Schnell weg - das hat keine Zukunft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Fast nichts mehr. Nichts was ich hier nennen wollte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wären irgendwie nur Wiederholungen von oben.
Verbesserungsvorschläge
CEO und Beratereinsatz überdenken. Die Ergebnisse rechtfertigen den Einsatz nicht.
Strategie entwickeln. Dafür auch kompetenten Menschen einsetzen.
Arbeitsatmosphäre
Es tut weh zu sehen, dass kein Plan und keine Strategie da ist. Seit Jahren wird rumgewurschtelt und die Ergebnisse werden immer schlechter - das drückt auf die Stimmung in einem "Verlierer-Laden" zu arbeiten. Jetzt wird es wieder welche geben, die das offiziell als Gestrige oder nicht veränderungsbereit abstempeln. Da empfehle ich Augen auf und rosarote Brille runter: Wir sind einer klarer Übernahmekandidat, weil wir das Geschäft nicht hinbekommen und von der Substanz leben. Hätte der Altverleger bis 2000 nicht gut gewirtschaftet, wären wir schon länger nicht mehr unabhängig. Irgendwann wollen die Verlegerinnen kein Geld mehr in das "schwarze Loch" werfen. Und das kann ich verstehen.
Kommunikation
Feigenblätter wie Internet wurden aufgebaut. Wichtige Dinge werden weiter nicht erklärt und bleiben intransparent. Ich glaube, weil sie es selbst nicht wissen und morgen ist eh alles wieder anders.
Kollegenzusammenhalt
ja, das passt noch. Leider sind viele gegangen (worden), so dass der Zusammenhalt stetig abnimmt. Wir entwickeln uns zu Einzelkämpfern, die so durchkommen.
Work-Life-Balance
35 Stunden! Da kann man nicht meckern. Homeoffice gibt es zwar aber die CEO macht deutlich, dass sie das nicht will.
Vorgesetztenverhalten
Der Vorgänger war super hatte Ahnung und hat sich gekümmert. Der neue hat zwar einen schönen akademischen Titel kann aber leider wenig, was uns weiterbringt. Kein Plan und keine Strategie - oder er entwickelt sie im Elfenbeinturm und sagt uns nichts. Ein Schönwetter-Mann, der sein Gesicht zeigt, wenn es enger wird. Nur für die Showbühne tauglich. Das haben wir aber auch von den Kollegen aus Vorgängerstationen gehört, dass der Lack bald ab sein wird. Aber auch das merkt man ganz oben nicht.
Ganz oben: Tut auch nur nett ist aber hire and Fire-Mentalität. Was die neue CEO schon an Mitarbeiter:innen verschlissen hat......
Interessante Aufgaben
Gibt es viele, weil ja viel an Arbeit da wäre, aber kommt nicht immer bei den richtigen an.
Gleichberechtigung
Zuletzt wurden vorwiegend Frauen eingestellt. Früher Männerwirtschaft - heute Frauenwirtschaft. Extreme Haltungen sind aber nie gut - also bitte nicht mit Gewalt.
Insgesamt werden - bis auf die Lieblinge - alle gleich behandelt
Umgang mit älteren Kollegen
Die meisten wurden mit Programmen (ATZ und Freiwilligen.) aus dem Haus getrieben. Die die noch das sind können nicht klagen. Es werden auch noch ältere Semester eingestellt - siehe CEO
Arbeitsbedingungen
keine Orientierung, kein Sinn, keine Perspektive, Sperrmüllbüros - jetzt zieht man mit dem Verlag um in gemietete Räume. Im nächsten Schritt versilbert man sicher die Grundstücke (Stichwort Schwarzes Loch füllen). Leider gehen dann die wenigen positiven Aspekte flöten: Nähe zum Hauptbahnhof, eigenes Parkhaus, eigene Kantine. Also kann es auch da nur schlechter werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man ist bemüht. Ist aber auch erforderlich, da wir jeden Tag viele Bäume für Papier vernichten, in der Logistik viele viele Km fahren, Energie beim Druck raushauen und zu den Fenstern rausheizen (siehe Sperrmüllbüro) - Gebäude sind ein Desaster - Ausnahme CEO Gebäude: Das wird rund um die Uhr gestrichen, Teppiche verlegt, Möbel gekauft etc.
Gehalt/Sozialleistungen
Tarif - da verhungert man nicht - Leistungsgerechte Bezahlung: Fehlanzeige. Gut verdienen nur die vielen Berater, die sich seit Jahren die Taschen voll machen und keine Leistung bringen (siehe Fass ohne Boden)
Image
kann man auf der Straße kaum noch sagen, dass man beim VNP arbeitet. Hat sich rumgesprochen, dass wir keine Zukunft und kein Betriebsklima mehr haben (ist seit Antritt CEO - viel schlechter geworden)
Karriere/Weiterbildung
Feigenblätter: Nutzlose Onlineplattformen für alle. Keine Personalentwicklung erkennbar (siehe Hire and Fire)