Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 10.1.2026
Bei Johnson Controls herrscht laut Mitarbeiter:innen insgesamt ein geteiltes Meinungsbild. Die Kommunikation wird stark kritisiert, wobei besonders die mangelnde Transparenz und die vorherrschende "Flurfunk-Kommunikation" bemängelt werden. Die Arbeitsatmosphäre wird als angespannt beschrieben, mit einem Gegeneinander statt Miteinander und häufigen Umstrukturierungen. Auch das Vorgesetztenverhalten steht in der Kritik, da es an Transparenz und Unterstützung mangelt. Die Work-Life-Balance wird als individuell geregelt beschrieben, wobei jede:r für sich selbst sorgen muss. Positiv bewertet werden hingegen die Gehaltsstruktur und teilweise die interessanten Aufgaben. Der Kollegenzusammenhalt wird als zwiegespalten beschrieben – teilweise gut, aber oft von Eigeninteressen geprägt.
Die Karrieremöglichkeiten werden negati...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei Johnson Controls wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders auffällig ist die Kritik an mangelnder Transparenz und dem Fehlen direkter Informationswege. Einige Beschäftigte berichten, dass wichtige Neuigkeiten oft zuerst über die "Gerüchteküche" verbreitet werden, bevor offizielle Mitteilungen erfolgen. Auch der ehrliche Austausch zwischen Führungsebene und Belegschaft wird als unzureichend empfunden. Mitarbeiter:innen beklagen zudem, dass Wissen als Machtinstrument eingesetzt wird und wichtige Änderungen, wie Vorgesetztenwechsel, häufig nur per E-Mail mitgeteilt werden. Insgesamt scheint die Kommunikationskultur im Unternehmen verbesserungswürdig, da viele Beschäftigte den Eindruck haben, dass zwar viel geredet, aber wenig tatsächlich kommuniziert wird.
Die Arbeitsatmosphäre bei Johnson Controls wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt durchwachsen bewertet. Es herrscht offenbar ein problematisches Arbeitsklima, das von mehreren Beschäftigten als angespannt und von einer "Gegeneinander-Stimmung" statt Zusammenarbeit geprägt beschrieben wird. Besonders kritisch sehen einige Mitarbeiter:innen die wiederkehrenden Entlassungswellen und unzweckmäßige Umstrukturierungen, die bei den verbleibenden Angestellten zu Überforderung führen. Diese Atmosphäre scheint auch für eine erhöhte Personalfluktuation verantwortlich zu sein. Die mangelnde Kooperation und das konkurrenzbetonte Umfeld werden als zentrale Schwachpunkte im Arbeitsalltag wahrgenommen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Johnson Controls wird von den Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch betrachtet. Ein häufig angesprochenes Problem ist der Mangel an Transparenz in der Führung. Einige Bewertungen deuten darauf hin, dass Führungskräfte nicht authentisch agieren und die Verantwortung für Probleme auf höhere Instanzen abschieben, was die Kommunikation beeinträchtigt. Andere Kritikpunkte beziehen sich auf die fehlende Unterstützung und mangelnde Zeit für Anliegen der Mitarbeiter:innen, da Vorgesetzte oft mit übergeordneten Themen beschäftigt sind. Besonders negativ wird bewertet, dass teilweise geltende Gesetze nicht eingehalten werden und die Führungsebene nach unten hin anders agiert als nach oben.
Die Work-Life-Balance bei Johnson Controls wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt ausgewogen bewertet. Einige Aspekte werden dabei unterschiedlich wahrgenommen: Einerseits scheint es eine 40-Stunden-Woche zu geben, andererseits berichten Mitarbeiter:innen von einer gewissen Eigenverantwortlichkeit bei der Arbeitsgestaltung. Die Bewertungen deuten darauf hin, dass Beschäftigte bei Johnson Controls viel Selbstständigkeit bei ihrer Arbeit haben und wenig externe Kontrolle erleben. Gleichzeitig wird mehrfach erwähnt, dass jede:r für sich selbst sorgen muss, was auf eine möglicherweise konkurrenzbetonte Arbeitsatmosphäre hindeutet, die bildlich als "Kampfhund im Büro" beschrieben wird.
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