Ein erfolgreiches Unternehmen durch Missmanagent herabgewirtschaftet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teil eines grossen Konzerns der innovativ ist .
Angemessenes Gehalt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die propagierte Unternehmenskultur ist ein Papiertiger. Es gab bis zu meinem Weggang nicht mal eine eigene Personalabteilung oder einen Verantwortlichen ( der GF fühlte sich nicht zuständig und schob immer UK vor ). Früher konnte man zu dem alten GF mal hingehen und der kümmerte sich auch ( dauerte nur etwas )
Immens hoher Kostendruck obwohl die Margen hoch sind. Dadurch kaum Raum für Entwicklungen.
Es war mal ein gutes Unternehmen wo es trotz einiger Probleme Spass gemacht hat zu arbeiten. Es steht und fällt mit der Führung
Verbesserungsvorschläge
Die Matrixstruktur abschaffen. Das funktioniert in Angloamerkanischen märkten und Ländern . Nicht in Deutschland. Entscheidungen für das Unternehmen müssen lokal getroffen werden, von einem kompetenten Management, das auch alle Bereiche überblickt und Silodenken abschafft.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der einzelnen Teams manchmal gut. Starkes silodenken, welches durch fehlendes Management noch verstärkt wird. Mit Einführung der Matrixstruktur und den damit verbundenen Wechseln in der Entscheidungsstruktur hielt das Chaos Einzug.
Kommunikation
Informationen sind eine Holschuld. Gab es früher regelmässige Teammeetings und townhall sessions ( alle Mitarbeiter ) in denen auch unbequeme Fragen gestellt werden durften, wird heute nur noch 'geduckmäusert ')
Kollegenzusammenhalt
Wie überall...es gibt welche die über Leichen gehen und welche die es nicht tun.
Zu Beginn gab es noch hin und wieder gemeinsame Teambuilding Events ( Besuch Cannstatter Wasn ) aber das wurde dann wohl zu teuer.
Work-Life-Balance
Hier ist jeder selbst verantwortlich, aber die Anzahl von Überstunden war horrend. Früher wurde das zumindest regelmässig durch die GF abgefragt Einen Betriebsrat ?.... na ja.
Vorgesetztenverhalten
Erfahrung und mangelndes fachliches Wissen führen schnell zu inkompetenten Führungsverhalten. In den vergangen Jahren stieg die Personalfluktuation massiv. Hier besteht wohl ein enger Zusammenhang mit dem Mangementwechsel und der Struktur alles aus den USA oder UK zu Steuern. Der eingesetzte GF hat kaum Entscheidungsbefugnis.
Interessante Aufgaben
Alles kann nichts muss...
Gleichberechtigung
Es gibt keine wirkliche Geschlechterdiskriminierung. Aber Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist hier ausgeschlossen. Ältere Kollegen werden oft diskriminiert.
Umgang mit älteren Kollegen
S.o.
Arbeitsbedingungen
Nach einigen guten Ansätzen endet das ganze in teilweise chaotischen Zuständen. Zunächst zuviel Personal in zuwenig Büroraum, als dann endlich eine Entscheidung getroffen war gab es Führungswechsel und Sparzwang.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wieso ? Das ist eine deutsche GmbH die von einem.amerikanischen Konzern geführt wird. Die deutsche GF hat seit 2018 nichts mehr zu sagen. Sozial ist ein Wort das man hier nicht verwendet. Früher gab es auch mal Vorzeigeprojekte , aber auch diese Initiativen wurden gekillt.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehaltszahlungen sind angemessen, was allerdings nur auf länger tätige MA zutrifft. Boni für alle Mitarbeiter gab es mal, auch mal einen Einzelbonus für aussegewöhnlich gute Leistung. Auch das wurde abgeschafft, wahrscheinlich wegen der schrumpfenden Erträge.
Image
Schlecht, das liegt aber hauptsächlich an der Einstellung der Kunden. Service darf nix kosten. Die Flasche Wasser an der Autobahn kostet 4x soviel wie in der Stadt, aber Geld abheben soll kostenlos sein.
Leider tritt die Firma nicht wie früher mit konsequenter kommunikation und Aufklärung zur Verbesserung bei. Mann schweigt lieber. Auf die Moral der Belegschaft wirkt das verheerend.
Ich musste mir aus dem Bekanntrnkreis anhören : ' was für diese Verbrecher und Betrüger arbeitest du ?'
Karriere/Weiterbildung
Closed shop. Das Managmenr kommt von draussen
Aufstiegschancen keine. Talentierte MA gehen dann von selbst. Wir hatten einen im Controlling... und der ging weil er die Nase voll hatte von seinem englischen Chef, der sich meist in seinem Büro einschloss.