8 Bewertungen von Bewerbern
8 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Durch eine Bewerbung an einer öffentl. Forschungseinrichtung wurde man persönlich auf mich aufmerksam und lud mich zu einem Gespräch in die Firma ein. Man versprach mir alle Kosten der Anreise zu übernehmen.
Vor Ort wurde ich von mehreren Abteilungsleitern und Vorgesetzten in Empfang genommen. Schnell wurde klar, dass die anwesenden Damen und Herren sich nicht richtig vorbereitet haben, sondern eher überfordert waren, die Situation richtig einzuschätzen (einer der Vorgesetzten, lud mich ein, ohne dass ich die Absicht hatte, mich bei der Firma zu bewerben. Aus Höflichkeit und Interesse habe ich die Einladung jedoch angenommen). Schlussendlich kam es mir vor, als ob die anderen meine Anwesenheit missbilligten und hier ein Statement setzen wollten. Nicht anders zu erklären ist die Tatsache, dass einige Vorgesetzte sich gerade einmal 10 Minuten Zeit für das Gespräch nahmen, und die Runde schnell verließen, um im Büro weiter Kaffee zu trinken. In dieser Zeit schaffte man es, oberflächliche Kommentare über mein Erscheinungsbild abzugeben, so dass die Stimmung sehr schnell kippte.
Von Professionalität kann hier nicht die Rede sein. Die versprochenen Fahrtkosten wurden erst nach Androhungen mit gerichtlichen Schritten erstattet...
All seemed relatively professional, but slightly sluggish application process. Great on-site interview , including salary and start date negotiations, however all of a sudden they were in such a hurry and built solid pressure on the start date.
After the interview there's been absolute radio silence. No reply on mails from none of the contacts, no refusal, no reimbursement of travel cost. I recommend to decrease the pressure and instead send out timely replies - refusals are part of the game.
Die Stellenannonce war in der Suche und Überschrift mit dem Standort 'Bonn' (nicht etwa Raum Bonn o.ä.) verknüpft und ausgewiesen, was aber angesichts des tatsächlichen Standortes Rheinbreitbach (so auch in der Adresse in der Anzeige unten angegeben) eindeutig falsch war.
Rheinbreitbach liegt rechtsrheinisch, im Gegensatz zum weitaus überwiegend linksrheinischen Stadtgebiet Bonns, etwa 12 km (!) südlich der Stadtgrenze Bonns bzw. des Bonner Stadtteils Oberkassel, gehört zum Kreis Neuwied und liegt damit bereits in Rheinland-Pfalz und nicht mehr in NRW ‒ somit hat es mit Bonn wenig zu tun und gehört zu einem anderen Verkehrsverbund, ist also zumindest für mich sehr viel umständlicher zu erreichen. Derart irreführende Angaben sollten nicht sein, waren aber hier bereits das erste schlechte Zeichen.
Die Beurteilungen auf Kununu stellten sich dann auch als wenig positiv heraus.
Ich habe dennoch den Kontakt gesucht, um mir selber ein umfassenderes Bild zu machen. Auf meine E-Mail kamen immerhin umgehend (positiv!) telefonische Rückrufe:
a) Zunächst von der Personalabteilung. Die Dame behauptete allerdings auf meine Nachfrage zum Standort, Rheinbreitbach läge doch ganz nah bei Bonn und insofern könne man auch einfach Bonn als Standort nennen. Ich verwies auf die Fakten (siehe oben) und fragte daher nach Übernahme der Umzugskosten. Antwort: Umzugskosten wären vom erfolgreichen Bewerber selber zu tragen. Ein Zeichen mangelnder Wertschätzung der Mitarbeiter durch Jennewein.
Zu den negativen Bewertungen für Jennewein auf Kununu sagte sie, dort würden eh nur diejenigen Mitarbeiter schreiben, die negativ urteilen; eine konstruktive Stellungnahme zu den zahlreichen Vorwürfen gab sie leider nicht ab.
b) Danach rief mich noch am selben Tage auch ein Oberindianer aus der Geschäftsleitung an! Statt mich geschmeichelt zu fühlen fragte ich mich allerdings unweigerlich, wieso der das nötig hatte. Es scheint mir die Kontrollmentalität, die von ehemaligen Mitarbeitern kritisiert wird, zu bestätigen. Er bezog sich auf die, wie er es nannte, "Bewerbungsgeschichte" ‒ eine seltsame Wortwahl, die eher den nötigen Respekt vermissen ließ, und ich beendete das Gespräch relativ bald.
Professionalität sieht anders aus. Wenn man so schon mit potentiellen Bewerbern umgeht, möchte ich nicht wissen, was intern abgeht.
Auf Bewerbungen sollte man irgendwie reagieren. Einfach nicht reagieren zeugt nicht gerade von Professionalität
Sich an das Halten, was man zugesagt hat, würde schon genügen.
Wertschätzung von potentiellen Mitarbeitern