Fehlende Kommunikation macht die Arbeit schwer
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Die Möglichkeit, dass branchenfremde Personen eine Arbeit finden können.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Die Kommunikation.
- Die unzureichende Weitergabe von Informationen.
- Das Gefühl, dass die Vorgesetzten einen permanent überwachen.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr auf die Mitarbeiter eingehen.
- Mehr miteinander sprechen, als übereinander.
- Coaching der Gruppenleiter und Mitarbeiter, damit die Zusammenarbeit produktiv und schnell abgeschlossen wird.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angespannt. Es herrscht die Stimmung, dass die Mitarbeiter und die Arbeit überwacht wird. Fairness wird nur den langjährigen Mitarbeitern erwiesen, die zum „Inventar“ gehören.
Kommunikation
Kommunikation ist für die Firma ein rotes Tuch! Gesprochen wird sehr selten und wenn gesprochen wird, dann negativ hinter dem Rücken. Auf Fehler weisen die Vorgesetzten gern und direkt hin. Viele interne Probleme könnten durch mehr Kommunikation gelöst werden.
Kollegenzusammenhalt
Ein Großteil der Arbeit kann nur dank der Unterstützung der Kollegen erledigt werden. Hilft ein Kollege, wird dieser von der Führung leider getadelt, dass er aufhören soll, den Kollegen zu helfen und lieber auf seine eigene Arbeit schauen soll.
Work-Life-Balance
Urlaub kann nicht ohne weiteres genommen werden. Für Urlaub / private Termine wird ein Grund benötigt.
Die Kernarbeitszeit beträgt 7 Stunden, wodurch die gepriesene „Gleitzeit“ zur Lachnummer wird. Die Wochenarbeitszeit läuft über ein „Karenz“-Model. Dies bedeutet, um eine Stunde auf Überstunden zu sammeln, muss in der Woche 43 Stunden gearbeitet werden. Wenn der Mitarbeiter dieses Model mehr beansprucht (bspw. mehr Arbeit, Beförderung oder Rauchen) so wird die Karenzzeit erhöht.
Vorgesetztenverhalten
Leider ist hier die Zusammenarbeit etwas schwierig. Vorgesetzte sind sich bewusst, dass die Mitarbeiter ihre Unterstützung benötigen. Dieses Wissen wird teilweise strategisch gegen die Mitarbeiter verwendet. Konflikte herrschen bedauerlicherweise häufiger, da es an der Kommunikation mangelt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind interessant und verändern sich durch die unterschiedlichen Kunden und durch die hauseigene Weiterentwicklung der Software.
Gleichberechtigung
Die weiblichen Mitarbeiter sind nicht überall vertreten und arbeiten meistens in den verwaltungs- / bürointernen Stellen.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist in Ordnung. Diese werden nicht benachteiligt.
Arbeitsbedingungen
Die Wände sind sehr dünn, weshalb die Kollegen bei Telefonaten oder Gesprächen hörbar sind. Die Büroräume sind farblos eingerichtet. Werden Ideen vorgestellt, so werden diese ignoriert.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird auf eine papierfreie Umgebung gesetzt. Einige Arbeitsabläufe sind noch analog.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt ist für die Arbeitsleistung nicht angemessen. Neue Mitarbeiter werden den langjährigen Mitarbeitern vorgezogen, was sich deutlich am Gehalt auswirkt. Die Gehälter werden meistens einige Tage noch vor des letzten Tags im Monat überwiesen.
Image
Das Firmenimage ist eher negativ. Durch die oben genannten Punkte herrscht eine allgemein negative Stimmung. Dies wirkt sich auf die Gespräche aus, weshalb die Firma sowohl bei den Mitarbeitern wie auch bei Kunden selten einen positiven Eindruck hinterlässt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es überhaupt nicht.