227 Bewertungen von Bewerbern
227 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Das Positive war, dass die Rückmeldung und die Einladung zum VG sehr schnell erfolgten. Außerdem wurde der Grund für die Absage - obwohl mir nicht klar geblieben ist, ob das der wahre Grund war, weil etwas willkürlich - mitgeteilt, was ja schon mal eine Seltenheit ist.
Der generelle Eindruck ist der, dass die Firma sich sehr bemüht, korrekt zu sein, aber eigentlich nicht besonders an guten Mitarbeitern interessiert ist. Vielleicht spielen andere Kriterien (Seilschaften?) eine viel großere Rolle als die fachliche Kompetenz. Zum Teil sehe ich mich darin bestätigt, dass man gute persönliche Kontakte haben muss (am besten hergestellt durch den Doktorvater, dafür habe ich viele Beispiele aus meinem Bekanntenkreis), um bei der BASF gute Karten zu haben.
Bewerbung wurde zuerst verbaselt, nach einer Nachfrage meinerseits ging dann aber alles gut. Zeit zwischen Anschreiben und Gespräch waren 10 Wochen!! Bewerbertag war anstrengend, aber die BASF-ler meist korrekt.
Obwohl ich laut meinem potentiellen neuen Chef der perfekte Wunschkandidat war, kam nach 4 Wochen die Absage. Feedback: "Sie haben alles richtig gemacht und einen guten Eindruck hinterlassen." Grund der Absage: völlig unklar, wurde mir auch nach Nachhaken nicht gesagt.
Wenn Sie sich in 30 Jahren sehen und dann immer noch bei BASF arbeiten, worauf möchten Sie dann stolz sein? (A: Ich habe BASF zu tollen Produkten verholfen.)
insgesamt ein sicherlich guter Arbeitgeber mit vielen Sozialleistungen. Nichts desto trotz erwarte ich gerade beim Einsatz von Bewerber-Plattformen, die mich zwingen die Bewerbung step by step in das Tool einzufügen auch eine bessere Rückmeldung. Standard-Mails informieren zum aktuellen Status, sofern sich dieser binnen 6-8 Wochen überhaupt ändert und Fragen an das Recruiting-Center kann man sich direkt sparen, da die bei der Masse an Stellen keine Infos zu jeder Vakanz haben.
Trotz der Größe eines Weltkonzerns bedarf es etwas mehr Mühe bei der Suche nach geeigneten Fach- und Führungskräften. Ich empfand das Prozedere als schlichtweg unprofessionell.
Eine Katastrophe
Der Bewerbungsprozess wurde in Form eines Interviewtages durchgeführt. Ich führte Einzelgespräche mit einem Personaler, mit Wissenschaftlerkollegen, Vorgesetzten usw. . Mit dem direkten Vorgesetzten aß ich zu Mittag. Ich hielt einen (mitgebrachten) Vortrag über meine Arbeit vor mehreren Wissenschaftlern mit Diskussion. Die Atmosphäre war sehr freundlich und persönlich, man wurde genau auf Herz und Nieren geprüft. Der ganze Ablauf war gut geplant und wurde im vorhinein genau mitgeteilt. Das aufwendige Mittagessen ist für den Anlass jemandem Fragen zu stellen unpraktisch und war etwas verkrampft.
die Gespräche wurden in ruhigem Umfeld durchgeführt, die Gesprächsatmosphäre war entspannt und es wurde auch schon einmal abgeschweift, ein Gespräch fand während eines Mittagessen statt wobei es schwer ist sich auf das Gespräch zu konzentrieren und nicht auf das Essen
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