Wer einen progressiven, mitarbeiterfreundlichen Arbeitgeber sucht, ist hier fehl am Platz.
Verbesserungsvorschläge
Bei Entscheidungen alle einbeziehen, die es betrifft. Oft werden Dinge sehr kurzfristig entschieden, über deren Auswirkung auf das produzierenden Ende der Kette, sich die Entscheidungsträger überhaupt nicht im Klaren sind, was hin und wieder eine hohe Arbeitslast zur Folge hat.
Auf Mitarbeiter und deren Bedürfnisse achten. Verringert vielleicht auch die extrem hohe Fluktuation, Krankheit, Kurbesuche, Ausfälle wegen Burnouts / zu hoher Arbeitslast, wenn mehr Zufriedenheit und Entgegenkommen da ist. Vorgesetzte sollen ihre Mitarbeiter respektvoll behandeln.
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen gut, der Rest ist eher von Launen und Leistungsdruck geprägt.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut. Man unterstützt sich in Teams gegenseitig.
Work-Life-Balance
Viele Überstunden, bis auf Gleitzeit wenig Flexibilität. Homeoffice gibt es nicht, nur Mobile Work (max. 2 Tage pro Woche).
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte oft schwer zu erreichen, haben viel zu viel auf dem Tisch und Schwierigkeiten Verantwortlichkeiten abzugeben und loszulassen, oft sehr launisch, nicht sonderlich empathisch im Umgang mit ihren Mitarbeitern.
Gleichberechtigung
Deutliche Gender-Gap, was Gehälter angeht. Es würde gesagt "man könne froh sein, dass hier auch Männer arbeiten". Kaum Diversität.
Arbeitsbedingungen
Sehr schleppend und langsame Technik, täglich Probleme mit Hard- und Software, kann super frustrierend sein. Absolut nicht up to date, was Digitalisierung angeht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Plastikprodukte, Augenmerk liegt ausschließlich auf Verkaufszahlen. Kritischen Sichtweisen wird kein Raum gelassen. Diversität ist ein Fremdwort. Abteilungen werden in "boys" und "girls" unterteilt. Auf "Jungsprodukten" sollen weibliche Charaktete und "Mädchenfarben" vermieden werden.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Spannen innerhalb einer Abteilung sind extrem groß trotz ähnlicher Aufgaben und ähnlichem Arbeitsaufwand. Über Gehalt darf nicht gesprochen werden, sehr intransparent und ein absolutes Tabuthema. Gehaltsgespräche verlaufen schleppend, finden spät im Jahr statt.
Karriere/Weiterbildung
Kaum Weiterbildungsangebote. "Karriere machen" nur in manchen Abteilungen.