Performer werden ausgenutzt, damit "Nicht-Performer" weiterhin ein ruhiges Leben haben können...
Work-Life-Balance
Die jüngere Belegschaft nimmt diese oft stärker in Anspruch. Möchte wenig Verantwortung übernehmen, aber natürlich sämtliche Benefits genießen. Führt oft zu Überforderung bei den "Performern", die nicht einfach Dienst nach Vorschrift machen.
Denn von Seiten der meisten Vorgesetzten werden unerledigte Aufgaben lieber den Performern zusätzlich aufgehalst, anstatt den "Nicht-Performern" mal eine klare Ansage zu machen.
Viele nehmen gerne die guten Gehälter entgegen, sind aber nicht bereit, dafür die Leistung zu erbringen, die man erwarten dürfte.
Vorgesetztenverhalten
Leider nimmt die Qualität der Führungskräfte zunehmend ab. Diejenigen, die den Begriff "Führung" noch ernst nehmen, reiben sich an denjenigen auf, die ihr Augenmerk ausschließlich darauf legen, beim höheren Boss gut dazustehen. Dass man sich den Titel "Führungskraft" eben genau durch wirkliche Führung verdienen muss, vergessen die meisten. Meiner Erfahrung nach führt dies in vielen Fällen dazu, dass die "guten" Führungskräfte irgendwann resignieren.
Übrig bleiben dann meistens die anderen, bei denen es sich nicht um Führungskräfte sondern vielmehr um "Vorgesetzte" handelt.
Es wird viel über Werte gesprochen, die von den Mitarbeitern erwartet werden, aber von den Vorgesetzten selbst nicht gelebt werden. Wie sagt ein bekanntes Sprichwort: "Der Fisch stinkt immer vom Kopf weg".
Mitarbeiter nehmen sich das zum Vorbild und was am Ende dabei rauskommt, kann sich jeder vorstellen.
Gleichberechtigung
nach wie vor wird sie im Reden ganz großgeschrieben, aber in der Praxis nicht gelebt. Männer werden mehr gefördert und steigen auch schneller auf.
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Es bröckelt... Wenn Leistungsträger gehen, weil sie die Nase voll haben, dann spricht sich das herum.
Karriere/Weiterbildung
Für manche ja, für die meisten nein. Oftmals werden Stellen nicht intern ausgeschrieben, sondern von vornherein - ohne Bewerbungsprozess - vergeben. Zum Teil blockieren Führungskräfte gezielt Bewerbungen von Mitarbeitern, die sich intern bewerben, da sie in der gegenwärtigen Abteilung gebraucht werden und kein Ersatz vorhanden ist.
