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mySWOOOP 
GmbH
Bewertung

Motiviert gestartet, frustriert gegangen

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Design / Gestaltung bei mySWOOOP GmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Trotz der Herausforderungen gibt es auch positive Aspekte, die nicht unbeachtet bleiben sollten. Der Arbeitgeber bietet Flexibilität durch Gleitzeit und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, was eine gute Work-Life-Balance unterstützt. Die Arbeitsatmosphäre im direkten Team ist angenehm und die Kollegen untereinander unterstützen sich gut. Außerdem gibt es pünktliche Gehaltszahlungen und eine betriebliche Altersvorsorge. Die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich in bestimmten Bereichen kreativ einzubringen, wurde ebenfalls geschätzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt mehrere Bereiche, die negativ auffallen. Die Kommunikation ist oft unzureichend und wichtige Informationen werden zu spät oder gar nicht weitergegeben. Das Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter fehlt häufig, was zu Micromanagement und unnötigen Doppelkontrollen führt. Zudem sind die Arbeitsbedingungen unzureichend, da die Technik nicht immer den steigenden Anforderungen entspricht und ergonomische Arbeitsplätze verbessert werden müssten. Die Work-Life-Balance wird durch schwierige Urlaubsplanung und häufige Überstunden beeinträchtigt. Auch Karrierechancen und Weiterbildungsangebote sind kaum vorhanden. Langdienende Mitarbeiter erfahren wenig Wertschätzung, und die Projekte verlaufen oft chaotisch und unstrukturiert.

Verbesserungsvorschläge

Die wissen, was schief läuft und was sie verbessern könnten, jedoch passiert nichts – man akzeptiert es oder kann ja gehen. Aber noch mal zum Nachlesen: Es gibt einige Bereiche, in denen Verbesserungen möglich sind. Die Kommunikation sollte transparenter und zeitnaher erfolgen, um das Vertrauen der Mitarbeiter zu stärken. Zudem wäre es hilfreich, mehr Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu setzen und weniger Micromanagement zu praktizieren. Eine bessere technische Ausstattung und ergonomische Arbeitsplätze würden die Produktivität und Gesundheit fördern. Flexiblere Arbeitszeiten und eine klarere Karriereentwicklung könnten ebenfalls zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen. Langdienende Mitarbeiter sollten mehr Anerkennung erfahren, um ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war von Misstrauen und starkem Micromanagement geprägt. Trotz meiner 9-jährigen Berufserfahrung wurden meine Fähigkeiten infrage gestellt, meine Arbeit ständig überarbeitet und selten wertgeschätzt. Es herrschte enormer Druck: Überstunden waren selbstverständlich, und ich musste mehrfach aus dem Urlaub zurückkehren, weil Fehlplanung zu Engpässen führte. Unflexible Prozesse, endlose Reportings und eine schlechte Erreichbarkeit des Chefs machten die Arbeit zusätzlich schwierig. Kontrolle war allgegenwärtig – Vertrauen dagegen kaum.

Kommunikation

Die Kommunikation war intransparent. Wichtige Infos erfuhren wir meist über den „Flurfunk“ – etwa, dass es keinen Investor mehr gibt, wurde erst ein halbes Jahr später beiläufig per E-Mail mitgeteilt. Die wirtschaftliche Lage blieb unklar.

Für meine Arbeit fehlten oft essenzielle Informationen, ständige Rückfragen waren nötig, doch Antworten dauerten. Kritik wurde ignoriert, und Fehler der Vorgesetzten als „Missverständnis“ der Mitarbeiter abgetan.

Kollegenzusammenhalt

Anfangs war die Zusammenarbeit im Team großartig, doch innerhalb kurzer Zeit wurde es von 9 auf 2 Personen reduziert. Mit meinem verbliebenen Teamkollegen lief alles gut, aber darüber hinaus blieb es meist oberflächlich. Vertrauen war schwierig, da unklar war, wer loyal ist und welche Informationen zur Chefetage gelangen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war schlecht. Urlaub wurde teils erst nach sechs Monaten genehmigt, und ich wurde mehrfach aus dem Urlaub zurückgeholt. Überstunden, auch am Wochenende, waren die Regel.

Zwar gibt es Gleitzeit und vier Tage Homeoffice, doch der verpflichtende Bürotag ist unnötig. Die Arbeitslast war viel zu hoch, Überstunden kaum abbaubar, und selbst im Krankheitsfall wurde erwartet, dass man arbeitet.

Vorgesetztenverhalten

Konflikte werden einseitig behandelt – man hört die Meinung des Vorgesetzten, eine Gegendarstellung ist kaum möglich. Kritik soll man „nicht persönlich nehmen“. Ziele sind oft unrealistisch, Entscheidungen selten klar. Mitarbeiter werden gelegentlich einbezogen, aber am Ende zählt nur die Meinung des Chefs.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind zu vielfältig und schlecht verteilt, wodurch konzentriertes Arbeiten kaum möglich ist. Ständige Rotation verhindert Fokus. Viele Aufgaben sind repetitiv, wenig kreativ und eher ermüdend. Neue Aufgaben gibt es selten, und viele Projekte werden nicht final ausgearbeitet oder einfach abgebrochen. Häufig stellte sich nach Fertigstellung heraus, dass bearbeitete Projekte gar nicht mehr benötigt wurden. Zudem läuft selten ein Projekt reibungslos, da Planung und Umsetzung oft chaotisch sind. Eigene Ideen kann man nur in begrenztem Rahmen einbringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine älteren Kollegen, vermutlich auch wegen der hohen Fluktuation. Langdienende Mitarbeiter werden dennoch nicht wirklich geschätzt oder gefördert.

Arbeitsbedingungen

Die Technik ist maximal ausreichend und wurde trotz steigender Anforderungen nicht angepasst. Software wird nur angeschafft, wenn sie absolut notwendig und günstig ist. Innovative Technik, z. B. für Produktfotos, wird nicht gekauft, sodass mit veraltetem und unzureichendem Equipment gearbeitet wird.

Positiv sind die Klimaanlage und höhenverstellbare Tische, jedoch sind die Stühle minderwertig und führen zu Rückenschmerzen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mehr Schein als Sein – vieles wird als umwelt- und sozialbewusst vermarktet, doch in der Realität bleibt es meist beim Marketing. Leider darf ich nicht mehr dazu sagen.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Bezahlung liegt deutlich unter dem Durchschnitt, obwohl hohe Anforderungen, Bereitschaft und Engagement erwartet werden. Es gibt eine betriebliche Altersvorsorge und die Gehälter werden pünktlich ausgezahlt, jedoch ohne Sonderzahlungen.

Image

Die Mitarbeiter äußern sich oft kritisch über die Firma, ihre Prozesse und das nach außen vermittelte Image, da es nicht der tatsächlichen Realität entspricht.

Karriere/Weiterbildung

Trotz Anfragen wurden keine konkreten Maßnahmen ergriffen, und wie bei vielen anderen Themen blieben die Versprechungen unerfüllt – es fehlte an tatsächlicher Umsetzung.

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