Wenn Mitarbeiter nichts als Namen an Türschildern sind
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Menschen, die sich dort hoffnungsvoll einer Rehabilitation widmen. Die haben teilweise mehr Verständnis als die Leitung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sein Verhalten gegenüber den Mitarbeitenden.
Verbesserungsvorschläge
Man fühlt sich sehr austauschbar, die eigene Persönlichkeit und Einbringung in das Unternehmen werden nicht gesehen. Nur wenn man das System stört, dann ist man plötzlich wichtig.
Arbeitsatmosphäre
Schon von Anfang an hatte man das Gefühl: In dem Laden gibt es dicke Luft. Es gibt einen sehr hohen Leistungsanspruch mit teilweise grotesk-schlechter Einarbeitung und gelebter Fehlerkultur.
Kommunikation
Findet in Teams und Meetings über arbeitsrelevante Dinge statt. Wenn mal etwas nicht so läuft, bekommt man meistens über drei Ecken gesagt, welche Person sich bei wem, über dich beschwert hat. Wertschätzende Kommunikation zunehmend Fehlanzeige.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb eines Fachdienstes super. Aber sobald „interdisziplinär“ gearbeitet werden soll, beginnt das Chaos.
Work-Life-Balance
Aufgrund des Schichtdienstes muss man auf eine geregelte Freizeitstruktur verzichten. Viele sammeln Überstunden, flexible Arbeitszeitgestaltung wird ungern gesehen.
Vorgesetztenverhalten
Schleierhaft. Zusagen, Absprachen werden zurückgezogen, Kritik meistens unkonstruktiv. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, dass Dinge gefunden werden müssen, damit der Mitarbeiter sich nicht überhöht.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig, von Gesprächen, Planung, Zimmerkontrollen bis Freizeitgestaltung und Gruppenleitungen ist vieles dabei.
Arbeitsbedingungen
Die Einrichtung ist ziemlich veraltet. Ja, es gibt das nötigste, aber gefühlt wurde alles seit 20 Jahren so gelassen.
Karriere/Weiterbildung
Tatsächlich weniger gern gesehen. Den Chefs ist daran gelegen, dass man sich nur auf die Arbeit und nicht auf persönliche Weiterentwicklung fokussiert, demnach werden externe Angebote nicht genehmigt.