Wie vor 15 Jahren
Gut am Arbeitgeber finde ich
30 Tage Urlaub.
Nette Kollegen.
Keine Überstunden.
Wenig Druck.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alte Strukturen, alte Arbeitsweisen, wenig Kommunikation mit anderen Schnittstellen im Konzern.
Viel Politik. Gute Arbeit zu leisten ist oft nicht die höchste Priorität.
Man hat das Gefühl, dass der Konzern nicht weiss, wo die Reise hingeht.
Hohe Fluktuation. Wer lernfreudig ist und sich beruflich weiterentwickeln will, verlässt das Unternehmen nach kurzer Zeit.
Verbesserungsvorschläge
Ein intensives Leadership-Training für die mittleren Führungskräften gegen die hohe Fluktuation.
Das Unternehmen ist so eng an den Mutterkonzern in Pforzheim gebunden, dass sehr wenig Spielraum bleibt. Trotzdem könnten die Arbeitsweise und die Meetingkultur agiler und efizienter werden. Hier gibt es viel Luft nach oben.
Kommunikation
Das Thema Gehalt ist Tabu. Man wird nicht darüber informiert, wann und wie Gehaltsanpassungen möglich sind. Wenn man nicht danach fragt, bekommt man nichts. Alles (nicht nur Gehälter) muss vom Mutterkonzern freigegeben werden.
Kollegenzusammenhalt
Bei manchen herrscht eine gewisse Inflexibilität.
Work-Life-Balance
Keine Überstunden. Keine workaholics. Vergleichsweise viel Urlaub.
Dank Corona ist Home Office nicht mehr nur in Ausnahmefällen möglich.
Vorgesetztenverhalten
Ich kann nur meine direkte Führungskraft beurteilen.
Interessante Aufgaben
Irgendwann macht man nur noch immer wieder das Gleiche. Dabei machen viele wiederkehrende Aufgaben wenig Sinn. Behörden-Mindset ist sehr ausgeprägt.
Arbeitsbedingungen
Sehr bürokratisch. Arbeitsweise wie vor 15 Jahren. Exceltabellen hin und her, Tausende Emails und Telefonate statt DM und Videokonferenz (dank Corona besser geworden).
Bis kurz vor Corona hatten sämtliche Kollegen noch keine Laptops.
Büroräume im Hinterhaus neben dem Friedhof: Grün und ruhig trotz hohem Lärmpegel in der Chausseestrasse.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht besonders ausgeprägt. Wenn überhaupt, kommt es von einzelnen Mitarbeitern.
Image
Man muss sich nur die Shops anschauen.
Karriere/Weiterbildung
Kriterien für beruflichen Aufstieg sind gar nicht klar.