Lieber aus der Ferne zuschauen..
Gut am Arbeitgeber finde ich
Hat sich einen Ratgeber zur Seite gestellt, nur leider definitiv der falsche!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seine aggressive, unkontrollierte und unberechenbare Art der Leitung ist mehr als fragwürdig. Es geht längst nicht mehr nur um die Arbeit – sie fordert auch die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden. Statt ständig von unnötig überdimensionierten Plänen zu sprechen, wäre etwas mehr Besonnenheit angebracht.
Auch der Umgang mit den Jugendlichen lässt zu wünschen übrig: Sobald neue Jugendliche in den Startlöchern stehen, scheint es völlig legitim, die ‘fordernden’ einfach auszusortieren. Dabei sollte er endlich aufhören, wirtschaftliche Interessen über die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Jugendlichen zu stellen.
Verbesserungsvorschläge
Weniger leere Worte wären nicht schlecht – lieber zu dem stehen, was man den ganzen Tag von sich gibt. Am besten einfach die Hausleitung wirklich leiten lassen, anstatt sich ständig einzumischen. Nicht nur so tun als ob, sondern auch mal in die Realität umsetzen. Und vielleicht aufhören, nach dem Motto zu leben: ‘Ein Mann, ein Wort’ – wenn es am Ende doch nur heiße Luft ist.
Arbeitsatmosphäre
Leider gibt es dort keinen Platz für Lob. Egal, wie sehr du dich aufreibst – es reicht nie. Als Dank bekommst du stattdessen die ‘psychische Belastung’ serviert, mit der du dich dann Tag und Nacht herumschlagen darfst – und natürlich ganz allein. Aber hey, man sollte sich ja nicht so anstellen. ;)
Kommunikation
Dir wird regelmäßig und unmissverständlich mitgeteilt, wie schlecht deine Arbeit angeblich ist. Beschwerden werden natürlich überpünktlich weitergereicht – aber wenn es um Lob vom Amt geht, darfst du dir das selbst ausmalen. Das wird dir nämlich garantiert nicht überbracht.
Kollegenzusammenhalt
Alles war in Ordnung – bis die Atmosphäre gestört wurde. Plötzlich wird jeder Hans und Franz eingestellt, ohne Rücksicht darauf, ob sie ins Team passen oder überhaupt qualifiziert sind. Und das Chaos nimmt seinen Lauf.
Work-Life-Balance
Solltest du aus gutem Willen in Erwägung ziehen, Überstunden zu machen, lass es lieber. Denn wenn du einmal den kleinen Finger reichst, wird gleich der ganze Arm gefordert. Es gilt doch als Selbstverständlichkeit, für den Job zu leben und Überstunden zu machen – schließlich arbeitet man in der Kinder- und Jugendhilfe. Was sollte man da auch anderes erwarten, als sein Privatleben hinter sich zu lassen und sich voll und ganz der Arbeit zu verschreiben?!
Vorgesetztenverhalten
Ganz schlimm! Er ist verbal aggressiv, und ein Vier-Augen-Gespräch kannst du dir direkt sparen. Deine Worte werden verdreht, verleugnet oder so umgedeutet, dass du am Ende als Lügner oder Lügnerin dastehst. Du kannst dir den Mund fusselig reden – es bringt weder ihm etwas noch deiner eigenen Gesundheit. Konfliktfähigkeit? Fehlanzeige! Er kann damit absolut nicht umgehen.
Interessante Aufgaben
Jugendliche dort aufzufangen, wo sie im Leben stehen und mit ihnen dran zu arbeiten.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung? Klingt gut auf dem Papier – in der Realität dieses Arbeitsgebiets aber reine Theorie. Während die einen sich alles erlauben können, wird von den anderen absolute Perfektion erwartet. Regeln? Gelten scheinbar nicht für alle. Aber hey, wer sich beschwert, hat einfach nur die falsche Einstellung, oder?
Umgang mit älteren Kollegen
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Arbeitsbedingungen
Die Lage an sich? Ganz okay – schöne Häuser, angenehmes Umfeld. Aber ob man seine eigene pädagogische Herangehensweise einbringen darf? Fraglich. Denn hier gibt es genau eine ‘richtige’ und vorgeschriebene Pädagogik – und die kommt direkt von der Geschäftsführung. Abweichungen? Unerwünscht.
Gehalt/Sozialleistungen
Ganz okay
Image
Es wird schlecht über das Unternehmen gesprochen und leider stimmt es auch!
Karriere/Weiterbildung
Wurde sich nicht drum gekümmert!