Befohlener Stillstand. Projekte werden oftmals nicht fertiggestellt. Mitarbeiter werden gegeneinander ausgespielt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten (unter vorheriger Geschäftsführung eingeführt), Betriebsrente, Mitarbeiterbeteiligung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unfähiges und daher ungeeignetes Führungspersonal.
Mitarbeiter werden gegeneinander ausgespielt.
Bei der Internetnutzung wird z.T. geschaut, wer auf welchen Seiten unterwegs ist.
Dringend benötigte Grafiksoftware wird nicht angeschaft, sondern muss privat besorgt werden. Auf den meisten Rechnern wird noch mit Windows XP gearbeitet. Unterschiedlichste Office-Versionen erschweren die Zusammenarbeit. Die Hardware ist zum Großteil extremst veraltet (~10 Jahre). Einige Kollegen schaffen sich benötigte Hardware und Software auf eigene Kosten an.
Verbesserungsvorschläge
Verbesserungsvorschläge für die internen Abläufe werden extrem ungern gesehen. Dafür ist sogar schon mal jemand rausgeflogen!
Arbeitsatmosphäre
Meist frustrierend. Oftmals Galgenhumor.
Die Atmosphäre ist die letzten Jahre immer schlechter geworden.
Kommunikation
Wichtige Infos werden meistens nur unvollständig weitergegeben werden. Die allermeisten Kollegen waren noch nie bei den Sitzungen dabei. Und was dort besprochen wird, verlässt den Raum i.d.R. gar nicht erst.
Kollegenzusammenhalt
Ein wenig Zusammenhalt gibt es. Aber meistens nur innerhalb der "Abteilungen". Oftmals ist es aber nur scheinbarer Zusammenhalt. Immer wieder wird einem heftig in den Rücken gefallen. Allgemein kann man sagen: Die Außendienstler haben etwas gegen die Innendienstler. Andersherum ist es weniger doll.
Work-Life-Balance
Als Außendienstler arbeitet man immer wieder auch an Sonntagen, obwohl dies laut Gesetzt nicht zulässig und im Arbeitsvertrag nicht geregelt ist.
Vorgesetztenverhalten
"Wer einen A**** zum Vorgesetzten hat, darf sich nicht wundern, wenn der Ansch*** zum obersten Leitungsprinzip wird."
Es wird ständig nach Fehlern gesucht, auch, um die im Abstand von 5 Jahren stattfindenden Gehaltsverhandlungen ins Leere laufen zu lassen.
Arbeitsbedingungen
Es gibt keine geregelte Arbeitsweise. Prozesse werden nur für die ISO-Zertifizierung zu Papier gebracht. Die Organisationsstruktur ist chaotisch. Was es NICHT gibt:
- zentraler Einkauf
- Personalabteilung
- Mitarbeitergespräche / Mitarbeiterentwicklung / Stellenbeschreibungen
- Projekt-Management
- geordnete Kommunikationsstrukturen
- einheitlicher Firmenauftritt
Die Liste lässt sich fast endlos fortführen!
Gehalt/Sozialleistungen
Die Firma zahlt ziemlich gut. Viele sind fachfremd eingestiegen und haben sich an das recht hohe Gehalt in dieser Firma gewöhnt. Deshalb können die meisten nicht mehr in ihre erlernten Berufe zurück ohne entsprechend starke Einschnitte beim Gehalt hinzunehmen.
Gehaltserhöhungen gibt es allenfalls alle 5 Jahre!
Image
Um den Schein zu wahren wird das Image der Firma immer wieder durch Klinkenputzen auf Hochglanz gebracht.
Karriere/Weiterbildung
Wer glaubt, in dieser Firma die Karriereleiter hochsteigen zu können, ist schief gewickelt.