ÜGH Dronti...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was dich nicht umbringt, macht dich stärker.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fachkräfte werden auch im Stich gelassen.
Sie waren überlastet, die notwendigen personellen und finanziellen Unterstützungen waren nicht vorhanden. Das Klientel mit dem wir arbeiteten war nicht immer einfach und angenehm im Umgang, manchmal war man auch einer physischen Belastung / Gefahr ausgesetzt.
Verbesserungsvorschläge
Ehrlicher Umgang mit Mitarbeitern und Betriebsrat, keine einseitigen Schuldzuweisungen, mehr Verlässlichkeit. Mehr Unterstützung für alle Mitarbeiter, personell und finanziell! Durch mehr Personal können auch mehr Bewohner aufgenommen und betreut werden, umso mehr Menschen kann man dann auch (mehr) Hilfe anbieten.
Arbeitsatmosphäre
Nicht mehr modern, aber man fühlte sich bei der Ausstattung der Räume trotzdem wohl. Gab aber manchmal Stress mit wenigen Bewohnern, gehört aber zum Job dazu.
Kommunikation
Mit der obersten Ebene eher katastrophal.
Kollegenzusammenhalt
Super, vermisse das Team sehr.
Work-Life-Balance
Konnte über meine Arbeitszeiten und Arbeitstage fast immer frei entscheiden, sehr flexibel und ideal, wenn man nebenbei noch studiert oder etwas anderes macht.
Vorgesetztenverhalten
Meine Ex-Chefin war super.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit mit den Bewohnern und der Kontakt unterschiedlicher Menschen mit ihren unterschiedlichen Hintergründen/Geschichten war immer interessant und es hat mir Spaß gemacht, mit ihnen gemeinsam Zeit zu verbringen und zu schauen, wie sie sich entwickeln und Schritt für Schritt ihr Leben wieder in die richtige Bahn bringen. Es gab natürlich auch Bewohner mit Rückschlägen, die frustriert waren und ihren Frust auch mal durch unschöne Momente / Taten losgeworden sind.
Gleichberechtigung
Gemischtes Team, jung und alt, erfahren und unerfahren, jeder hatte immer ein offenes Ohr.
Arbeitsbedingungen
Es war okay..
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mülltrennung klappte janz juut..
Gehalt/Sozialleistungen
Für ungelernte Hilfskräfte fand ich es damals angemessen, hätte mir eine Auszahlung der Zeitzuschläge für Nacht-/Sonn-und Feiertage eher gewünscht (wie es auch bei einer anderen Region vom IB Berlin so läuft), statt ihre prozentuale Anrechnung auf meine Arbeitszeit.
Image
Sozialer Bereich, aber nicht immer fair und ehrlich zu seinen Mitarbeitern gewesen (bezieht sich nicht auf die Team- und Bereichsleitung, sie waren super).
Karriere/Weiterbildung
Selbst wenn man nebenbei studiert oder etwas anderes macht und im sozialen Bereich weiterarbeiten will, es gab nur befristete Verträge mit Sachgrund. Keine Sicherheit, keine Verlässlichkeit. Mir hat die Zeit beim IB trotzdem Türen geöffnet für meine Zukunft, auch wenn es ein unschönes und abruptes Ende der Zusammenarbeit war. Schade, schade.