Lassen Sie sich von den jüngsten positiven Bewertungen nicht blenden!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken. Die neue Führung hat einen katastrophalen Kurs eingeschlagen, vergleichbar mit einer Fahrt mit 180 km/h direkt auf eine Mauer.
Der Verlust zahlreicher erfahrener Mitarbeiter/innen und Führungskräfte zeigt, dass sich das Unternehmen in eine gefährliche Richtung bewegt.
Die Firmenkultur ist von Misstrauen, Angst und Intransparenz geprägt.
Intrigen und persönliche Beziehungen scheinen wichtiger zu sein als Leistung und Fachkompetenz.
Statt gemeinsam zu wachsen, werden Mitarbeiter/innen entmutigt, isoliert und zum Gehen gedrängt.
Verbesserungsvorschläge
Endlich ehrlich und transparent kommunizieren, anstatt Probleme unter den Teppich zu kehren oder sich mit Fake-Informationen besser darzustellen.
Die Werte, die nach aussen propagiert werden, auch tatsächlich leben, insbesondere den „BEMER Family“-Gedanken.
Führungskräfte nach Kompetenz und nicht nach persönlichen Beziehungen
Eine offene und faire Unternehmenskultur schaffen, in der Mitarbeiter wertgeschätzt und nicht aus Angst um ihren Job zum Schweigen gebracht werden.
Den drastischen Know-how-Verlust ernst nehmen und Lösungen erarbeiten, um bestehende Mitarbeiter/innen langfristig zu binden.
Eine Führungsebene etablieren, die wirklich an einer nachhaltigen Entwicklung interessiert ist und nicht nur an hohen Gehältern und Machtspielen.
Arbeitsatmosphäre
Als langjährige/r Mitarbeiter/in bei BEMER Int. AG muss ich leider eine sehr negative Bewertung abgeben. Die neue CEO spricht zwar davon, das Erbe des Familienunternehmens mit leidenschaftlichem Engagement weiterzuführen. Sie behauptet, mit ihrer gekauften Management Trainee Ausbildung bestens für diese Rolle gewappnet zu sein, und ihre Philosophie sei von einem klaren Bekenntnis zur BEMER Familie geprägt. Dies alles lebt sie jedoch in keiner Weise. Der BEMER Family Gedanke wurde völlig verworfen, und stattdessen hat sie dafür gesorgt, dass langjährige Mitarbeiter/innen gekündigt wurden. Durch diese Kündigungen ging viel wertvolles Know-How verloren. Die bestehenden Mitarbeiter/innen haben inzwischen erkannt, dass es mehr Sinn macht, sich anderweitig zu orientieren.
Edit: Noch immer eine sehr hohe Fluktuation und grundlose Kündigungen von langjährigen Mitarbeitern.
Kommunikation
Die Kommunikation ist seit Jahren sehr schwach. Führungskräfte sind den ganzen Tag in Meetings, und wichtige Informationen werden nicht weitergegeben. Das Customer Service Team, welches über alle Vorgänge Bescheid wissen müsste, erfährt gar nichts und wird vom Leiter komplett abgeschottet.
Edit: Nach aussen wird alles positiv dargestellt, wenn man jedoch mit Mitarbeitern oder Geschäftspartnern spricht, hört man genau das Gegenteil.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt ist praktisch nicht mehr vorhanden. Jeder schaut nur noch auf sich, aus Angst, selbst den Job zu verlieren.
Edit: Pluspunkte kriegt man wahrscheinlich, wenn man einen positiven Beitrag auf Kununu veröffentlicht, so wie es in den letzten Wochen häufig der Fall ist um die Sternebewertung sowie die Weiterempfehlungsquote zu verbessern.
Work-Life-Balance
Das einzig Gute ist die 38-Stunden-Woche, obwohl flexible Arbeitszeiten z.B. im Customer Service nicht möglich sind.
Edit: Wenn man z.B. um 08:02 Uhr einstempelt, werden der Mitarbeiterin 2 Minuten Minus eingetragen. Wird jedoch bis 17:24 Uhr gearbeitet, wird der Mitarbeiterin die Überzeit nicht angerechnet!
Vorgesetztenverhalten
Die Führungskräfte, insbesondere im C-Level, verdienen diesen Titel nicht und kassieren einen überdimensionalen Lohn, obwohl seit Jahren keine Leistung erkennbar ist. Intrigen und Machtspiele sind an der Tagesordnung, insbesondere beim Customer Service Leiter.
Edit: Wer zu allem ja und amen sagt, hat es leicht. Kritische Äusserungen sind nicht erwünscht. Am besten fährt man, wenn man sich beim Abteilungsleiter, dem C-Level und der CEO einschmeichelt und ohne Nachdenken alles macht, was von einem erwartet wird.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben gibt es kaum. Der Kontakt zu den selbstständigen Vertriebspartnern ist vorhanden, aber intern gibt es kaum spannende Herausforderungen. Viel Routine und gefangen in Prozessen (JIRA).
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung existiert nicht im Unternehmen.
Edit: Einschmeicheln hilft, dann wird man "gleicher" behandelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden gekündigt und haben nun Schwierigkeiten, einen neuen Job zu finden.
Edit: Werden entweder gekündigt oder "dürfen" früher in den Ruhestand.
Arbeitsbedingungen
Die Büroräumlichkeiten sind schön, aber da sich die Abteilungen abschotten, gibt es kein Miteinander mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach aussen hui, innen pfui.
Gehalt/Sozialleistungen
Führungskräfte kassieren ab, die Mitarbeiter/innen, welche die Arbeit erledigen werden an der kurzen Leine gehalten.
Edit: In manchen Abteilungen gab es bereits Lohnkürzungen für Mitarbeiter/innen.
Image
Das Image des Unternehmens ist katastrophal, besonders in Liechtenstein. Die Reputation ist durch die internen Probleme und den Umgang mit den Mitarbeitern komplett ruiniert.
Edit: Der Podcast bzw. das Video von den Quarks Science Cops zum Thema Bemer ist sehr empfehlenswert. Findet man z.B. bei Spotify oder Youtube.
Karriere/Weiterbildung
Nur für Ausgewählte möglich
Edit: Es gab gerade kürzlich ein Beispiel von einer Mitarbeiterin, welche für eine Weiterbildung finanziell unterstützt wurde. Dann wurde diese aufgrund Umstrukturierungen (oder Kündigungswelle) gekündigt und sie musste anschl. alles zurückbezahlen. Also ist hier Vorsicht geboten!