Der Großteil der Führungskräfte ist eine Zumutung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexibles, mobiles Arbeiten (Home Office). Übernahme der Kosten für die Fahrkarte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Großteil der Führungskräfte. Bei Problemen kann man sich nicht wirklich an jemanden wenden bzw. ändert sich nichts an der Problematik selbst. Es wird lediglich darüber geredet und anschließend wird dennoch so weitergemacht wie gehabt.
Verbesserungsvorschläge
In der Führungsebene mal "aufräumen" und mehr auf die MitarbeiterInnen Rücksicht nehme, wenn diese Probleme haben. Oft ist es so, dass die Führungskräfte alles tun und lassen können ohne Konsequenzen davon zu tragen. Vieles scheitert aufgrund der Führungskräfte und manche machen ihre MitarbeiterInnen leider auch psychisch krank. Darunter leidet schlussfolgernd die Arbeit.
Arbeitsatmosphäre
Je nach Führungsstil war die Atmosphäre auf Arbeit bzw. im Team dementsprechend. Während der ersten sechs Monate war die Atmosphäre wirklich angenehm und man ist auch gerne ins Büro, nach einem Teamleiterwechsel hat es einfach keinen Spaß mehr gemacht, da von unserer Vorgesetzten eine permanente Schikane ausging. Die drei Sterne gibt es auch nur, da unser erste Teamleiter toll war, ansonsten würde ich am liebsten nichtmal einen Stern vergeben.
Kommunikation
Es kommt einem bisschen vor als bestünde das Motto: "Weniger ist mehr"? Oft wird einem ins Gesicht gelächelt und hintenrum das Leben schwer gemacht.
Kollegenzusammenhalt
Kam auf die Führungsebene an. Wenn die Gesamtstimmung nicht passte, gab es auch keinen Zusammenhalt unter Kollegen.
Work-Life-Balance
An sich bietet die Stadt tolle Möglichkeiten ein ausgeglichenes Arbeitsleben zu führen, wie beispielsweise durch mobiles Arbeiten oder Home Office. Aber das ist sehr stark abhängig von der Führungskraft. Viele Führungskräfte wollen ihre MitarbeiterInnen nicht ins Home Office lassen, da sie so nicht ihre "Macht und Kontrolle" ausüben oder besser ausleben können.
Vorgesetztenverhalten
Die ersten sechs Monate hatte unser Team einen wirklich tollen Chef, der uns flexibles Arbeiten ermöglicht hat. Wichtig war, dass die Aufgaben erledigt wurden. Während der weiteren sechs Monate gab es dann einen Teamleiterwechsel. Unserer neuen Chefin ging es hauptsächlich darum ihren eigenen Willen durchzusetzen und alle als ihre "Untertanen" zu tyrannisieren bzw. schikanieren. Wir hatten auch noch einen weiteren Chef, welcher sich aber neben seiner Kollegin absolut nicht durchsetzten konnte, was ich persönlich sehr schade fand. Leider scheint es bei der LHM gängig zu sein, dass Vorgesetzte ihre MitarbeiterInnen schikanieren, so habe ich es von anderen KollegInnen mitbekommen. In manchen Referaten soll es sogar besonders schlimm sein.
Interessante Aufgaben
Die mir zugeteilte Tätigkeit empfand ich als interessant. Ich durfte Aufgaben im Personalbereich unseres Teams übernehmen und das hat mir doch viel Spaß gemacht. Zumindest bis zum Zeitpunkt des Teamleiterwechsels, daher gibt es einen Stern Abzug.
Gleichberechtigung
Gibt es entweder nur unter den Vorgesetzten selber oder wenn man seinem Vorgesetzten nach der Nase tanzt und sich herumschubsen lässt.
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht wirklich beurteilen.
Arbeitsbedingungen
Sehr positiv fand ich während der ersten "Halbzeit", dass uns aufgrund der Lage der Arbeitsstätte kostenfrei eine Kantine zur Verfügung stand. Leider hat sich im Laufe der Tätigkeit unser Arbeiter geändert und somit gab es dann keine Kantine mehr. Am neuen Arbeitsort wurden uns zwar Getränke kostenfrei zur Verfügung gestellt, jedoch gab es keine Küche um sich selbst etwas in der Pause schnell warm zu machen. Nichtmal einen Kühlschrank gab es um das von zuhause mitgebrachte Essen frisch zu halten. Es wurde irgendwie erwartet, dass man sich teuer im Restaurant bestellt, von Keksen lebt oder gar nicht isst. Auch war der neue Arbeitsort nicht sonderlich sauber, die Luft war immer sehr stickig und die Staubbelastung sehr hoch. Vielleicht ist das an anderen Dienststellen besser, aber an meiner war dem leider nicht so. Alles andere war aber recht unproblematisch. Es wurde alles an benötigtem Equipment zur Verfügung gestellt und es lief vieles digital, wodurch das Arbeiten aus dem Home Office möglich war.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papiertechnisch besteht kein Umweltbewusstsein, aber das ist ja irgendwie typisch Verwaltung. Wobei in vielen Bereichen mehr Digitalisierung die Problematik lösen könnte. Ansonsten versucht die LHM doch umweltfreundlich zu handeln. Auch der zur Verfügung gestellte Kaffee war beispielsweise "fair trade".
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt war für den Umfang der Tätigkeit meiner Meinung nach sehr zufriedenstellend.
Image
Nach außen hin versucht sich die Stadt immer sehr gut zu "verkaufen" mit flexiblem Arbeiten, familienfreundlich etc. Die Realität schaut aber aufgrund vieler Führungskräfte leider anders aus, was sehr schade ist.
Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildung sind bei der LHM schwierig, da vieles sehr von der Führungskraft abhängt und grundsätzlich die Einstellung untereinander herrscht, dass es bloß keiner besser haben darf.