Bloss nicht!!! Finger weg!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wie bereits erwähnt:
Den Zusammenhalt wenigstens der Werkstattmitarbeiter unter sich.
Der Geschäftsführer selber ist i.d.R. immer nett und wirklich IMMER hilfsbereit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Gängeln und Zurechtweisen war mir gegenüber zuletzt an der Tagesordnung.
Ich fühlte mich häufig unfair und ungerecht behandelt.
Mein Arbeitsverhältnis wurde dann schließlich innerhalb einer Arbeitsunfähigkeit (wg. OP) > genau genommen nach einer eingereichten Verlängerung gekündigt. (... worüber ich dann aber auch gar nicht traurig war, da die dort verbrachte Zeit im Nachgang betrachtet eh´ viel zu lang war!)
Und oben drauf gab es dann noch ein "sehr bescheidenes" Arbeitszeugnis, vermutlich leider aufgrund meiner (krankheitsbedingten) Fehlzeiten. Meine Arbeitsleistung wurde meiner Meinung nach nicht korrekt beurteilt (was ich pers. als unprofessionell empfunden habe) > über den Grund lässt sich nur spekulieren.
Zu guter Letzt:
Nach meiner ersten Bewertung dieses Arbeitgebers wurde ich von kununu kontaktiert, dass man meine Bewertung vorerst offline stellen müsse, weil das Unternehmen WENZ Kunststoff GmbH & Co. KG anwaltlich angezweifelt hat, dass ich dort wirklich tätig war und Tatsachenbehauptungen als unwahr gemeldet hat. Dadurch musste ich neben Erbringung eines Tätigkeitsnachweises leider auch mehrere Textpassagen ändern/ abschwächen, bzw. einige Formulierungen löschen!
Zudem wurde mir dann vom AG (in seinem Kommentar) UNWAHRHEITEN wie Erpressung und Stalking unterstellt!!! ...vielleicht ja, um meine Aussagen abzuschwächen!?
Ich denke, DAS alleine spricht schon für sich!!!
Fazit also:
BLOSS NICHT!!! FINGER WEG!!!
Verbesserungsvorschläge
Eine vernünftige (gute) Einarbeitung war aus Krankheitsgründen einer dort bereits langjährig beschäftigten Kollegin leider nicht gegeben. 2 Tage zuschauen und einen Tag "learning by doing" mit anschließender "telefonischen Hilfsbetreuung" durch eine „Ersatzkollegin“ ist für einen solch komplexen Arbeitsplatz zu kurz und sollte länger gestaltet werden.
Ganz allgemein: Adäquate Hilfestellung bei Problemen sollte bestenfalls anders aussehen!
Im Werkstattbereich könnte/ sollte evtl. mal mehr in Weiterbildung und/ oder bessere, bzw. neuere Technik investiert werden (Beispiel/ Thema: „Fluke-Protokolle“).
Da die Fluktuation nicht "unerwähnenswert" ist und selbst langjährige Mitarbeiter/innen (15 Jahre) kündigen, schlage ich vor, sich evtl. mal Gedanken darüber zu machen und den Umgang den Mitarbeitern/ innen gegenüber auch gerne mal in Frage zu stellen!
...aber das Meiste bekommt der Cheffe ja leider nicht mit. ...oder es wird ihm vielleicht (abends zuhause) nicht neutral wiedergegeben!?
Besser wäre es, dafür Sorge zu tragen, dass sich Ihre Mitarbeiter/innen wohl fühlen, statt Ihr größtes Kapital ...unschön und teilweise niveaulos zu behandeln!
Arbeitsatmosphäre
Nicht geschimpft ist genug gelobt.
Eine Unternehmensberatung wurde engagiert um die Prozesse neu zu ordnen und zu definieren. Verbesserungsvorschläge wurden zwar eingefordert, aber nicht honoriert... im Gegenteil: Wenn man Verb.vorschläge machte, fühlte sich die Frau vom Cheffe "bevormundet":
"Du musst uns nicht sagen, wie wir die Firma zu führen haben... wir machen das schon seit 20 Jahren!"
Teilweise wurde so gereizt reagiert, nur weil wohl vor meiner Zeit dort eine Vorgehensweise zu meinem Vorschlag negative Ergebnisse erbracht hat (was ich aber gar nicht wissen konnte)!
Da wäre eine freundliche oder zumindest normale Auf- oder Erklärung durchaus eher angebracht gewesen anstatt eine dermaßen barsche Äußerung durch die "Herrin ´reingedrückt zu bekommen"!
Kommunikation
In den von der Firmenleitung geleiteten Teamsitzungen fand in meinen Augen vorwiegend Selbstbeweihräucherung statt: Wie gut man doch ist, welche Erfolge man erzielt (hat), wieviel "Bock die Außendienstler doch haben" usw.
Kollegenzusammenhalt
Wenigstens der Zusammenhalt der Werkstattmitarbeiter unter sich ist stimmig.
Work-Life-Balance
Mehrarbeit wurde nur ungerne erfasst, "Überstunden" sollten unbedingt vermieden werden.
Man sollte eben alles in der "normalen" Arbeitszeit schaffen... aber es wurde gerne gesehen, wenn die Mitarbeiter/innen auf dem Heimweg noch die Post wegbringen!
Dies kann ich zwar nicht be- oder nachweisen, versichere dies aber an Eides statt!
Vorgesetztenverhalten
Hier wird leider immer noch die Praxis gelebt, dass Fehler zuzugeben/ einzugestehen ein Zeichen von Schwäche und mangelnder Führungskompetenz darstellt! (Dies wurde mir durch die Unternehmensberatung xxx in einem Gespräch persönlich mitgeteilt, was ich jedoch nicht be- oder nachweisen aber gerne an eides statt versichern kann.)
Der Cheffe selber ist zwar sehr nett, sympathisch und auch wirklich IMMER hilfsbereit, führt aber ein Leben auf der Überholspur: Immer unter Dampf, immer im Stress, leider viel zu oft nicht ansprechbar, bzw. man soll ihn lt. seiner Frau auch "nicht so oft ansprechen"!
Zumindest hatte Sie mir das so mündlich mitgeteilt, was ich jedoch nicht be- oder nachweisen aber gerne an Eides statt versichern kann.
Ein Stern ist daher eigentlich schon zuviel.
Interessante Aufgaben
Eingehende Telefonate klingelten grundsätzlich auf ALLEN Telefonen der Vertriebsmitarbeiter und man sollte möglichst immer schnell die Gespräche annehmen, AUCH DIE Gespräche, von denen man wußte, dass sie eigentlich eh für die/ den Kollegen/in XYZ waren … den/ die man dann im Anschluss wiederum mündlich oder schriftlich darüber in Kenntnis setzen musste, weil der Kd. um dessen/ deren Rückruf gebeten hatte!
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden zwar auch ältere Mitarbeiter eingestellt, aber ob Wertschätzung oder Förderung stattfindet, habe ich nicht mitbekommen. Allerdings habe ich mal "um die Ecke" gehört, dass einer Kollegin wohl das Fahrradleasing ermöglicht wurde.
In (von der Firmenleitung geleiteten) Teamsitzungen sind leider auch mal "Kommentare" über ausgeschiedene Mitarbeiter/innen fallen gelassen worden, was bei mir durchaus ein Geschmäckle hinterlassen hat. Das kann ich zwar nicht be- oder nachweisen, versichere Dies aber an Eides statt!
Arbeitsbedingungen
Gut:
Die Büros (Beleuchtung, Ausstattung, Technik) sind/ waren derzeit auf aktuellem Stand.
Schlecht:
Nachdem das Großraumbüro in 3 kleinere Räume/ Arbeitsplätz unterteilt wurde, damit man auch mal in Ruhe/ ohne "Störgeräusche" telefonieren oder konzentriert arbeiten konnte, kam nach kurzer Zeit von Cheffe´s Frau die Anweisung: "Die Türen bleiben hier offen ... das ist eine Anweisung!"
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papier wird vom Hausmüll getrennt und man ist sehr bemüht und engagiert, möglichst papierlos zu arbeiten. Selbst die Abrechnung wird nicht mehr gedruckt, sondern dem Arbeitnehmer online zur Verfügung gestellt. Kunststoffabfälle z.B. wurden zu meiner Zeit dort nicht separiert und im gewerblichen Bereich (Werkstatt) war beim Umweltbewusstsein tatsächlich auch noch "Luft nach oben".
Gehalt/Sozialleistungen
Da ich vor Vertragsbeginn die Arbeit dort aufgenommen hatte, bekam ich dies als "Corona-Prämie" netto bezahlt. Im Nachgang wurde mir aber gesagt, dass das aus steuerrechtlichen Gründen so aber nicht ginge und es wurde im Nachgang dann leider doch versteuert.
Die Außendienstmitarbeiter sind mal vor einer Messe einheitlich eingekleidet worden und die gewerblichen Mitarbeiter erhalten T-Shirts/ Poloshirts mit Firmenlogo.
Es gab kostenlos Kaffee und Mineralwasser.
Image
Meiner Erfahrung nach:
Nach außen TOP, aber innen eher FLOP!
Karriere/Weiterbildung
Schulung/ Förderung (Weiterbildung) der Mitarbeiter auf eine spezielle Technik habe ich mal vorgeschlagen, ich wurde aber auf "evtl. später" vertröstet.
Es hat aber mal eine technische Schulung für die Temperiergeräte durch den Importeur gegeben.