Ein Unternehmen für Existenzsicherung, aber ohne Zukunftsperspektive
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Kollegenzusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- vieles wie unten beschrieben
Verbesserungsvorschläge
- Bessere Löhne
- Bessere Benefits
- Bessere Sozialversicherung
-
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre verbessert sich spürbar, sobald der Geschäftsführer nicht vor Ort ist. Seine starke Neigung zur Kontrolle führt bei vielen Mitarbeitenden zu Unmut und Frustration.
Kommunikation
Die Kommunikation wirkt auf den ersten Blick gut, jedoch werden viele Themen bewusst verschwiegen. Es wird versucht, alles positiv darzustellen, ohne dass die angekündigten Massnahmen tatsächlich umgesetzt werden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance wird nach aussen hin betont, ist aber in der Realität nicht vollständig gegeben. Obwohl theoretisch bis zu sechs Tage Homeoffice erlaubt sind, wird dies nicht gern gesehen. Flexible Arbeitszeiten werden zwar beworben, doch wer einen privaten Termin wahrnimmt, muss oft mit einer unauffälligen Nachfrage des Geschäftsführers rechnen, wo man sich gerade befinde – was den Kontrollaspekt erneut unterstreicht.
Vorgesetztenverhalten
Innerhalb der Firma erfreut sich der Geschäftsführer keiner grossen Beliebtheit. Der Geschäftsführer beansprucht nahezu jede freie Minute der HR-Managerin für sich. Wenn Mitarbeitende ein dringendes Anliegen haben und sie aufsuchen möchten, befindet sie sich fast durchgehend im Büro des Geschäftsführers. Dieser übt starkes Mikromanagement aus. Dabei wäre es die Aufgabe der HR-Abteilung, auch die täglichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu betreuen. (Priorität setzen bei einer Anwesenheit von 50% -> Da haben Projekte die warten können, keine Priorität. Mitarbeiter sollten Priorität haben und nicht der Geschäftsführer!)
Wendet man sich an den HR-Assistenten mit einer Frage, zeigt sich oft, dass er entweder keinen Zugriff auf die entsprechenden Systeme hat oder in diesem Bereich nicht ausreichend geschult wurde. Das ist jedoch keine Frage seines Wissens oder Könnens – er ist schlichtweg nicht in der Lage, in dem Moment weiterzuhelfen. Das ist kaum verwunderlich, da der Geschäftsführer ständig die Zeit und Ressourcen der HR-Managerin in Anspruch nimmt. Stattdessen sollte er seine Arbeitsweise besser strukturieren und organisieren.
Gleichberechtigung
Mitarbeitende, die sich beim Geschäftsführer einschmeicheln, profitieren von Prämien. Der Rest geht leer aus, es sei denn, sie wenden sich direkt an den Hauptsitz.
Gehalt/Sozialleistungen
Das Unternehmen spart oft an den falschen Stellen. Statt Mitarbeitende durch Gehaltserhöhungen zu motivieren und zu halten, nimmt man Kündigungen und die damit verbundenen Rekrutierungskosten in Kauf. (Falsches Denken)
Image
Trotz Sparmassnahmen, bei denen Mitarbeitende entlassen wurden, präsentiert sich der Geschäftsführer kurz darauf mit einem neuen BMW als Geschäftsfahrzeug, was die Massstäbe des Unternehmens fragwürdig erscheinen lässt.
Karriere/Weiterbildung
Die Förderung ist auf wenige Personen beschränkt. Nur jene, die dem Geschäftsführer besonders zusagen, werden unterstützt und erhalten grosszügige Übernahmen von Weiterbildungs- oder Entwicklungskosten.