"Die Geschäftsleitung der Würth AG: Herausforderungen und Lernmöglichkeiten in der Schweiz"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Würth AG hat das Potenzial, es sogar in die Top 5 Arbeitgeber der Schweiz zu schaffen. Mit ihrer starken Marke, globalen Präsenz und breiten Produktpalette fehlt nur noch eine moderne, mitarbeiterorientierte Führungskultur, mehr Transparenz und echte Wertschätzung. Diese Schritte würden die Würth AG zu einem Spitzenarbeitgeber machen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Würth AG wird zu stark vom "großen Kanton" geleitet, ohne Rücksicht auf die kulturellen Unterschiede in der Schweiz. Man könnte lernen, wie Schweizer Mitarbeiter behandelt werden möchten – aber dazu muss man es auch wollen. Wenn sich hier nichts ändert, wird es für die Geschäftsleitung aus dem "großen Kanton" zunehmend schwierig, Akzeptanz und Erfolg in der Schweiz zu erreichen.
Verbesserungsvorschläge
Transparente Kommunikation & Feedback-Kultur.
Faire, vereinfachte Gehaltsstruktur ohne Dashboard-Druck.
Mehr Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter.
Work-Life-Balance durch Flexibilität & Gesundheitsförderung.
Führungskräfte schulen: Empathie & Vertrauen stärken.
Klare Karrierepfade & Weiterbildungsmöglichkeiten.
Stärkeres Engagement in Nachhaltigkeit & Sozialem.
Dashboard als Hilfsmittel, nicht als Druckmittel nutzen.
Gleichberechtigung & Respekt auf Augenhöhe fördern.
Kundenzufriedenheit durch authentisches Handeln priorisieren.
Arbeitsatmosphäre
Aktuell herrscht ein Klima der Unterdrückung, in dem Mitarbeiter durch Dashboards und Kennzahlen systematisch schlechter dargestellt werden, als sie sind. Dies führt zu Demotivation und einem toxischen Arbeitsumfeld. Eine faire und wertschätzende Führungskultur wäre dringend notwendig, um Vertrauen und Engagement zurückzugewinnen.
Kommunikation
"Die Kommunikation bei Würth Deutschland wirkt oft zu direkt und wenig an die Schweizer Kultur angepasst. Führungskräfte aus dem grossen Kanton unterschätzen häufig die kulturellen Unterschiede, was zu Missverständnissen und Frust führt. Ein sensiblerer, konsensorientierter Ansatz und gezielte Schulungen für interkulturelle Kompetenz wären wünschenswert, um die Zusammenarbeit zu verbessern."
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter Kollegen ist grundsätzlich gut, jedoch fehlt es oft an Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter. Mehr Anerkennung und Respekt für Erfahrung und Loyalität würden das Arbeitsklima deutlich verbessern und viele Prozesse vereinfachen.
Work-Life-Balance
Bei Würth AG besteht dringender Bedarf für eine bessere Work-Life-Balance. Das Gefühl der Unterdrückung durch die Geschäftsleitung und Führungskräfte führt dazu, dass Mitarbeiter sich machtlos fühlen und schweigen. Mehr Erholungsmöglichkeiten und eine unterstützendere Führungskultur wären essenziell, um das Wohlbefinden und die Motivation zu steigern.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten ist inakzeptabel. Bezirksleiter erhalten von der Regioleitung per Mail detaillierte Vorgaben, was sie an die Verkäufer weitergeben dürfen und welche Themen tabu sind. Dieses Mikromanagement und die fehlende Transparenz wirken inkompetent und untergraben das Vertrauen in die Führungsebene. Eine offenere und eigenverantwortlichere Kommunikation wäre dringend notwendig.
Interessante Aufgaben
Das Potenzial für interessante Aufgaben wäre größer, wenn Verkäufer mehr Eigenverantwortung und Mitsprache hätten. Aktuell wird dies jedoch durch das unterdrückende Verhalten der Bezirksleiter, Regioleitung und Geschäftsleitung verhindert. Eine offene und konstruktive Kommunikation nach oben ist kaum möglich, was letztlich den Erfolg für den Kunden beeinträchtigt. Mehr Freiraum und Vertrauen in die Mitarbeiter könnten hier Abhilfe schaffen.
Gleichberechtigung
Wäre die Wertschätzung für alle Mitarbeiter gegeben, ließe sich deutlich mehr Potenzial entfalten. Ein Miteinander auf Augenhöhe, geprägt von Respekt und offener Kommunikation, sollte das Motto sein. Dies würde nicht nur das Arbeitsklima verbessern, sondern auch die Leistungsbereitschaft und den Erfolg des Unternehmens steigern.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kollegen ist grundsätzlich in Ordnung, jedoch fehlt es oft an der nötigen Wertschätzung für ihre Erfahrung und ihr Know-how. Ein stärkerer Fokus auf deren Wissen und eine gezielte Nutzung ihrer Expertise wären wünschenswert. Dies würde nicht nur die Freude am Beruf erhalten, sondern auch den Kunden zugutekommen, da langjährige Erfahrung einen echten Mehrwert darstellt.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen haben sich massiv verschlechtert, da das Dashboard einen unlogischen und übertriebenen Einfluss auf die Bewertung der Mitarbeiter hat. Die eigentliche Leistung und Führungsqualität spielen keine Rolle – nur die Dashboard-Zahlen müssen stimmen. Selbst der Verkäufer mit dem höchsten Umsatz wurde herabgestuft, was jegliche Motivation untergräbt. Die Geschäftsleitung muss dringend umdenken: Das Anhängen von Status an Dashboard-Kennzahlen ist kontraproduktiv und demotivierend. Eine faire und leistungsorientierte Bewertung wäre dringend notwendig.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Würth AG erfüllt das Nötigste, wie die Einführung von E-Autos, um den grünen Fußabdruck zu verbessern. Dies ist ein Anfang, jedoch bleibt das Engagement in Sachen Umwelt- und Sozialbewusstsein eher minimal. Es wäre wünschenswert, dass das Unternehmen hier eine Vorreiterrolle einnimmt und nachhaltige sowie soziale Initiativen stärker fördert.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Bezahlung ist leistungsabhängig, jedoch wird das Gehalt am Ende an das Dashboard geknüpft, was zu enormem Druck auf die Mitarbeiter führt. Diese undurchsichtige und komplexe Gehaltsstruktur, kombiniert mit der ständigen Überwachung durch Kennzahlen, schafft ein Klima der Unsicherheit und Demotivation. Eine transparente, faire und weniger kontrollorientierte Vergütungspolitik wäre dringend notwendig, um Vertrauen und Engagement zu fördern.
Image
Ich hoffe inständig, dass die Kundschaft von diesem Verhalten nichts mitbekommt. Sollte dies der Fall sein, müssen die Verkäufer die Konsequenzen tragen und sich die Kritik anhören. Ein solches Image schadet nicht nur den Mitarbeitern, sondern langfristig auch dem Unternehmen. Es ist dringend notwendig, dass die Würth AG ihr internes Verhalten überdenkt, um das Vertrauen der Kunden und Mitarbeiter zu bewahren.
Karriere/Weiterbildung
Einige Führungskräfte haben durch ihr falsches Verhalten eine Kultur geschaffen, die Mitarbeiter daran hindert, Karriereschritte zu machen oder Weiterbildungen anzutreten. Dies blockiert nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch den Unternehmenserfolg. Es ist dringend notwendig, das Vertrauen in die Führungsebene massiv zu stärken und eine unterstützende Umgebung zu schaffen, die Mitarbeiter ermutigt, ihre Potenziale auszuschöpfen.