Modern Work Washing - "New Work" ja bitte, Home-Office nein danke
Gut am Arbeitgeber finde ich
Seit dem Vorstandswechsel konnte in vielen Bereichen neuer Aufwind gespürt werden, man hatte das Gefühl der Zusammengehörigkeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Stimmung in der Bank so leichtfertig zu zerschlagen. Ich selbst überlege deshalb eines der vielen Angebote der Konkurrenz anzunehmen. Und ich bin nicht der Einzige...
Verbesserungsvorschläge
Eine ehrliche und konsistente Positionierung des Arbeitgebers:
Entweder den Schritt in die moderne Arbeitswelt wagen und als Arbeitgeber für junge Talente langfristig attraktiv werden oder beim Versuch in die "alte" Arbeitswelt zurückzukehren, irgendwann am Demografischen Wandel scheitern.
Arbeitsatmosphäre
Derzeit sehr angespannt
Kommunikation
Eigentlich herrschen hier flache Hierarchien - momentan fühlt es sich wieder wie eine klassische Top-down Kommunikation an, in denen die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeitenden kein Gehör finden und ignoriert werden. So werden einschneidende Veränderungen z.B. per Mail durch den Vorstand kommuniziert (zurück zu "mindestens vier Tage im Büro"). Eine geschlossene Betriebsvereinbarung wird dabei gänzlich ignoriert.
Work-Life-Balance
Nach außen hin wird mit Flexibilität, Gleitzeitmodellen und mobilen Arbeiten geworben - alles im Sinne eines jungen, modernen Arbeitgebers. Nach innen positioniert sich der Vorstand ganz klar gegen das mobile Arbeiten und befördert Mitarbeitende wieder in steinzeitartige Arbeitsmodelle -von Wertschätzung für die Arbeitsleistung während der Transformation und darüber hinaus, ist keine Spur mehr zu sehen. Verschlechterte Arbeitsbedingungen bei gleicher/mehr Arbeitsleistung! Aber der Obstkorb wird es schon wieder richten ;)