Leider haben die Vorredner recht. Auch ich kann leider wenig positives über Dywidag Systems International wiedergeben.
Gut am Arbeitgeber finde ich
dazu fällt mir leider nichts ein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Chefs (arrogant), Lohn (untertarifliche Eingruppierung), Arbeitsumfeld und Maschinen (wie in der Steinzeit)
Verbesserungsvorschläge
Menschlichkeit gegenüber seinen Mitarbeitern. Fairer Lohn. Auch mal Neuanschaffungen tätigen. Mitarbeiter schätzen und loben, wenn sie gute Ideen in die Arbeit miteinbringen.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima ist nicht gut, da sich die Leute gegenseitig ausspielen um bei den Chefs gut an zu kommen.
Kommunikation
Die Kommunikation ist mangelhaft, jeder macht was er will (egal ob Ahnung oder halt eben keine Ahnung vorhanden ist).
Kollegenzusammenhalt
Die Belegschaft ist eine 50:50 Belegschaft. Die einen sind nett offen und ehrlich (Stammmannschaft, die schon seit Jahren tätigt ist). Die anderen (die immer wieder ausgetauscht werden) sind nur dazu da um andere Mitarbeiter auszuhorchen (man könnte meinen der Chef hätte sie eingestellt um jeden Mitarbeiter genauestens überwachen zu können)
Work-Life-Balance
Es heisst von den Chefs, dass die Arbeit vor geht. Es gibt auch Urlaubssperren, da es sein kann das ein Mitarbeiter 2 Abteilungen gleichzeitig führen muss, während der andere im Urlaub ist. Man dürfte in dieser Zeit dann nicht mal krank sein. Burnout ist hier vorprogrammiert.
Vorgesetztenverhalten
Solange alles passt sind sie nett, doch gibt es Konflikte, habe ich schon so manche Wutausbrüche beobachten können. Da wurde dann mit Zwangsversetzung oder Kündigung gedroht. Die Art war dann teilweise auch ziemlich persönlich und ging hin bis zu Beleidigungen. Unter anderem ist mir eine Überwachung der Mitarbeiter aufgefallen, so dass heimlich Mitarbeitergespräche abgehört wurden. Der eine oder andere schlich sich auch ganz gerne mal an den Arbeitnehmer heran um zu Beobachten was dieser denn gerade tut.
Interessante Aufgaben
Die Arbeitsplanung ist mangelhaft, so werden von den Chefs Sachen geplant, die sie selbst gar nicht planen können, da kein fachspezifisches Wissen vorhanden ist. Es muss ziemlich viel improvisiert werden, da in Werkzeug nicht investiert wird. Die Maschinen sind richtig herunter gekommen. Es wird nur das nötigste repariert/gepfuscht und es werden grundsätzlich keine Neuanschaffungen getätigt. Ausgetauscht werden Geräte erst wenn sie total am Ende sind (Irreparabel). In den Werkerhallen gibt es keine Heizungen, so dass es schon mal passieren kann, das man im Winter bei - 20 Grad arbeiten muss. Teilweise werden Personen so viele Aufgabengebiete erteilt, dass sie an Burnout erkranken, da sie total überlastet sind.
Gleichberechtigung
Stelle dich mit dem Chef gut und du darfst mehr wie andere !
Umgang mit älteren Kollegen
Selbst Mitarbeiter die schon seit 25 Jahren dabei sind, werden nicht geschätzt und teilweise richtig dumm von der Seite angeredet.
Arbeitsbedingungen
Der Lärmpegel in den Hallen ist unaushaltbar, da die Maschinen Uralt sind und es früher keinen interessiert hat ob die Maschinen laut sind. Es ist sehr dreckig, aufgeräumt wird fast nie geschweige denn geputzt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung gibt es keine, es gibt einen großen Restmüllcontainer und in diesen kommt alles hinein. Egal ob alte Ölfilter oder Papiermüll aus dem Büro. Ein Engagement der Firma im privaten Sinne gibt es nicht, die Betriebsrente wurde auch schon vor Jahren abgeschafft.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist unter dem Durchschnitt, um jeden Cent muss man kämpfen. IG Bau Tarife werden ignoriert und Mitarbeiter einfach grundsätzlich tiefer eingruppiert. Es werden dann eher noch freiwillige Zulagen erteilt, die den Mitarbeitern dann wieder genommen werden, wenn mal nicht alles zu 100 Prozent passt.
Image
Von außen Betrachtet sieht das Unternehmen relativ normal aus, war man aber mal dort angestellt, ist die Perspektive gleich ganz eine andere. Dieses Unternehmen ist nur auf Profit ausgelegt. Ich war zu keiner Zeit stolz bei diesem Unternehmen zu arbeiten. Es war mir sogar teilweise peinlich die Interessen der Firma nach außen vertreten zu müssen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungschancen gibt es keine, da es keine internen und auch keine externen Weiterbildungsmaßnahmen gibt.