28 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Der schlechteste Arbeitgeber, den ich je hatte.
1,8
Nicht empfohlen
Hat bis 2024 im Bereich IT bei HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz in Zürich gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dank dem HEKS habe ich Menschen kennengelernt mit denen ich noch heute im Kontakt bin.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Leistungsdruck im Alltag: Selbst in einem Umfeld, in dem sich das HEKS bewegt, sollte ein gewisser Leistungsdruck herrschen. Schliesslich werden die Mitarbeitenden mit Spendengeldern bezahlt – ein Umstand, der ein hohes Mass an Verantwortung und Engagement voraussetzt. Es wäre wünschenswert, wenn hier konsequent mehr Wert auf individuelle Leistung und zielgerichteten Einsatz gelegt würde, um die gesteckten Ziele auch wirklich zu erreichen.
Ausbau fachlicher Expertise: Es ist offensichtlich, dass dem HEKS in vielen Bereichen die nötige Expertise fehlt, sonst wären im letzten Jahr nicht gleich fünf Mitarbeitende gestorben. Nur durch den Aufbau einer soliden Expertenbasis kann vermieden werden, dass solche tragischen Verluste erneut vorkommen.
Authentizität statt symbolischer Feiern: Es nützt wenig, Partys zu veranstalten, bei denen man sich dafür feiert, angeblich für bestimmte Werte einzustehen – nur um diese Werte dann mit Füssen zu treten, wenn man mit entsprechenden Vorfällen konfrontiert wird, wie es bei den sexuellen Zwischenfällen bei HEKS der Fall war. Statt oberflächlicher Inszenierungen sollte der Fokus auf authentischem Handeln liegen, das den verkündeten Werten auch in der täglichen Praxis gerecht wird.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb des Teams herrschte eine angenehme und oft sogar lustige Atmosphäre. Trotz der Herausforderungen und des hohen Arbeitsdrucks gab es einen starken Zusammenhalt im Team. Man unterstützte sich gegenseitig, half einander bei schwierigen Aufgaben.
Image
Nachdem HEKS im vergangenen Jahr gleich fünf Mitarbeiter im Ausland verloren hat und zusätzlich einen der größten Aufträge in der Schweiz an die Konkurrenz abgeben musste, hat sich das Image der Organisation erheblich verschlechtert. Die öffentlichen Wahrnehmung und das Vertrauen in die Arbeit von HEKS haben stark gelitten, und die Fehler, die zu diesen Verlusten führten, sind für viele offensichtlich. Der Verlust von qualifizierten und engagierten Mitarbeitenden, die das Unternehmen mit Leidenschaft vertreten haben, spricht Bände über die interne Unzufriedenheit und die strukturellen Probleme. Es wir weitergehen wie bisher.
Work-Life-Balance
In einem Monat sammelte ich unglaubliche 40 Überstunden – und doch blieb jegliche Wertschätzung völlig aus. Kein Dank, keine Anerkennung, nicht einmal ein beiläufiges Wort der Anerkennung. Stattdessen wurde es als selbstverständlich angesehen, dass man sich aufopfert, länger bleibt und immer verfügbar ist. Die zusätzlichen Stunden, die ich investierte, um meine Aufgaben gewissenhaft zu erledigen, wurden nicht nur ignoriert, sondern schienen sogar erwartet zu werden.
Karriere/Weiterbildung
Für Weiterbildungen ist kein Geld vorhanden.
Gehalt/Sozialleistungen
Für meine Position empfand ich das Gehalt als durchaus angemessen. Es entsprach den branchenüblichen Standards.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das HEKS hat gar kein Sozialbewusstsein, insbesondere gegenüber älteren Mitarbeiter. Im Ausland ist ein Mitarbeiter an Krebs erkrankt und trotzdem verweigert ihm das HEKS jegliche Unterstützung, selbst wenn das HEKS über die nötigen Kontakte verfügt um dem Mitarbeiter zu helfen. Es ist dem HEKS schlicht und einfach egal. Des Weiteren lässt das HEKS den Mitarbeiter voll arbeiten und verweigert ihm jegliche Ferien für seine Behandlung.
Kollegenzusammenhalt
In kritischen Momenten, wenn es darum ging, Verantwortung zu übernehmen oder gegenüber der Führung für Gerechtigkeit einzustehen, zogen sich viele zurück. Man wollte sich nicht unnötig angreifbar machen oder riskieren, selbst ins Visier der Vorgesetzten zu geraten. Statt füreinander einzustehen, wählte man lieber den sicheren Weg – wegsehen, schweigen oder sich im Zweifelsfall loyal zur Leitung zeigen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das HEKS hat gar kein Sozialbewusstsein, insbesondere gegenüber älteren Mitarbeiter. Im Ausland ist ein Mitarbeiter an Krebs erkrankt und trotzdem verweigert ihm das HEKS jegliche Unterstützung, selbst wenn das HEKS über die nötigen Kontakte verfügt um dem Mitarbeiter zu helfen. Es ist dem HEKS schlicht und einfach egal. Des Weiteren lässt das HEKS den Mitarbeiter voll arbeiten und verweigert ihm jegliche Ferien für seine Behandlung.
Vorgesetztenverhalten
Mein Vorgesetzter hat nicht einmal den Mut, mich selber über meine vorzeitige Vertragsauflösung zu informieren, er liess es das HR für ihn machen. Sein grösstes Problem waren Mitarbeiter, welche wirklich arbeiteten statt einfach im Internet zu surfen und nichts zu tun. Manchmal ist der Eindruck entstanden, dass er genau jedem Mitarbeiter erzählte, was der Mitarbeiter hören wollte, nur um dann irgendwo was zu entscheiden. Er hatte auch Probleme damit, wenn man sich Mitarbeitern aus anderen Abteilungen ein gutes Verhältnis pflegte.
Arbeitsbedingungen
Es sind immer wieder
Kommunikation
Die Kommunikation im Team war grundsätzlich gut. Allerdings gibt es hinter den Kulissen viel Getuschel und Gerede. Der Austausch mit der Teamleitung ist ebenfalls problematisch – nach aussen hin gibt sie sich freundlich und verständnisvoll, doch hinter dem Rücken werden andere Entscheidungen getroffen. Solange man alles widerspruchslos akzeptiert, bleibt das Verhältnis unauffällig. Doch sobald man auch nur eine geringfügige Kritik äussert (oder Korruption meldete), muss man mit negativen Konsequenzen rechnen.
Gleichberechtigung
HEKS scheint seinen Fokus stark auf ein betont wokes Arbeitsumfeld zu legen – so sehr, dass dabei die eigentlichen Kernaufgaben in den Hintergrund geraten. Diversität, Inklusion und politisch korrekte Kommunikation stehen an oberster Stelle, doch während endlose Meetings über Sensibilisierungsthemen abgehalten werden, bleibt die eigentliche inhaltliche Arbeit oft auf der Strecke. Es entsteht der Eindruck, dass äussere Imagepflege wichtiger ist als Effizienz und fachliche Exzellenz.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben, die mir übertragen wurden, waren grundsätzlich okay und boten eine gewisse Vielfalt. Es gab zwar immer wieder neue Herausforderungen, die den Arbeitsalltag abwechslungsreich hielten, jedoch fehlte oft der tiefere Sinn oder die Möglichkeit, wirklich in die Materie einzutauchen. Einige Aufgaben waren spannend und boten Raum für kreatives Denken, doch oftmals fühlte es sich an, als wären sie nur von kurzfristigem Interesse oder als Teil des üblichen Tagesgeschäfts.
Es gab immer wieder kleine Gelegenheiten, in denen man das Gefühl hatte, etwas Bedeutendes zu tun, doch oft fehlte der Kontext oder die Möglichkeit, die Arbeit weiterzuentwickeln. So blieb der Eindruck zurück, dass die Aufgaben zwar in Ordnung waren, aber nicht immer genügend Raum für persönliches Wachstum oder langfristige Projekte boten, die einen wirklich fesseln konnten. Es war eine Art „okay“, aber nicht wirklich inspirierend oder herausfordernd, wie man es sich in einer idealen beruflichen Situation wünschen würde.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentrum Ostschweiz in Altstätten SG gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt ab und zu ein (günstiges) Teamevent.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die schlechte und falsche Information, die unfaire Behandlung von Kolleginnen und Kollegen, die ungerechte und intransparente Bezahlung, die vielen vielen (unangekündigten) Überstunden, vor allem aber das ungerechtfertigte, überraschende und unfaire kündigen (teils sogar fristlos) von Kollegen. Sobald jemand in irgendeiner Form (berechtigte) Kritik äussert, ist er weg. Es gibt ja noch nicht einmal einen Parkplatz. Das ist das mindeste was man erwarten könnte von einem Arbeitgeber. Es gibt im übrigen auch keine Kantine.
Verbesserungsvorschläge
HR und Leitung umgehend und vollständig ersetzen. Reglement einhalten. Fair bezahlen. Ehrlich und offen Kommunizieren.
Arbeitsatmosphäre
Furcht vor plötzlicher Kündigung (wie bei Kollegen) prägt den Arbeitsalltag
Image
Selbst bei den Asylsuchenden sind wir schlecht angesehen.
Work-Life-Balance
Ständige Überstunden und keine Möglichkeit zum Homeoffice.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht wirklich. Man kann Teamleiter werden für 300 Franken mehr im Monat. Nach Jahren. Dann ist fertig mit Karriere.
Gehalt/Sozialleistungen
unterstes Minimum
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Oberflächlich ja, inhaltlich nicht.
Kollegenzusammenhalt
Manche Kollegen sind gut, andere petzen der Leitung alles. Es ist schwer herauszufinden wer zu welcher Gruppe gehört.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden ebenfalls spontan entlassen. Teilweise sogar nachdem man sie davon überzeugt hat zu 100 Prozent zu HEKS zu kommen und den Zweitjob zu kündigen. HEKS möchte sicher die höheren Sozialabgaben sparen.
Vorgesetztenverhalten
Man kann den Vorgesetzten nicht vertrauen. Sie hauen einen in die Pfanne und denken nur an sich selbst.
Arbeitsbedingungen
Werden nicht eingehalten und einseitig geändert.
Kommunikation
Man wird zwar informiert, aber nur oberflächlich, nach dem Motto: "So ist es, wir wollen und können aber nicht sagen warum"
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentrum Ostschweiz in Altstätten SG gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Respektlosigkeit Keine Wertschätzung Unqualifizierte HR Abteilung Ständige Überstunden Missachtung des Arbeitsgesetzes (in sehr vielen Teilen). Wenn sie anfangen hier zu arbeiten, empfehle ich sofort alle Reglemente durchzulesen und ein Kommentar des Arbeitsrechts zu besorgen. Ansonsten wird man in jedem Schritt versuchen sie zu täuschen und zu übervorteilen. Wenn Sie aber ihre Nase ins Fehler drücken, fangen sie an zu erzählen, dass sie alle so freundlich seien und man muss nicht hier mit den Gesetzen so kommen.
Verbesserungsvorschläge
Entweder die gesamte HR Abteilung abschaffen oder zumindest qualifizierte Mitarbeiter einstellen und nicht solche, die das Unternehmen ins Schuldenloch werfen und die qualifiziert genug sind, um mit den gebildeten Menschen zusammenzuarbeiten. Ein HR, dass nicht rückwirkend Gehaltsklassen ändert, Korrekte Arbeitsverträge ohne Fehler erstellt, Mitarbeiter fair und gleich bei den Gehaltsklassen einstuft, auf Fragen antwortet und in ihrer Kommunikation professionell bleiben kann und vor allem sich im schweizerischen Arbeitsrecht zumindest minimal auskennt. An das HR: Statt sich hier auf dieser Webseite selbst 5 Punkte zu geben sollte das HR Weiterbildungen besuchen und tatsächlich etwas ändern. Die Rhetorik bei der Eigenbewertung durch das HR ist für jeden offensichtlich erkennbar.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist sehr angespannt. Viele Arbeitnehmer werden überraschend in der Mitte des Tages rausgezogen und per sofort gekündigt. Anschliessend bekommt man einfach eine kurze Email von der Teamleitung, dass "seit gestern der und der arbeitet nicht mehr bei uns".
Image
Rumbettelt um Spenden bei der schweizer Bevölkerung und dann gibt das Geld für die unnötige Dinge aus, die dann als "andere Ausgaben" bezeichnet werden.
Work-Life-Balance
So etwas existiert in der Abteilung nicht. Ständige Überstunden sind eine Selbstverständlichkeit, da man oft Anhörungen bei SEM am Nachmittag hat. Man hat öfters Situationen, dass man bis 20 Uhr sitzen muss, bei dem dass man schon um 8:00 Uhr bei der Arbeit war und am nächsten Tag schon wieder einen Termin um 8.30 Uhr hat.
Karriere/Weiterbildung
Karriere kann man hier höchstens zum Teamleiter machen. Weiterbildung laut dem Reglement kann man in der Theorie machen, kriegt man aber nie bewilligt.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Neuangestellte werden gezielt getäuscht was das Gehalt angeht. Eine Zeit lang wurde man nach der Berufsbezeichnung nicht der passenden Gehaltsklassen eingestuft. Als man angefangen hat sich darüber zu erkundigen, haben sie RÜCKWIRKEND die Gehaltstabellen einseitig geändert. Was klar rechtlich nicht geht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein vom HEKS besteht rein in dem um den Dolmetschenden die Reisespesen zu kürzen oder nicht zu zahlen. Oder den Mitarbeitenden in Altstätten nicht man den Parkplatz zu zahlen. Dafür sind sie zu geizig, jeder kauft für sich eine Monatskarte. Dann wird man plötzlich entlassen und muss noch 2 Monate für den Parkplatz wegen den Kündigungsfristen zahlen.
Kollegenzusammenhalt
Jeder hat Angst um sich selbst, da jeder, der nicht zu allem ja und ahmen sagt, sofort entlassen wird. Daher beschwert man sich natürlich nur hinter geschlossenen Türen untereinander. Ansonsten hat man jedoch immer angst füreinander einzustehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Lange bleibt man bei dem Job nur wenn man nichts sagt und der Leitung bequem ist.
Vorgesetztenverhalten
Sind nicht bereit für Ihre Mitarbeiter / Angestellten einzustehen und für diese zu kämpfen. Die Vorgesetzten haben kein Rückgrat, sie sind einfache Angestellte, die den höheren Vorgesetzten bequem sein möchten. Sie versuchen auch ihre Aufgaben so schlecht wie möglich zu erfüllen, damit das SEM keinen ärger bekommt und HEKS den Vertrag vom SEM wieder verlängert bekommt.
Arbeitsbedingungen
Wie gesagt, wenn man nicht geschafft hat vor der Stellenannahme bei HEKS eine Familie zu gründen, wird man es mit dem Job auch nicht schaffen. Viele langjährige Mitarbeiter verbringen Ihre Ferien einfach zu Hause, weil die Arbeitskonditionen dermassen erschöpfend sind, dass die Leute schlicht keine Kraft mehr haben für den Urlaub, da sie von der Arbeit völlig erschöpft und fertig sind.
Kommunikation
Die Kommunikation mit den Kollegen und Arbeitsklima im Kollektiv ist perfekt. Gleichzeitig wird jedoch ständig und überal gelästert. Die Kommunikation mit der Teamleitung ist auch hinterhältig: ins Gesicht sagen sie eines, hinten dem Rücken etwas anderes. Zunächst macht die Leitung auf Freund. Jedoch nur so lange, wie man zu allem ja und ahmen sagt und es denen bequem macht. Sobald eine Kleinigkeit gesagt wird, die der Leitung nicht passt - erwartet ein Messer im Rücken. Und zwar wirklich in den Rücken. Sie werden ins Gesicht euch nichts sagen, aber hinter eurem Rücken Lügen verbreiten und euch einfach so eines Tages entlassen. Ich habe das schon bei so vielen Kollegen gesehen. Am Morgen hatten sie noch einen vollen Terminkalender und am Nachmittag waren sie schon weg.
Gleichberechtigung
Existiert nicht. Wenn man mit den Kollegen die Gehaltsklassen bespricht, findet man schnell heraus, dass diese willkürlich eingestuft werden. Man beutet die Leute so aus wie man nur kann.
Unmenschlicher und schlimmer Arbeitgeber. Finger weg!
1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentrum Ostschweiz in Altstätten SG gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Absolut nichts!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das unmenschliche und inkompetente HR.
Verbesserungsvorschläge
Auflösen oder das gesamte HR und die Leitung austauschen!
Arbeitsatmosphäre
Ständige Angst vor Kündigungen oder Verschiebungen beim Urlaub.
Image
Übel
Work-Life-Balance
Gibt es nicht. Man wird selbst aus den Feiern zurückgeholt!
Karriere/Weiterbildung
Wird nicht bewilligt. Wer nach Weiterbildung fragt wird entlassen!
Gehalt/Sozialleistungen
Beim Lohn wird getrickst und betrogen!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht existenz
Kollegenzusammenhalt
Es gibt Spione für die Leitung. Die meisten Kollegen sind aber ok!
Umgang mit älteren Kollegen
Werden skrupellos entlassen. Sogar nachdem man ihnen gesagt hat den zweitjob zu kündigen und ganz zu HEKS zu kommen.
Vorgesetztenverhalten
Hinterhältig. Setzten sich nicht für die Mitarbeiter ein und lügen und manipulieren sogar Akten um falsche Anschuldigungen zu verbreiten!
Arbeitsbedingungen
Ansteckungsgefahr von Tuberkulose und anderen schlimmen Krankheiten durch ungeschützten Kontakt mit infizierten asylsuchenden. Das ist der Leitung aber völlig egal.
HEKS – Ein Vorzeigeunternehmen mit starkem Zusammenhalt
5,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz in Zürich gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
HEKS ist ein Arbeitgeber, der sich kontinuierlich verbessert und seinen Mitarbeiter:innen ein stabiles und wertschätzendes Arbeitsumfeld bietet. Der Kollegenzusammenhalt ist ausgezeichnet, und die neuen Leitungen bringen bereits spürbare Verbesserungen.
Das HR-Team leistet grossartige Arbeit und sorgt für eine faire und professionelle Arbeitskultur. Es ist vollkommen haltlos und respektlos, welche falschen Anschuldigungen in manchen Berichten verbreitet werden. Die negativen Aussagen über das HR und die angeblich schlechte Behandlung der Mitarbeitenden sind nichts als Lügen und bewusste Verzerrungen der Realität. HEKS steht für Offenheit, Transparenz und Fairness – und das zeigt sich in der täglichen Arbeit.
Auch die Berichterstattung in den Medien, wie zuletzt in der NZZ, ist geprägt von einseitigen und falschen Darstellungen. Statt die echten Fortschritte und Verbesserungen anzuerkennen, wird bewusst ein negatives Bild gezeichnet, das mit der Realität nichts zu tun hat. Medienberichte der NZZ und der BZ dieser Art sind nicht nur irreführend, sondern auch respektlos gegenüber all den Mitarbeiter:innen, die sich täglich mit Engagement für die Organisation einsetzen.
Die finanziellen Abläufe sind korrekt, die Arbeitsbedingungen sind durchdacht, und die Unternehmenskultur ist von Respekt und Professionalität geprägt. Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind jederzeit gegeben, und HEKS setzt sich aktiv für das Wohl seiner Mitarbeiter:innen ein.
Wer einen Arbeitgeber sucht, der Stabilität, Fairness und humanistische Werte lebt, ist bei HEKS genau richtig.
Hüte sich wer kann vor diesem ausbeutenden und menschenfeindlichem Arbeitgeber.
1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentrum Ostschweiz in Altstätten SG gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Absolut nichts.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt keine Wertschätzung und keinerlei Kommunikation. Die Arbeit dort erfolgt in ständiger Angst vor (ungerechtfertigten) Kündigungen. Mitarbeiter, welche Missstände offen ansprechen werden umgehend gekündigt und per sofort freigestellt. Es gibt keinerlei Benefits. Selbst für den Parkplatz muss man bezahlen. Zusagen werden nicht eingehalten. Leere Versprechungen werden gemacht. Es gibt keine Kantine, lediglich zwei Mikrowellen. Spesen werden nicht korrekt ausbezahlt.
Verbesserungsvorschläge
Alles. Absolut alles. Vor allem das inkompetente und menschenfeindliche HR austauschen.
Arbeitsatmosphäre
Da Kündigungen plötzlich und ohne jede Vorwarnung erfolgen arbeitet man jeden Tag mit der Angst im Nacken jederzeit gekündigt zu werden.
Image
einfach nur schlecht und peinlich. Siehe diverse Zeitungsartikel.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten sind nicht geregelt. Es kann sein, dass man bis 20 Uhr im Büro sitzen muss.
Karriere/Weiterbildung
Keine Möglichkeiten. Selbst vertraglich zustehende Weiterbildungen werden einem vorenthalten.
Gehalt/Sozialleistungen
Absolut unterste Stufe das Gehalt. Sozialleistungen am Minimum.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
nicht existent.
Kollegenzusammenhalt
Aufgrund der ständigen Angst vor Entlassungen kann man keinem trauen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden auch gerne entlassen, um Kosten zu sparen.
Vorgesetztenverhalten
inkompetent und arrogant.
Arbeitsbedingungen
sehr schlecht.
Kommunikation
Kommunikation ist inexistent. Es wird sich grundsätzlich mit dem Verweis auf Geheimhaltungspflichten zu nichts geäußert. Fragen können aus gleichem Grund nicht beantwortet werden.
Gleichberechtigung
Nicht vorhanden.
Interessante Aufgaben
Immer das gleiche. Eintönig und ohne jede Abwechslung.
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz in Zürich gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zwischendurch gibt es Pizza-Mittagessen und Apéros, der Kaffee ist ebenfalls gratis (ist jedoch Geschmackssache), die Arbeitszeiten sind relativ flexibel (je nach Funktion) und die Infrastruktur ist auf dem neusten Stand.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es ist relativ offensichtlich dass die derzeitige Leitung zu wenig Führungserfahrung mitbringt, man hat oft das Gefühl dass sie selbst nicht ganz genau wissen wie sie sich in ihrer neuen Rolle zurecht finden sollen. Ausserdem sind manche Personal-Entscheide ziemlich fragwürdig/riskant, vor kurzem wurde mitgeteilt dass einer der Personen welche hinter dem NZZ-Artikel steckt wieder zurück kehrt als Teamleitung. Ausserdem hat das Beratungsteam per E-Mail erfahren wer zur neuen Teamleitung ernannt wird, dies führte zu einer Unzufriedenheit innerhalb des Teams da einige interne Bewerbungen gab. Zusätzlich werden Rechtsvertreter:innen zu Teamleiterinnen ernannt welche ebenfalls sehr wenig Fürhungserfahrung haben, auch dass manche Rechtsvertreter:innen Zusatz-Funktionen erhalten ohne dass der Hintergrund erklärt wird (findet meist hinter verschlossenen Türen statt) ist für einige Mitarbeiter:innen nicht immer nachvollziehbar.
Verbesserungsvorschläge
Obwohl sich für die Rechtsvertreter:innen sicher ein paar Themen verändert (oder verbessert) haben seit dem NZZ-Artikel achtet sich die derzeitige Leitung kaum auf die anderen Mitarbeiter:innen (Dispo-Team, Administration, IT-Support), es ist ein wenig wie im Buch "Animal Farm" von George Orwell: "all animals are equal, but some animals are more equal than others". Hier muss sich dringend etwas ändern da es sich wie eine Abspaltung zu den RVs anfühlt.
Arbeitsatmosphäre
Atmosphäre ist generell gut
Image
Image von HEKS ist nicht mehr dasselbe seit dem NZZ Artikel.
Karriere/Weiterbildung
Wenig Karrierechancen oder Weiterbilungsmöglichkeiten, ausser diese werden vom SFH angeboten, allerdings können die Mitarbeiter:innen nicht selbst bestimmen an welcher Weiterbildung sie teilnehmen möchten/dürfen, dies wird von der "Bildungsbeauftragten" und dem Dispo-Teamleiter entschieden/ausgewählt.
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt ist ok, jedoch werden diese von Zürich aus festgelegt und es gibt sehr wenig Spielraum/Entwicklungsmöglichkeiten ausser man wird zur Stellvertretung einer Teamleitung ernannt oder man erhält eine Zusatz-Funktion (RV+, Fachverantwortliche, etc.).
Kollegenzusammenhalt
Nach dem NZZ Zeitungsartikel war der Zusammenhalt noch gross, danach ist die Stimmung gekippt und wurde zusehends genervt, teilweise auch aggressiv. Momentan ist der Zusammenhalt zwar noch da, fragt sich nur für wie lange...
Kommunikation
Alle zwei Monate findet eine Gesamtteamssitzung statt welche den Mitarbeiter:innen eine Übersicht über die aktuellsten Themen geben soll. Jedoch wiederholen sich die Agenda-Punkte derart oft dass man das Gefühl hat man hätte diese Informationen bereits erhalten. Zwischendurch erhält man Mails mit Personal-Updates, jedoch ist es öfters so dass man Personelle Änderungen über dritte erfährt.
Gleichberechtigung
Es werden mehrheitlich Frauen eingestellt, jedoch sind in der Zwischenzeit auch ein paar Männliche Mitarbeiter dazugekommen.
HEKS Rechtsschutz BAZ Basel- Steiler Einstieg für Berufseinsteiger und Berufserfahrene - ich kann es niemandem empfehlen
1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Recht / Steuern bei HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz in Zürich gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Meine Bewertung betrifft den HEKS-Rechtsschutz im Bundesasylzentrum Basel sowie die HEKS-Zentrale in Zürich. Die Arbeitsatmosphäre war vor 1 1/2 Jahren innerhalb des Teams grundsätzlich gut. Die Führung/ die Vorgesetzten und auch das HR tragen zur guten Arbeitsatmosphäre jedoch nichts bei. Im Gegenteil. Es herrscht eine starke Hierarchie und Schweigepolitik. Die Zentrale in Zürich ist vom Standort Basel stark abgekapselt. Auch die Regionaldirektion und die Teamleitungen, die in Basel sind, kapseln sich vom Team ab und kommunizieren dem Team hauptsächlich neue Arbeitsabläufe. Vom Team wird erwartet, dass sie Qualitätseinbussen entgegennimmt und keine Bedenken äussert. Auch über Krankheitsausfälle wird geschwiegen. Innerhalb des letzten Jahres wurden Personen, welche Bedenken zur Arbeitsbelastung und zu den Sorgfaltspflichten des Arbeitgebers äusserten, in Einzelgesprächen mit Bemerkungen, welche an Mobbing angrenzen, ruhig gestellt. Um die hohe Anzahl der Abgänge zu verhindern, wurden einzelnen Angestellten neue Positionen angeboten, unter der Voraussetzung, dass sie im Plenum keine Bedenken und Kritik an Arbeitsabläufen mehr äussern.
Image
Das Image ist gesunken. Dies wurde durch diverse Zeitungsartikel publik gemacht. Seither ist es der Geschäftsleitung bewusst. Leider ist sie nur darauf bedacht, ihr Image gegenüber der Öffentlichkeit schnellstmöglich wiederaufzubauen. In den letzten zwei Jahren hat man die Arbeitslast auf Kosten der Frontmitarbeiter getragen und in Kauf genommen, dass viele Mitarbeiter aus gesundheitlichen Gründen ausgefallen sind. Die enstandenen Sorgfaltspflichtverletzungen gegenüber den ehemaligen Angestellten werden nicht aufgearbeitet. Man konzentriert sich darauf, neue Angestellte anzuwerben und diesen ein ausserordentlich positives, gutes Umfeld vorzutäuschen. Im Juni/Juli 2023 war die Stimmung derart schlecht, dass selbst einer Person, welche während ihrer Probezeit gekündigt hat, seitens langjähriger Mitarbeiter gratuliert wurde. Aktuell wird alles daran gesetzt, um gute Stimmung zu verbreiten. Schade ist, dass man hierfür die ehemaligen Mitarbeiter als Ursache der schlechten Stimmung deklariert und damit über die eigentlichen strukturellen Probleme hinwegsieht.
Work-Life-Balance
Die Work-Life Balance war vor den Krankheitsausfällen und vor dem Anstieg der Fallzahlen gut. Es gab zum Beispiel Kapazitäten für den individuellen Fallaustausch. Ab Mai 2023 gab es einschneidende Veränderungen. Ich persönlich erinnere mich kaum noch an Mittagspausen oder Kaffeepausen, weil auch während dieser Momente mehrere Administrativaufgaben zu erfüllen gewesen waren. Die tägliche Arbeitszeit betrug regelmässig 10-12 Stunden. Nach dem NZZ-Zeitungsartikel vom 4.6.2023 wurden bezüglich Work-Life-Balance Sofortmassnahmen eingeführt, indem mit der Behörde Verhandlungen geführt und die Anhörungs-Slots reduziert wurden. Dies war nötig, weil erfahrene Angestellte mehrheitlich gekündigt und die Arbeitsstelle verlassen hatten sowie neue unerfahrene Angestellte im Teilzeitpensum angefangen haben. Dies mag zu einer kurzfristigen Entspannung geführt haben. Von Angestellten des SEM hört man allerdings, dass dies das Problem der Pendenzen lediglich hinausgezögert hat. Der Druck der Pendenzen wird meines Erachtens daher früher oder später erneut spürbar werden.
Karriere/Weiterbildung
Das Rechtsgebiet ist an sich beschränkt. Weiterbildungen finden in Form von inhaltlichen Beiträgen zwar statt. Es ist jedoch nicht gross möglich, eine tiefgehende Zusatzausbildung anzustreben. Karrieremöglichkeiten sind in Form des Aufstiegs zur Stellvertretenden Teamleitungsrolle oder Teamleitungsrolle möglich. Hier spielen jedoch individuelle Verhältnisse mit den Teamleiterinnen eine wesentliche Rolle.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Löhne sind tief. Bei Anstellungsantritt wurde kein Raum für Verhandlungen gelassen, mit dem Argument, dass es sich bei der HEKS um eine NGO handle. Sprachkenntnisse und ähnliches werden nicht berücksichtigt, obwohl Personen mit Fremdsprachenkenntnissen wie Arabisch, Dari, Paschtou, Türkisch, Französisch und Spanisch kostensparend sind, zumal für deren Klienten-Gespräche keine Dolmetscherkosten anfallen. In den Jahren 2022 und 2023 hat die HEKS aufgrund der gestiegenen Fallzahlen mehr Einnahmen erhalten. Den Mitarbeitern, welche die Pendenzen trotz Personalmangel und Krankheitsausfällen abgearbeitet haben, wurde keine Gratifikation ausbezahlt. Es erfoglte nicht einmal ein Geschäftsessen, welches als eine symbolische Anerkennung des Zusatzaufwandes gewertet werden könnte. Erst nachdem innert kürzester Zeit viele Mitarbeiter gekündigt haben, wurden neue Aufgaben geschaffen (RV+) und Lohnerhöhungen für Einzelne in Aussicht gestellt.
Kollegenzusammenhalt
Die Stimmung war vor den angestiegenen Fallzahlen im Juli 2023 und vor den Krankheitsausfällen gut. Es herrschte ein angenehmer und kollegialer Umgang. Mit dem Anstieg der Fallzahlen stieg der Druck auf die einzelnen Mitarbeiter/-innen. Auch während dieser Zeit herrschte noch eine Weile Solidarität. Es gibt eine Abgrenzung zwischen Dispositionsmitarbeiterinnen, Rechtsvertretern und Sozialarbeiter/-innen. Die Solidarität war folglich nur innerhalb der eigenen "Bubble". Es erfolgte kein interdisziplinärer Austausch, obwohl dies ggü der Leitung zum Ausdruck gebracht wurde. Trotzdem konnten die Dispositionsmitarbeiter z.Bsp. nicht an Intervisionen teilnehmen. Die Leitung begann zudem, einzelnen Mitarbeiter/innen neue Aufgaben zu verteilen. Die Ernennung von Stellvertretenden Teamleitungen und von Rechtsvertretern mit besonderen Aufgaben (RV+) erfolgte hinter verschlossenen Türen und ohne Einbezug der Erfahrung. So wurden einzelne während der Probezeit oder kurz nach der "Junioranstellung" plötzlich stellvertretende Teamleiter/-innen. Mit der Nähe zur Teamleitung nahmen diese Angestellten eine andere Rolle ein, was innerhalb des Teams mit Misstrauen einherging.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Mehrheit der Dienstältesten hat mittlerweile gekündigt und den Arbeitsort verlassen. Eine Dienstälteste, welche im letzten Jahr in Mutterschaftsurlaub war, ist aktuell in der Teamleiter-Funktion zurückgekehrt. Abgesehen von dieser Ausnahme, fehlt es an Wertschätzung. Man gehört mittlerweile zu den Dienstältesten, wenn man länger als 6 Monate dort arbeitet.
Vorgesetztenverhalten
Die Teamleitung, die Regionaldirektion und die Führung am Hauptsitz sind nicht kritikfähig. Ausführungen im Hinblick auf erfolgte Fehler oder Qualtitätseinbussen werden entweder als persönliche Angriffe wahrgenommen oder erhalten keinerlei Verhör. Ausnahme stellt der NZZ-Zeitungsartikel vom 4.6.23. Im Anschluss darauf hat der Hauptsitz das erste mal Bedenken geäussert und Bestrebungen gezeigt, vor Ort in Basel Präsenz zu zeigen. Auch dieser Auftritt war jedoch darauf gerichtet, die Angestellten mit Vorwürfen der "Unporfessionalität" zu belehren. Leider werden auch positive Inputs, welche zur Verbesserung der Dossierbearbeitung/Fallbearbeitung gemacht werden, nicht gehört. Der Fokus der Leitung liegt auf dem Raummangel und dem Mangel an Mitarbeitern, welche sie seit Mai 2023 anspricht und auch aktuell nicht gelöst hat.
Arbeitsbedingungen
Es herrscht Raumnot. Diese sollte allerdings in diesem Monat noch behoben werden.
Kommunikation
Es gibt keine transparente Kommunikation, obwohl dies eine Zeit lang von der Mehrheit der Mitarbeiter/-innen verlangt wurde. In den letzten 1 1/2 Jahren wurden dem Team hautpsächlich die neuen Massnahmen sowie die HEKS-internen Verzeichtsplanungen vorgestellt. Die Nachfragen seitens des Teams wurden mit Argumenten wie: "Es sei zu kompliziert" und "wir müssten es nicht wissen" abgewendet. Die Leitung vor Ort vereinbart mit dem Migrationsamt unter dem Titel der "Kooperation" Massnahmen, ohne dies dem Team näher darzulegen. Seitens externer, unabhängiger Rechtsschutzakteure haben sowohl ich, als auch andere Angestellte des Standorts Basels vernommen, dass die Basler Leitung bis zum Erscheinen des NZZ-Zeitungsartikels vom 4.6.23 sämtliche interne Verzichtsplanungen verleugnete. Obwohl seit Mai 2023 keine Dublinanhörungen mehr begleitet wurden, wurde an Sitzungen mit anderen Rechtsschutzakteuren zugesichert, dass diese in Basel begleitet werden. Individuelle Anmerkungen bezüglich der Qualitätseinbusse wurden verharmlost. "Wir sollten die aktuellen Zustände akzeptieren und innerhalb dieser das Beste daraus machen" m.a.W. nicht zu viel wollen....
Gleichberechtigung
Es sind mehrheitlich Frauen angestellt, weshalb nicht gesagt werden kann dass eine geschlechterspezifische Problematik herrscht. Innerhalb der Teams herrscht jedoch eine ungleiche, individuelle Förderung von Angestellten. Während anfänglich stellvertretende Teamleitungsfunktionen nur innerhalb des verfestigten Teams und unter Berücksichtigung der Dienstalter vergeben wurden, haben Teamleitungen ab Spätsommer 2022 abweichende Regelungen getroffen. So wurden einzelne unmittelbar nach oder fast während der Probezeit und manche kurz nach der "Junioranstellung" plötzlich stellvertretende Teamleiter/-innen. Einer anderen Mitarbeiterin wurde der Teamwechsel ermöglicht, damit sie in einem anderen Team die stellvertretende Teamleiterin werden konnte. Massgebend war dabei, ob ein guter Draht zur Teamleiterin existiert.
Interessante Aufgaben
Die Kernaufgaben als Rechtsverter/-in sind spannend. Ich gebe deswegen eine gute Bewertung ab. Die Rolle beinhaltete, dass man jeweils einen Asylgesuchsteller vom Erstgespräch bis an die Anhörung begleitete sowie die fallrelevanten Beweismittel oder beispielsweise den Sachverhalt bezüglich Gesundheit mit der jeweiligen Person - bei Bedarf mit Zusatzgesprächen - aufarbeitete. Als Rechtsvertreter nimmt man an Anhörungen teil und verfasst in streitigen Fällen Stellunganahmen zuhanden der Behörde, was aus juristischer Sicht spannend ist. Weiter beinhaltete die Tätigkeit auch, dass man in streitigen Fällen die Beschwerden ans Bundesverwaltungsgericht verfasste. Mittlerweile wurden Teilzeitangestellte angestellt, welche im Homeoffice Beschwerden redigieren, ohne dass sie den betroffenen Asylgesuchsteller jemals gesehen haben. Die Angestellten, welche vor Ort arbeiten, erwarten viele Einzelgespräche mit knappen Zeitressourcen. Es finden unzählige Handwechsel statt, was die Vollständigkeit der Dossiers in Frage stellt. Regelmässig begleitet man Asylgesuchsteller an Anhörungen, welche man selber nicht darauf vorbereitet hat.
Basierend auf 32 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden wird HEKS Hilfswerk der Evang. Kirchen Schweiz durchschnittlich mit 2,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Gesundheit/Soziales/Pflege (3,5 Punkte). 23% der Bewertenden würden HEKS Hilfswerk der Evang. Kirchen Schweiz als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 32 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Gleichberechtigung und Umwelt-/Sozialbewusstsein den Mitarbeitenden am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeitende auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 32 Bewertungen sind Mitarbeitende der Meinung, dass sich HEKS Hilfswerk der Evang. Kirchen Schweiz als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.