45 Bewertungen von Bewerbern
45 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Prinzipiell gefällt mir die Idee der Kennenlern-Journey und dass neben den Fähigkeiten auch die eigene Persönlichkeit ein Kriterium für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sein kann.
Nicht so ganz habe ich den Selbsteinschätzungs-Test verstanden. Es ist sicherlich eine gute Möglichkeit einzelne Punkte aus dem Motivationsschreiben (z.B. warum möchte ich für eine Beratung/ Fehr Advice arbeiten) näher darzulegen.
Allerdings bin ich skeptisch, dass die Ergebnisse wirklich eine Einschätzung der gewünschten Fähigkeiten erlauben. Gäbe es hierfür nicht standardisierte Online Tests, wie z.B. Cyquest?
Noch ein paar technische Details:
• Erstes Mail sagt innerhalb von 72h Tests ausfüllen; Erinnerungsmail nach 48h verkürzt die Frist um 12h (beabsichtigt? Eine Aufgabe in der Selbsteinschätzung beschäftigt sich mit einem ähnlichen Thema).
• Im Erinnerungsmail wird neben den 3 Tests auch danach gefragt, ob ich geimpft bin und mich regelmäßig testen lassen will. Ist das noch nötig?
• Warum gibt es in den Tests keinen Zeitstempel/ Bestätigung, dass alles fristgerecht eingegangen ist?
• Warum gibt es kein Zeitlimit zur Beantwortung der jeweiligen Fragen in der Selbsteinschätzung?
• Fragen 20 und 21 wurden mir nicht angezeigt.
• Selbsteinschätzung wird im Unterschied zu den Persönlichkeitstests nicht standardmäßig (durchaus aber auf Nachfrage) an Bewerber geschickt. Warum?
In der ersten E-Mail heißt es, dass es ein Feedback innerhalb von 10 Tagen nach Ausfüllen der Tests gibt, in der Erinnerungsmail innerhalb von 5 Tagen. De Fakto kam das Feedback innerhalb von einem halben Werktag. Das vermittelt nicht gerade das Gefühl, dass sich jemand sorgfältig mit der Bewerbung beschäftigt hat. Oder es legt zumindest die Vermutung nahe, dass es ein No-Go Kriterium gibt, das nicht in der Ausschreibung kommuniziert wird (warum?).
Nichtsdestotrotz, wünsche ich weiterhin viel Erfolg dabei Experimentability in die Welt zu tragen und freue mich, falls sich unsere Wege wieder kreuzen.
Ich habe mich bei FehrAdvice beworben und den ersten Teil des recht aufwendigen und zeitintensiven Bewerbungsprozesses in der vorgegebeben (sehr knappen) Zeit gemacht. Danach hätte binnen weniger Tage Rückmeldung vom Unternehmen kommen sollen - kam jedoch nicht. Nach einiger Zeit habe ich per Mail nachgefragt, danach auch per Telefon. Ich wurde immer vertröstet, habe dann aber einfach keine Rückmeldung mehr erhalten.
Das Unternehmen gewinnt beim Bewerbungsprozess sehr sensible personenbezogene Daten durch Persönlichkeitstests etc. BewerberInnen sollten aufpassen, dass dies nicht ausgenutzt wird, indem Bewerbungsprozesse nur zur Datengewinnung genutzt werden. Leider macht es basierend auf meinen Erfahrungen diesen Anschein.
Klare Kommunikation zu dem Stand der Bewerbung bzw. dem weiteren Vorgehen
Das nächste Mal für mich entscheiden. Spass beiseite. Der Bewerbungsprozess war interessant und zeitaufwendig. Ich habe gemerkt, dass FehrAdvice sehr viel wert darauf legt, einen Match zu generieren.
Zum Teil hatte ich aber leider das Gefühl, dass die E-Mails bereits generiert waren. Die Formulierungen sind sehr allgeim gehalten und es wird fast gar kein konkretes Feedback gegeben. Ich habe mir viel Zeit genommen für meine Bewerbung. und aus diesem Grund hätte ich mir gewünscht, dass zumindest das Mail in dem mir mitgeilt wurde, dass von einer Zusammenarbeit abgesehen wird, eine persönliche Note enthalten hätte.
Was motiviert/inspiriert dich?
Eventuell im Voraus auf Aufwand des Bewerbungsprozesses hinweisen, damit
man bewusst Zeit dafür einplanen kann.
Der Bewerbungsprozess für Werkstudenten besteht aus:
1. Bewerbung inkl. Bewerbungsvideo
2. Tests/Fragebögen
3. Videointerview (Hat mir gut gefallen, da es neben etwas inhaltlichen Fragen, die typischen Fragen abarbeitet und somit auch ohne persönlichen Kontakt gut durchführbar ist. Zudem bieten Videos von FehrAdvice selbst einem trotzdem Einblicke ins Unternehmen)
4. Wissensprojekt (Fand ich sehr sinnvoll, da es sehr ähnlich zu Teilen der späteren richtigen Aufgaben ist und man somit merkt, ob einem das gefallen würde)
5. Gespräch (Entspannte Atmosphäre, um alles etwas Revue passieren zu lassen, da klassiche Bewerbungsfragen schon vorher im Videointerview behandelt worden sind.)
6. Commitment Video (Bietet die Möglichkeit nochmal klar zu machen, warum man gerne bei FehrAdvice arbeiten möchte)
Ich denke, dass das Verfahren gut hilft, geeignete Bewerber auszuwählen und sich gleichzeitig davon zu überzeugen, dass FehrAdvice das richtige für einen ist. Von Bewerbung bis Zusage sind vielleicht zwei Wochen vergangen.
Vorher auf den Gesamtaufwand des Bewerbungsprozesses hinweisen, denn dieser zeigt dem Bewerber, dass FehrAdvice mit jedem Bewerber intensiv auseinandersetzt um eine optimale Zusammenarbeit zu gewährleisten
Der Bewerbungsprozess geht über mehrere Phasen. Zuerst muss man standardmässig CV und Motivationsschreiben einreichen. Dann muss man im digital hub verhaltensökonomische Themen studieren und Lernkontrollen absolvieren, und Persönlichkeitstests machen. In der nächsten Stufe wird man zu einem vorweg aufgenommenen Videointerview eingeladen. Hat man hier auch einen guten Eindruck gemacht, bekommt man ein kleines Projekt zugewiesen, das an und für sich nicht anspruchsvoll ist, was erklären könnte, warum die Latte so hoch angesetzt wird (ich bin hier gescheitert). Ich bereue es sehr, nicht mehr Zeit und Energie investiert zu haben, da das Projekt inhaltlich sehr interessant ist und man in Punkto Gestaltung und Themenwahl frei ist. Ich habe den Eindruck, das Unternehmensberatungen im Allgemeinen nicht willig sind, Newbies, die noch nicht in dem Bereich gearbeitet haben, eine Chance zu geben. Relevante Arbeitserfahrung ist da einfach ein Ausschlusskriterium, ob sich das nun in mangelnder Consultingetikette oder gleich vorweg äussert. Aber wie soll man das Handwerk lernen, wenn man nie die Gelegenheit dazu bekommt? Anders als die Big Boys legt Fehr Advice Wert auf individuelles Feedback.
Das Unternehmen versucht krampfhaft professionell und akademisch zu wirken. Dem kann aber nicht gerecht werden. Im Bewerbungsprozess heißt es häufig: "95 Prozent der Bewerber machen diese und jene Aufgabe innerhalb der ersten zwei Stunden nach Erhalt der Aufgabe". Die schlussendliche Antwort kam aber nicht etwa nach 2 Stunden sondern nach knapp 4 Wochen. Die Persönlichkeitstest und die Bewerbungen sind immens aufwändig dafür dass man wochenlang wartet.
Zudem sektenartiges Verhalten und geforderte Bereitschaft zur Vervielfachung der Arbeitszeit bei gleicher Bezahlung.
- Der Bewerbungsprozess könnte etwas kompakter gestaltet werden. Auch wenn dies wahrscheinlich nicht der Normalfall ist, hat meine Bewerbung insgesamt 6 Monate gedauert.
- Die Anzahl der Bewerbungsschritte könnte man bereits am Anfang erwähnen.
Basierend auf zwei Persönlichkeitstest
Wörterbuch für Bewerber:
evidenzbasiert = was der CEO sagt
dynamisch = absolutes Chaos
wir sind ein Experiment = planloses Rumgefrickel, um die Welt passend für den Boss zu machen
wissenschaftlich = siehe evidenzbasiert
irrational leadership = Egoismus, Empathiemangel, Empfindlichkeit und Entwertung
Feedback = Kritik vom Vorgesetzten an der Person, andere Richtung nur, wenn positiv
Pinguin = Freifahrtschein, um Persönlichkeiten mit gesundem Anspruch an Führung und Arbeitsplatz einen Mangel an Passung auszuweisen
Don't buy it, it's a trap! Klasse Team, aber entweder extrem abgebrüht mit hohen Nehmerqualitäten oder alle mit Stockholm Syndrom. Diagnostik und Maßnahmen wären hier mehr als indiziert. Schade um die guten Leute. Schade um die Sache. Wirklich Schade.
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