Als Überbrückung nicht verkehrt jedoch kommt man nicht voran, Null Work-Life-Balance, AG macht nur das was er muss.
Gut am Arbeitgeber finde ich
1x im Jahr wird ein Fest angeboten, auch für Freunde und Familie. Auch dies hat Luft nach oben, sollte jedoch fairerweise erwähnt werden. Jedes Haus erhält 1x im Jahr ein Budget zwecks Feier etc.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiter mit befristeten Verträgen werden so lange wie möglich hingehalten, ohne Transparente Kommunikation. Redet offen! Jeder Arbeitnehmer brauch so schnell wie möglich Gewissheit.
Verbesserungsvorschläge
Zahlt ein Faires Gehalt, was der Verantwortung und der Berufserfahrung auch gerecht wird. Leicht über Mindestlohn für das was geleistet wird ist Frech. Es kann nicht sein dass man im Unternehmen gelernt hat, und - sorry - jeder dahergelaufene Quereinsteiger ohne jegliche Erfahrung das gleiche Gehalt erhält. Zahlt Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, schätzt eure Mitarbeiter wert, bevor Sie aufwachen und weg sind. Zur Kalkulation werde ich öffentlich nichts sagen aber Sommerlad kann es sich leisten, seine Mitarbeiter fair zu bezahlen.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams lockere Stimmung mit Spaß bei der Arbeit.
Kommunikation
Kommunikation an sich ist mangelfrei.
Kollegenzusammenhalt
Ohne mein Team wäre ich längst weg.
Work-Life-Balance
Mal 1-2 Std. früher gehen ist hin und wieder möglich, oft gehen aber dieselben, an einen freien Samstag ist außerhalb vom Urlaub nie zu denken. Einen Freien Tag mal zu verschieben, ist aber grundsätzlich möglich, jedoch Samstags nicht möglich.
Vorgesetztenverhalten
Meine Vorgesetzte ist für mich die beste Führungskraft die ich in 14 Jahren Berufserfahrung hatte. Hat immer ein offenes Ohr, versucht das mögliche möglich zu machen. Gewissen Dinge werden eben von ''Oben'' gesteuert und können von einzelnen Hausleitern eben auch nicht geändert werden, hierbei sollte man klar Differenzieren.
Interessante Aufgaben
Leider nicht. Das erste Berufsjahr als Quereinsteiger mag ja mitsamt Beratung, Verkauf, Preisauszeichnungen/Werbung noch ganz interessant sein, spätestens ab dem zweiten Jahr kehrt jedoch Routine ein. Dies mag für Menschen die wenig offen für neues sind aber sicherlich auch ein Vorteil sein, mir ist es teilweise zu Langweilig.
Gleichberechtigung
Ausgeschlossen wird niemand, jedoch dürfen immer wieder dieselben früher gehen, die Arbeiten die keiner machen mag, machen immer dieselben, während andere Kollegen kaum etwas Arbeiten und zur Belohnung auch noch früher gehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwierig zu beurteilen. Unser Team ist Grundsätzlich Jung, dies merkt man der Gruppenbildung schon an. Ausgeschlossen wird jedoch niemand.
Arbeitsbedingungen
Ich kann nicht klagen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Massenlos Papierverschwendung. Da pflanzt der Sommerlad einmal im Jahr einen Baum, Nice. In der heutigen Zeit könnte mehr Digital erfasst werden. Für sofortige Mitnahmen gibt es jedoch auch Karten zur Einlösung an der Kasse, die bleiben im Haus und verschwenden kein Papier.
Gehalt/Sozialleistungen
Provisionsmodel war früher wohl noch schlimmer. Jedoch ist dieses kaum zu schaffen aufgrund Kundenmangel, Konkurrenz etc. egal wie sehr man sich anstrengt. Selbst bei einem guten Monat sind es für eine Vollzeitkraft mit einiger Verantwortung noch 200-300 Euro zu wenig. Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht. An Weihnachten gibt es nicht mal eine Flasche Wein o.ä. Das Image ist Familienbetrieb, Familiär ist aber wirklich nur das Image.
Image
Sommerlad ist am ende im Möbelbereich in Mittelhessen immer noch ein großer Name. Grundsätzlich erwähne ich an sich auch gerne bei Sommerlad zu Arbeiten. Jedoch sollte wirklich mehr für seine Mitarbeiter geleistet werden, um dem großen Namen auch gerecht zu werden.
Karriere/Weiterbildung
Keine Aufstiegschancen. Weiterbildung wird auch kaum Angebot. Als Küchenplaner hat man mal ein Seminar beim Hersteller, dies ist immer Interessant und eine Reise wert. Auch hierbei gilt Festzuhalten dass die Kosten vom Hersteller getragen werden, sonst wäre man als MA wohl kaum auf's Seminar gefahren...