25 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
11 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 13 Bewertungen nicht weiterempfohlen.
Authentische Bewertungen für eine bessere Arbeitswelt
Alle Bewertungen durchlaufen den gleichen Prüfprozess - egal, ob sie positiv oder negativ sind. Im Zweifel werden Bewertende gebeten, einen Nachweis über ihr Arbeitsverhältnis zu erbringen.
Schwerfällig alter Theaterapparat, der die Chancen auf eine Vorreiterschaft auf neue Theaterstrukturen verpasst hat.
2,5
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bemühung um kommunikative Transparenz.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider nach wie vor gelebte, mittlerweile überholter, Theatermechanismen und -strukturen.
Verbesserungsvorschläge
Das mühevoll erstellte Leitbild auch wirklich und vor allem verbindlich leben und nicht nur sämtliche Wände im Theater damit pflastern bzw. die Briefkästen der Mitarbeitenden damit vollstopfen und es ansonsten vollkommen ignorieren.
Meine 3 Jahre in diesem Betrieb waren sehr anstrengend und belastend. Das Team war für den Aufwand der Bühne zu klein.
1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang der Arbeiter:innen untereinander war gut
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Organisation und leicht hierarchische Strukturen
Verbesserungsvorschläge
Bessere Kommunikation im ganzen Haus. Mehr Besprechungen mit allen Mitarbeiter:innen hinter und auf der Bühne. So schafft man ein Bewusstsein für die Arbeit aller und mehr Wertschätzung
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespannt, alle waren am Limit ihrer Kräfte
Work-Life-Balance
Sehr schlecht, alle Probleme nahm man mit nach Hause, kaum ein Wochenende frei
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams versuchte man sich zu unterstützen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die große Vielfalt an Menschen und Tätigkeitsfeldern, denen ich in diesem Haus begegnet bin.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass Veränderungsprozesse, welche Mitarbeitende anstießen, teilweise als Zeitverschwendung oder Selbstfindung abgetan wurden. Die Arbeit, welche in den letzten Jahren in den Arbeitsgemeinschaften stattgefunden hat, war ein riesiges Teambuilding. Und das muss man bei einem Haus mit über 700 Mitarbeitenden erstmal schaffen.
Verbesserungsvorschläge
Bloß nicht in alte Führungsstrukturen zurückfallen. Es geht besser. Und nur so hat das Theater Zukunft. Auch wäre es in manchen Bereichen nicht falsch, die momentanen Arbeitsprozesse zu evaluieren. Möglicherweise lassen sie sich effizienter und zeitgemäßer gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Es ist eine Herausforderung, an einem Theater zu arbeiten, das sich in jeder Hinsicht im Wandel befindet. Vor drei Jahren wurde durch die Belegschaft ein großer Wechsel in der Führungsstruktur in Gang gesetzt, der immer noch nicht abgeschlossen ist. Hinzu kommt, dass sich das Theater in einem mehrjährigen Bau- und Sanierungsprozess befindet. Dass man mit diesen Herausforderungen umzugehen und sich aktiv in den Prozess einzubringen lernt, liegt an den tollen Teams in den einzelnen Abteilungen.
Image
Dieses Theater hat kein gutes Image. Zu Unrecht. Es befindet sich in einer Phase der Neuorientierung. Dass ist nicht immer leicht auszuhalten. Aber es gibt hier tolle Menschen, die etwas bewegen wollen - auf und hinter der Bühne. Sie brauchen Unterstützung.
Work-Life-Balance
Am Theater gibt es immer Tage, an denen man durchhalten muss - vor Premieren oder Presseterminen. Auf einen Ausgleich wird hier aber sehr genau geachtet. Dennoch ist das kein nine to five Job.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Theater müssen leider mit immer weniger Geld auskommen. Das schlägt sich in den Löhnen nieder.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut. Ich möchte besonders das neu entstandene Kommunikationsteam erwähnen. Diese Zusammenarbeit hat mir gezeigt, dass Führung ohne jeden Druck und Leitung durch ein solidarisches Miteinander, in dem jede*r gehört wird, möglich ist. Chapeau!
Umgang mit älteren Kollegen
Warum wird hier nicht nach dem Umgang mit jüngeren Kolleg*innen gefragt? Diese kommen oft mit viel Enthusiasmus und werden manchmal von alteingefahrenen Strukturen ausgebremst. Nehmt sie wahr, nehmt sie ernst!
Vorgesetztenverhalten
Wenn der wirkliche Austausch von beiden Seiten gewollt war, habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht.
Kommunikation
Durch regelmäßige Info-Veranstaltungen für Mitarbeitende, Aushänge und Informationen per E-Mail, ist es allen Mitarbeitenden möglich, sich regelmäßig über die Vorgänge im Haus zu informieren.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Außergewöhnlicher Arbeitsplatz mit vielfältigen Berufsfeldern unter einem Dach.
Verbesserungsvorschläge
Theater neu denken, alte Strukturen aufbrechen. Anliegen von Mitarbeiter*innen ernst nehmen und ins Handeln kommen.
Arbeitsatmosphäre
Vertrauen und respektvolles Verhalten hat an einigen Stellen tiefe Risse
Image
Außen hui …
Gehalt/Sozialleistungen
Zwei verschiedene Vertragsarten sorgen für Ungerechtigkeiten im Betrieb.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird auf der Bühne thematisiert. Hinter den Kulissen wegen Geld- und Zeitdruck kaum beachtet. Bedarf grundlegende Änderungen der Strukturen und Überdenken der Frequenz des Repertoiresystem. Weniger und hochwertiger, anstatt mehr und Last-Minute Produktion. Verbesserungen der Energieeffizienz des Gebäudes hoffentlich mit Sanierung.
Vorgesetztenverhalten
Sehr hierarchisches System und teilweise kein gutes Arbeitsklima.
Arbeitsbedingungen
Werden aktuell durch Gebäudesanierung und Umbau verbessert. Der Ist-Zustand ist jedoch mangelhaft.
Kommunikation
Informationen werden oft zu spät an alle Beteiligten weitergegeben. Es entsteht mehr Arbeit wegen Misskommunikation. (nicht nur künstlerische) Entscheidungen sind nicht konstant.
Gleichberechtigung
In vielen Bereichen noch kein ausgeglichenes Verhältnis wird allerdings nicht behindert.
Interessante Aufgaben
Abwechslungsreiche Aufgaben sofern man Entscheidungsfreiheit bekommt. Oft wird die fachliche Meinung jedoch nicht gehört und hierarchisch entschieden.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die meisten Menschen sind sehr nett und offen. Enthusiastische Berufsanfänger finden hier sicherlich anfangs viel Input.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negatives Menschenbild und menschenfeindliche Räumlichkeiten. Umbau ganz dringend erforderlich.
Verbesserungsvorschläge
Flache Hierarchien einführen, Teilhabe an Informationen, mehr Teambuilding, Mobbing bekämpfen. Wertschätzendes und positives Menschenbild bestärken.
Arbeitsatmosphäre
Enge, verstaubte Räumlichkeiten bewirken ein Arbeiten auf engstem Raum. Kollegen entwickeln teilweise Ellenbogen-Mentalität.
Image
Nach außen hui....
Work-Life-Balance
Der Jahresurlaub muss in den Theaterferien im Sommer komplett genommen werden. Keine Flexibilität.
Karriere/Weiterbildung
Stillstand, keine Weiterentwicklung erwünscht
Gehalt/Sozialleistungen
Zweierlei Vertragssysteme: gute TV-L-Verträge und schlechte NV-Bühne-Verträge.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
O weh, keinerlei Ressourcenbewusstsein oder gar Klimaschutzbestreben. Es gibt noch nicht mal Mülltrennung.
Kollegenzusammenhalt
Teilweise sehr nette Kollegen, teilweise sehr unfreundliche Einzelpersonen. Mobbingstrukturen vorhanden, wird vom System unterstützt, da offene Kommunikation nicht möglich ist, bzw. nicht erwünscht ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Die älteren Kollegen sind oft verzweifelt, abgestumpft und frustriert. Als Menge können sie sehr meinungsstark sein und Veränderung behindern.
Vorgesetztenverhalten
Wirkliches Vertrauen kann sich nicht bilden, man muss stets auf der Hut sein.
Arbeitsbedingungen
Wie oben schon erwähnt: enge und arbeitnehmerunfreundliche Räumlichkeiten, stickig und vollgestellt. Zeitlicher Druck vor Premieren. Die Arbeit wird hierarchisch und kontrollierend von oben nach unten verteilt. Oft nur Vergabe von Teilarbeiten, dann Weitergabe an einen anderen Kollegen. Wenig Infos über seine eigene Arbeit.
Kommunikation
Leute, die es betrifft, erfahren es als letzte. Kommunikation nach außen wichtiger als nach innen, leider oftmals Blenderei.
Gleichberechtigung
Man sollte mal die Lohnunterschiede zwischen männlich dominierten Berufsgruppen und “Frauenberufen” ( Schreiner, Schlosser und Maske, Schneiderei) untersuchen und veröffentlichen .... Ansonsten werden öffentlichkeitswirksam längst überfällige Gleichberechtigungsbestrebungen gefeiert (Schauspiel). Das plakative Gerede von “starken Frauen “ ist wirklich von vorgestern.
Interessante Aufgaben
Langeweile, Eintönigkeit und manchmal sogar wochenlang keine Arbeit oder ABM.
Katastrophales Arbeitsumfeld! Nicht bewerben, nicht zum Vorstellungsgespräch und auf keinen Fall NV Bühne unterzeichnen!
1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.
Verbesserungsvorschläge
Hierarchien aufbrechen. NV Bühne absetzen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist giftig und von Angst beherrscht. Der Schatten der Theaterführung liegt über einem sonst interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz. Da jedoch jeder psychisch und physisch an seinem Limit arbeitet, sind Streit, öffentliche Blossstellung und nach unten treten keine Seltenheit. Leider.
Image
Komischerweise immernoch gut. Man versteht nicht warum solche Arbeitsbedingungen nicht öffentlich gemacht werden.
Work-Life-Balance
Nett gesagt, ist das Arbeiten am Theater eine Lebensphilosophie. Tatsache ist jedoch, dass man froh sein muss, wenn es, zumindest auf dem Papier, bei einer 48 Stundenwoche bleibt. Defakto ist man regelmäßig über 50 Stunden die Woche am Theater. Beispielsweise wird Anwesenheit bei Premieren und anderen Veranstaltungen erwünscht / erwartet, als Arbeitszeit gilt dies aber nicht.
Karriere/Weiterbildung
Dafür ist schlicht keine Zeit.
Gehalt/Sozialleistungen
Ich konnte dank dem NV Bühne Vertrag kaum meine Miete zahlen. Sonstige Goodies wie gratis Kaffee oder Obst sucht man vergebens.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel zu viele Druckprodukte. Es ist zum heulen, wenn man sieht, wieviel Papier (Postkarten, Plakate, Leporello etc.) gekauft werden, um sie dann in den Müll zu werfen.
Kollegenzusammenhalt
Wie in jedem Unternehmen gibt es auch im Badischen Staatstheater tolle Kollegen. Diese bleiben aber aufgrund des schlechten Arbeitsumfelds nicht lange.
Umgang mit älteren Kollegen
Welche älteren Kollegen. Zumindest in meiner Abteilung war kaum jemand über 2 Jahre da.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkten Vorgesetzten waren immer super. Tatsächlich habe ich vieles nur mit mir machen lassen, da man aus Loyalität und Freundschaft ihnen gegenüber, sie nicht hängen lassen will. Wie bereits erwähnt, stinkt der Fisch am Kopf. Das Theater verheizt seine Abteilungs- und Spartenleiter wie trockenes Holz.
Arbeitsbedingungen
Schlechte Bezahlung, kaum Freizeit und eine katastrophale Arbeitsatmosphäre...
Kommunikation
Verstaubte Hirachien und Komtrollzwang machen die Kommunikation unmöglich. Viele unnütze Besprechungen, die ergebnislos bleiben. Die Kommunikation besteht aus der Aufforderung / dem Befehl eine Aufgabe auszuführen. Ob dies Sinnvoll ist, wird nicht hinterfragt. Die Hauptsache ist, die Theaterleitung ist glücklich.
Basierend auf 25 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird Badisches Staatstheater Karlsruhe durchschnittlich mit 2,7 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Kunst/Kultur (3,5 Punkte). 60% der Bewertenden würden Badisches Staatstheater Karlsruhe als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 25 Bewertungen gefallen die Faktoren Kollegenzusammenhalt, Interessante Aufgaben und Image den Mitarbeitenden am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeitende auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 25 Bewertungen sind Mitarbeitende der Meinung, dass sich Badisches Staatstheater Karlsruhe als Arbeitgeber vor allem im Bereich Umwelt-/Sozialbewusstsein noch verbessern kann.