren die zwei Linienvorgesetzten vor Ort - zwei sehr sympathische Zeitgenossen, die mehr mehr den Eindruck "Kumpel" als "Vorgesetzte" hinterlassen haben.
Meine Präsentation lief soweit ganz gut. Die Frage, wo ich mich sonst noch beworben habe, hat mir offenbar das Genick gebrochen - hier war nicht genug mein Vertriebsinteresse zu erkennen. Meine Empfehlung also definitiv mehrere direkte Konkurrenten nennen.
Am Ende des Einzel-ACs wurde vereinbart, dass ich mich morgen telefonisch bei meinem direkten zukünftigen Linienvorgesetzten melden sollte. Das hab ich auch getan. Dieser war aber gerade auf einem Außentermin und sollte gleich zurück sein. Als ich dann 2 Stunden später noch einmal anrief und dieser immer noch nicht zu erreichen war, war mir klar, dass er sich nicht zurückmelden und ich eine Absage erhalten würde. Ich wartete den ganzen Tag auf seinen Rückruf. Abends zeigte mein Handy zwei anonyme verpasste Anrufe im Abstand von 2 Minuten an. Kurz darauf erhielt ich eine E-Mail, dass er mich nicht erreichen könnte und er mir leider absagen müsste.
Ich vermute, dass dahinter Taktik steckt: Fake verpasste Anrufe ohne Klingelzeichen - ja, das ist technisch möglich. Hätte man mich echt erreichen wollen, hätte man auch die Anrufer-ID zwecks Rückruf meinerseits aktivieren können. Und mein iPhone lag die ganze Zeit vor mir auf der Küchenarbeitsplatte, sodass ich auf jeden Fall entweder den Klingelton oder die Vibration hätte wahrnehmen müssen.
Ich musste dann noch zwei E-Mails schreiben und noch einmal im Münchner Büro anrufen, um meinen Linienvorgesetzten zu sprechen, der versucht hat, seine Nicht-Erreichbarkeit zu erklären. Für mich ist erreichbar sein ein Zeichen von Wertschätzung, Interesse und Priorität. Ein einfaches Ja oder Nein hätte meiner Meinung nach kurzfristig drin sein müssen. Schade, dass da die dunklen Seiten des Vertriebs so stark zum Vorschein gekommen sind.
Man hat leider auch keine Wahlfreiheit was den späteren Arbeitssektor angeht. Das ist von vornherein festgelegt. Man weiß spätestens in welchem der drei Bereiche (ICT, Engineering, Renewable Energy) man arbeiten wird, wenn man seinen Interviewpartner kennenlernt.
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